Legislaturziel: Wir fördern Vielfalt als gelebte Stärke

In Winterthur begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Lebensweisen, kulturellen Hintergründen und Meinungen respektvoll im Alltag. Austausch, Offenheit und gegenseitige Rücksichtnahme prägen das Zusammenleben. Die Stadt fördert mit Begegnungsräumen in der Stadt und in den Quartieren den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Grafik einer zentralen Linie mit strahlenförmigen Verbindungen auf lila Hintergrund.
© Strichpunkt

Begegnungsorte stärken und soziokulturelle Teilhabe ermöglichen

Ein gutes Zusammenleben entsteht dort, wo Menschen sich begegnen und engagieren können. Die Stadt Winterthur sichert, entwickelt und erschliesst Begegnungsorte in der Stadt und in den Quartieren. Dazu zählen städtische Innenräume und öffentliche Aussenräume, die niederschwellig zugänglich sind und Begegnung, Eigeninitiative und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. 

Im Zentrum stehen die Quartieranlagen, die Halle 710, die Alte Kaserne sowie die Bibliotheken als Begegnungsorte in den Quartieren. Zudem wird geprüft, ob zusätzliche Begegnungsorte erschlossen werden können, indem bestehende städtische Infrastrukturen wie Schul- und Sportanlagen oder Alterszentren mehrfach genutzt werden. Auch Kooperationen mit privaten und gemeinnützigen Akteurinnen und Akteuren werden geprüft.

Die bestehenden Quartieranlagen sind stark abhängig von Freiwilligenarbeit. Wenig standardisierte Abläufe erschweren eine optimale Nutzung der Anlagen. Unterstützung im Betriebsmanagement
soll die Trägerschaften entlasten.

Folgt noch: Integrationsstrategie (2026, in Überarbeitung)

Meilensteine bis Ende 2029

Quartieranlagen, Halle 710 und Alte Kaserne 

  • Überprüfung der Betriebsmodelle unter Einbezug der Trägerschaften. Umsetzung von bedarfsgerechten Supportstrukturen, die das freiwillige Engagement unterstützen und sichern.
  • Qualitative Weiterentwicklung der soziokulturellen Angebote und niederschwelliger Förderinstrumente.
  • Erarbeiten eines Nutzungskonzepts für die Alte Kaserne als Vorbereitung für deren Sanierung.

Bibliotheken

  • Umsetzung der Bibliotheksstrategie 2026.

Raumerschliessung und Mehrfachnutzung

  • Prüfung von Möglichkeiten zur Erschliessung neuer Begegnungsorte durch kooperative Mehrfachnutzung. 
  • Prüfung der Optimierung von Bewilligungsprozessen zur niederschwelligen Nutzung des öffentlichen Raums.

Altersstrategie umsetzen

In Winterthur leben aktuell rund 19 600 65-Jährige und Ältere. Bis ins Jahr 2040 wird die Zahl der älteren Menschen weiter zunehmen. Bei etwa 135 000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird dann jede fünfte Person in Winterthur 65 Jahre oder älter sein.

Damit werden immer mehr Menschen Wohnraum benötigen sowie Strassen, Plätze und Grünanlagen nutzen. Städtische Stellen müssen sich auf diese Herausforderungen einstellen und die Bedürfnisse älterer Menschen bei der Stadtplanung und der Angebotsgestaltung konsequent mitdenken.

In der Altersstrategie 2026 sind insgesamt 19 Massnahmen in vier Handlungsfeldern (Soziale Teilhabe und Engagement, finanzielle Sicherung, Wohnen, öffentlicher Raum & Mobilität) und einem Querschnittthema (Information sowie Beratung) festgelegt. Deren Umsetzung stärkt die Altersfreundlichkeit von Winterthur dank konkreter Verbesserungen nachhaltig.

Meilensteine bis Ende 2029

  • Umsetzung der Massnahmen aus der Altersstrategie
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