Jahresbericht 2024 der Winterthurer Bibliotheken: Erste Projekte im Rahmen der neuen Strategie sind gestartet
Medienmitteilung
Amt für Kultur
Im Handlungsfeld «Teilhabe und Begegnung» haben Fachstellen für Menschen mit Behinderungen die Stadtbibliothek auf Hindernisse überprüft, damit diese gezielt abgebaut werden können. Im Bereich «Zeitgemässe Wissensvermittlung» befassten sich die Winterthurer Bibliotheken mit der Frage, wie eine öffentliche Bibliothek das Publikum beim verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz unterstützen kann. Und im Handlungsfeld «Kooperation und Vernetzung» wurde mit dem Projekt «Infodesk im Quartier» in ausgewählten Quartierbibliotheken eine erste Anlaufstelle für Fragen rund um städtische Dienstleistungen geschaffen.
Die «Bibliotheksstrategie 2026» zeigt auf, wie die vielfältigen Angebote der Winterthurer Bibliotheken über die drei Handlungsfelder noch besser ins gesamtstädtische Dienstleistungsangebot integriert werden können. Die Strategie ist im Sommer 2024 vom Winterthurer Stadtrat genehmigt worden. Ihre Umsetzung erfolgt in vielen kleinen Schritten.
Der interaktive Jahresbericht 2024 ist ab sofort unter www.winbib.ch einsehbar. Neben dem erwähnten Schwerpunkt «Bibliotheksstrategie 2026» zeigt der Jahresbericht auch die konstant hohen Nutzungszahlen: So konnten die Winterthurer Bibliotheken im letzten Jahr erneut über eine Million Besucher:innen begrüssen, knapp die Hälfte davon vor Ort an einem der acht Standorte, die restlichen virtuell. Die Zahl der ausgeliehenen Medien stieg leicht um 1 Prozent auf fast 2,3 Millionen. Elke Heidenreichs «Altern» führt dabei die Liste der meistausgeliehenen Erwachsenen-Medien an, bei den Kindern war «Globi im Spital» am populärsten.