Winterthurer Förderprogramm Exploratio gewinnt den Lissa-Preis
Medienmitteilung
Stadtkanzlei
Exploratio, eine Fachstelle des Departementes Schule und Sport, wurde bereits vor zehn Jahren mit dem Lissa-Preis ausgezeichnet. Damals war es die Vielseitigkeit des Angebots, welche die Jury überzeugt hatte. Nach wie vor werden direkt in den Schulen oder Kindergärten die Interessen und Begabungen vieler Kinder gefördert und in separaten Kursen das vernetzte und kreative Denken begabter Kinder herausgefordert und weiterentwickelt. Zudem wird Lernmaterial bereitgestellt, finden Beratungen von Lehrpersonen und Schulleitungen statt und werden Weiterbildungen für Schulteams initiiert, die damit einen wichtigen Beitrag zur Schulentwicklung leisten.
Um besonders begabten Kindern, die trotz allen Bemühungen nicht ausreichend gefördert werden konnten, Herausforderung zu bieten, wurden immer wieder Mentorate mit Gymnasiastinnen und Gymnasiasten oder Studierenden vermittelt. Solche Mentorate wurden in der Regel von den Eltern der Primarschulkinder finanziert. Dieser Umstand war seit Längerem unbefriedigend, da somit die passende Förderung von der Finanzlage der Eltern abhing. So entstand die Idee des «Close-to-peer Mentoring», bei dem begabte Jugendliche der Oberstufe als Mentorpersonen für schnelldenkende Primarschulkinder «ausgebildet» werden. Exploratio legt ein besonderes Augenmerk auf begabte Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, die in den Schulen noch immer zu selten erkannt werden.
Mit dem Preis «Lissa par excellence» wurden dieses Jahr zum ersten Mal Schulen prämiert, die Facetten der Exzellenzförderung planen und umsetzen. Mentoring wird als Goldstandard der Begabtenförderung genannt. So leistet das neuste Angebot von Exploratio einen wichtigen Beitrag zur Förderung von besonders begabten Kindern und Jugendlichen in der Volksschule.
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