Personalcontrolling 2024: Frauenanteil im oberen Kader bleibt eine Herausforderung
Medienmitteilung
Stadtkanzlei
Die Geschlechtergerechtigkeit im Kader der Stadtverwaltung hat sich weiter verbessert. 2024 sind 49,6 Prozent aller städtischen Führungskräfte weiblich. Das sind verglichen mit dem Vorjahr 0,9 Prozentpunkte mehr. Zurückzuführen ist diese Entwicklung primär auf eine deutliche Steigerung der Anzahl an weiblichen Führungspersonen auf der unteren Führungsstufe.
Weniger Frauen in der obersten und oberen Führungsstufe
In der obersten und oberen Führungsstufe ist der Frauenanteil im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozentpunkte auf 31 Prozent gesunken. Dieser Rückgang ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass bestimmte Funktionen infolge einer angepassten Stufenstruktur nicht mehr diesen Führungsstufen zugeordnet werden. Die städtische Zielvorgabe eines 35 Prozent Frauenanteils konnte somit – anders als in den letzten vier Jahren – nicht erreicht werden.
Der Stadtrat ist überzeugt, dass die Richtung weiterhin stimmt – auch wenn sich das im Personalcontrolling 2024 im Gegensatz zu den Vorjahren nicht abbildet. Die Massnahmen zum Erreichen des 35 Prozent Frauenanteil in den oberen Führungsstufen werden regelmässig überprüft und falls nötig angepasst. Dazu zählen verbindliche Zielvorgaben auf allen Führungsebenen, systematisches Monitoring im Rahmen des Diversity-Controllings sowie die strukturelle Förderung von Teilzeitarbeit und flexiblen Arbeitsmodellen auch auf Kaderstufe. Im Rahmen anstehender Neubesetzungen, insbesondere in derzeit männlich besetzten Führungspositionen, wird der Frauenanteil zudem gezielt weiterentwickelt.