Mittel für Weiterführung der Velostation beantragt
Medienmitteilung
Soziales
Die Stadt Winterthur betreibt seit 1997 die Velostation am Hauptbahnhof Winterthur. An zwei Standorten sind insgesamt rund 1000 überdachte und bewachte Velo-Abstellplätze verfügbar. Sie ermöglichen den Velofahrerinnen und -fahrern, ihr Velo an zentraler Lage direkt am Bahnhof zu parkieren. So kann die kombinierte Mobilität gefördert werden, wie dies auch das städtische Gesamtverkehrskonzept vorsieht.
Betrieben wird die Velostation von der Arbeitsintegration der Stadt Winterthur (AIW), die dort Teillohn-Arbeitsplätze für Sozialhilfebeziehende anbietet. Damit erhalten Personen, die aus persönlichen Gründen nicht im ersten Arbeitsmarkt bestehen können, eine Arbeit und die Möglichkeit zur sozialen Integration.
Mit betrieblichen Anpassungen können in den nächsten drei Jahren Kosten eingespart werden. Künftig soll den Teillohn-Mitarbeitenden stufenweise mehr Eigenverantwortung übertragen werden. Das erfordert weniger Präsenz der städtischen Mitarbeitenden. Bis 2020 werden so 0,3 städtische Stellen reduziert, was zu einer Ersparnis von rund 40 000 Franken pro Jahr führt.
Für die Stadt Winterthur ist die Velostation eine Win-win-Situation. Sie bietet eine gute Dienstleistung für Velofahrerinnen und Velofahrer sowie einen Anreiz zur umweltschonenden Mobilität. Zudem ermöglicht das Teillohnsystem, die Dienstleistungen zu einem günstigen Preis zu erbringen, während die Programmteilnehmenden durch ihre Arbeit sozial integriert sind.
Weisung an den Grossen Gemeinderat: gemeinderat.winterthur.ch