Farbkarten für Winterthur
Medienmitteilung
Amt für Kultur
Die Farbigkeit einer Stadt ist eine subtile Angelegenheit, die Farbwahl eines Gebäudes darum eine Entscheidung von öffentlichem Interesse. Schon einzelne Missgriffe können ein Gesamtbild nachhaltig stören. Damit das nicht passiert, haben Spezialistinnen vom Haus der Farbe die Farbigkeit Winterthurs untersucht und ihre Erkenntnisse im 356. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur veröffentlicht. Die beigelegten, grossformatigen Farbkarten bilden eine sachliche Grundlage für Diskussionen rund um die Gestaltung von Hausfassaden bei Um- und Neubauten in Winterthur. Daneben kommen in vier Textbeiträgen historische, ästhetische und denkmalpflegerische Aspekte der städtischen Farbkultur zur Sprache, unter anderem geht es dabei um die Entwicklung der Fassadengestaltung.
Die einzelnen Beiträge stammen von Andres Betschart (Leiter Sammlung Winterthur), Stefan Gasser (Bereichsleiter Archäologie und Denkmalpflege der Stadt Zürich, bis April 2018 Leiter Denkmalpflege der Stadt Winterthur), Basil Marty und Jasmin Widmer (Kunst- und Denkmalhistoriker, Beratungsunternehmen IBID) sowie Marcella Wenger-Di Gabriele und Stefanie Wettstein (Haus der Farbe in Zürich), das Geleitwort verfasste Stadtpräsident Michael Künzle und die Schlussbemerkungen Stadtbaumeister Jens Andersen. Der Architekturfotograf Michael Erik Haug leitet mit seinen Aufnahmen der Altstadt und einzelner Quartiere durch das Buch und ergänzt so die Farbkarten.
Das 356. Neujahrsblatt der Stadtbibliothek ist ab morgen Samstag in der Stadtbibliothek und im Buchhandel erhältlich. Es kostet 44 Franken und kann auch auf der Website www.winbib.ch oder per E-Mail winbib@win.ch bestellt werden.