Das neue Gesicht des Wachstumsgebiets Grüze
Medienmitteilung

Namen hatten sie schon, nun bekommen sie ein Gesicht: die Strassen und Plätze um den Bahnhof Grüze. Wie die Katharina-Hardy-Strasse, der Heidi-Bucher-Platz und der Bahnhofplatz Nord aussehen könnten, zeigt der Siegerentwurf des Studienauftrags Stadtraum Bahnhof Grüze, den die Stadt Winterthur zusammen mit der SBB durchgeführt hat. Der Entwurf «Brücken Schlagen» des Teams um das Zürcher Studie BÖE (mit Hosoya Schaefer Architects und B + S AG) wird von der Jury einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Klimafitte Bahnhofsplätze und eine Velounterführung mit 500 Abstellplätzen
Die neuen Bahnhofsplätze sind beide augenfällig grün, aber sehr unterschiedlich in der Gestaltung. Für den Heidi-Bucher-Platz sind zahlreiche Baumpflanzungen vorgesehen. Unterschiedlich gestaltete Oberflächen, davon viele sickerfähig, bilden einen «Teppich». Er hebt den Platz ab von den Verkehrsflächen, wie der Katharina-Hardy-Strasse, und lädt zum Verweilen ein. Der Bahnhofplatz Nord ist topografisch abgesenkt und terrassenförmig angelegt. So tritt der Eingang zur neuen, verbreiterten Unterführung markant in Erscheinung.
Die neue, gut belichtete Velounterführung, welche die bestehende Fussgängerunterführung erweitert, ist nicht nur Bahnzugang, sondern auch grosszügige Quartierverbindung und Bahnunterquerung auf der Veloroute nach Hegi. (Medienmitteilung vom 21. März 2025). Zugleich bietet sie gedeckte Abstellplätze für rund 500 Velos in direkter Perronnähe.
Der Siegerentwurf wird nun durch Stadt, SBB und Siegerteam über- und weiterbearbeitet. Dann wird auch eine erste Kostenschätzung möglich sein. Für die Realisierung sind namhafte finanzielle Beiträge durch Bund (SBB und Agglomerationsprogramm) zu erwarten.
Alle drei Beiträge des Studienauftrags werden von 29. Juni bis 10. Juli im Eingang des Superblocks, Pionierstrasse 7, ausgestellt.
Grüze im Aufbruch
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