Achtung, die Amphibien sind unterwegs
Medienmitteilung
Stadtgrün Winterthur
Im Vorfrühling, in feuchten Nächten mit Temperaturen wenige Grade über Null, verlassen die Amphibien das Winterquartier, um ihre Laichplätze aufzusuchen und dort ihre Eier abzulegen. Am häufigsten trifft man Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche auf ihrer Hochzeitsreise an. Die Tiere sind meist in grossen Zügen unterwegs und legen mehrere Hundert Meter bis zu einigen Kilometern zurück. Dabei müssen sie Wege und Strassen überqueren und riskieren, von Fahrzeugen überfahren zu werden. Der Fortbestand der geschützten Tiere wird dadurch gefährdet.
Amphibien nicht zwischen die Räder nehmen
Zum Schutz der Amphibien wird empfohlen, auf Strassen in der Nähe von Wäldern oder Gewässern besonders langsam zu fahren. Vor allem in regnerischen Nächten, aber auch tagsüber ist auf querende Amphibien zu achten. Abschnitte mit Amphibienwanderungen sollten möglichst gemieden und umfahren werden. Falls es Tiere auf der Strasse hat, ist das «Zwischen-die-Räder-Nehmen» nur bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h für die Tiere ungefährlich. Bei Geschwindigkeiten darüber werden die inneren Organe durch den entstehenden Druck so stark verletzt, dass die Tiere keine Überlebenschance haben.