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Winterthur 2040

Winterthur 2040 ab Donnerstag 6. Juni 2019

Events im Rahmen der Ausstellung zu Winterthur 2040 vom 7. Juni bis 4. Juli im Superblock.
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Bild: Wo steht Winterthur heute? Wie kann Winterthur wachsen und sich räumlich nachhaltig weiterentwickleln?
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Von 1994 bis 2017 ist Winterthur um 20'000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen – das entspricht einer Schweizer Kleinstadt innerhalb von nur einer Generation. Bis 2040 könnten es nochmals so viele sein. Zumindest gemäss Prognosen des Kantons leben dann in Winterthur bis zu 137'000 Menschen.

Die Stadt hat bereits wichtige Veränderungen für die Zukunft angestossen. In verschiedenen Gebieten wurden Planungen für neuen Wohnraum, neue Arbeits- und Bildungsplätze, neue Verkehrsverbindungen und Freiräume gemacht. Was bisher aber fehlt, ist ein Gesamtbild für die langfristig angestrebte Entwicklung Winterthurs.
Mit dem Projekt «Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» werden Leitideen für die langfristige räumliche Gestaltung der Stadt erarbeitet: Wie und wo wohnen die Winterthurerinnen und Winterthurer der nächsten Generation? Wo wird gearbeitet und was? Wie entwickelt sich der Bildungsstandort? Wo sind Freiräume, welche sind privat und welche öffentlich? Wie bewegen sich die Menschen durch die Stadt? Wie ist welches Gebiet erreichbar? Und welche Auswirkungen hat all das auf den Stadtraum?
Winterthur 2040 dient auch als Entscheidungsgrundlage für nachgelagerte Planungs- bzw. Entwicklungsprozesse und für künftige Revisionen des kommunalen Richtplans sowie der Bau- und Zonenordnung BZO.

Stadtrat beantragt Kredit zur Ausarbeitung von Winterthur 2040

Der Stadtrat hat im August 2019 beschlossen, das erfolgreiche Testplanungs-Team Berchtoldkrass mit der Ausarbeitung der «Räumlichen Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» zu beauftragen. Er beantragt dafür beim Grossen Gemeindeart einen Kredit von 480’000 Franken. Das für die Verwaltung verbindliche Dokument soll bis im Sommer 2020 vorliegen. Es soll attraktiv gestaltet sein sowie klare Kernbotschaften, Visionen und Haltungen formulieren.

Testplanung für Winterthur 2040 abgeschlossen

Mit dem Abschluss der Testplanung ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Als Resultat liegt ein Synthesebericht mit vielversprechenden Ansätzen dazu vor, wie das prognostizierte Wachstum stadtverträglich und nachhaltig bewältigt werden kann. Gestützt auf die Erkenntnisse der Testplanung wird in einer zweiten Phase die eigentliche räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040 ausgearbeitet. Als Hauptinhalte für diese Vertiefungsphase wurden fünf Ansätze ausgewählt. Winterthur soll:

… ein urbanes Rückgrat bekommen und die Quartiere stärken.

… zur Gartenstadt der Zukunft mit vielfältigen Grün- und Freiräumen werden.

… Platz für eine zukunftsfähige Mobilität machen.

… Standorte für das Arbeiten der Zukunft entwickeln.

… auf den Klimawandel eingestellt sein.

Darstellung Testplanungsteam Berchtoldkrass
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Darstellung Testplanungsteam Berchtoldkrass

Ausstellung «Winterthur weiterbauen – ein Blick in die Ideenwerkstatt»

Eine Ausstellung im Superblock zeigt vom 6. Juni bis Ende September 2019 Hintergründe zur Entwicklung und Veränderung der Stadt und präsentiert die wichtigsten Erkenntnisse aus der Testplanung. Die Ausstellungsplakate sind auch Online verfügbar.

Meinung der Bevölkerung ist gefragt

Der interessierten Bevölkerung wird nach Abschluss der Testplanungsphase die Möglichkeit geboten, sich im Sinne eines Echoraums auf verschiedene Weise zu den vorgeschlagenen Konzeptideen zu äussern. Die Rückmeldungen können im Rahmen einer Ausstellung oder aufgrund des Syntheseberichts und via einer Erweiterung der Stadt-Winterthur App oder per  zuhanden des städtischen Projektteams abgegeben werden. Die eingehenden Rückmeldungen werden bezüglich einer möglichen Berücksichtigung in der Ausarbeitung der Entwicklungsstrategie 2040 ausgewertet.

Testplanung für Winterthur 2040 gestartet

Ziel des Projekts Winterthur 2040 ist, Herausforderungen, Potenziale und Handlungsspielräume aufzuzeigen. Für die Erarbeitung von Leitideen wird eine so genannte Testplanung durchgeführt: Zwei externe interdisziplinäre Projektteams entwerfen Entwicklungsstrategien für die ganze Stadt. Begleitet werden sie von einer Arbeitsgruppe aus Fachleuten aller betroffenen Bereiche der Stadtverwaltung. In einer Serie von vier Workshops findet ein intensiver Austausch mit einem Begleitgremium mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Städtebau, Freiraum, Verkehr, Ökonomie und Zukunftsforschung statt. Darin vertreten sind auch Vertreterinnen und Vertretern der Stadtbevölkerung, des Forums Architektur, der Region und des Kantons.

Wichtige Inputs für den Erarbeitungsprozess liefern zudem öffentliche Stadtwerkstätten, die vom Forum Architektur abgestimmt auf das Verfahren organisiert werden. Die Erkenntnisse aus diesen Diskussionen mit der Bevölkerung stehen den Projektteams für ihre Arbeit zur Verfügung.

Projektbeteiligte

Die Projektorganisation für die Testplanungsphase umfasst die Projektleitung, die beiden Planungsteams, je ein externes Büro zur Verfahrensunterstützung und zur Kommunikation der Resultate, das Begleitgremium sowie eine eigens formierte stadtinterne Arbeitsgruppe Winterthur 2040.

Projektorganisation «Winterthur 2040» (Stand 2018)

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