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Winterthur 2040

Winterthur 2040

Erarbeitung von Leitideen für die Zukunft Winterthurs

Von 1994 bis 2017 ist Winterthur um 20'000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen – das entspricht einer Schweizer Kleinstadt innerhalb von nur einer Generation. Bis 2040 könnten es nochmals so viele sein. Zumindest gemäss Prognose des Kantons leben dann in Winterthur bis zu 140'000 Menschen.

Die Stadt hat bereits wichtige Veränderungen für die Zukunft angestossen. In verschiedenen Gebieten wurden Planungen für neuen Wohnraum, neue Arbeits- und Bildungsplätze, neue Verkehrsverbindungen und Freiräume gemacht. Was bisher aber fehlt, ist ein Gesamtbild für die langfristig angestrebte Entwicklung Winterthurs.

Skizze Team Berchtold Krass
Bild Legende:
Skizze Team Berchtold Krass

Mit dem Projekt «Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040» werden Leitideen für die langfristige räumliche Gestaltung der Stadt erarbeitet: Wie und wo wohnen die Winterthurerinnen und Winterthurer der nächsten Generation? Wo wird gearbeitet und was? Wie entwickelt sich der Bildungsstandort? Wie sieht die Freizeitgestaltung oder das Einkaufsverhalten aus? Wo sind Freiräume, welche sind privat und welche öffentlich? Wie bewegen sich die Menschen durch die Stadt? Wie ist welches Gebiet erreichbar? Und welche Auswirkungen hat all das auf den Stadtraum?

Breit abgestützte Entscheidungs- und Umsetzungsgrundlagen

Ziel des Projekts «Winterthur 2040» ist, Herausforderungen, Potenziale und Handlungsspielräume aufzuzeigen. Bis Mitte 2019 sollen Leitideen für die langfristige Weiterentwicklung vorliegen.

Für die Erarbeitung dieser Leitideen wird eine so genannte Testplanung durchgeführt: Zwei externe interdisziplinäre Projektteams entwerfen Entwicklungsstrategien für die ganze Stadt. Begleitet werden sie von einer Arbeitsgruppe aus Fachleuten aller betroffenen Bereiche der Stadtverwaltung. In einer Serie von vier Workshops findet ein intensiver Austausch mit einem Begleitgremium mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Städtebau, Freiraum, Verkehr, Ökonomie und Zukunftsforschung statt. Darin vertreten sind auch Vertreterinnen und Vertretern der Stadtbevölkerung, des Forums Architektur, der Region und des Kantons. Das Gremium stellt sicher, dass die Testplanung die wesentlichen Interessen der Praxis berücksichtigt.

Wichtige Inputs für den Erarbeitungsprozess liefern zudem öffentliche Stadtwerkstätten, die vom Forum Architektur abgestimmt auf das Verfahren organisiert werden. Die Erkenntnisse aus diesen Diskussionen mit der Bevölkerung stehen den Projektteams für ihre Arbeit zur Verfügung.

Prozess mit Abschluss der Testplanung nicht abgeschlossen

Wie das Resultat der Testplanung aussieht, ist noch offen. An Stelle eines fixen Entwicklungsprogramms sollen das Projekt Leitideen in Form von Strategien, Pläne und Lösungsansätze liefern. Nach Abschluss der Testplanungsphase soll die Bevölkerung in geeigneter Weise in die die Weiterentwicklung der Erkenntnisse einbezogen werden. Letztlich sollen die Resultate des Projekts «Winterthur 2040» auch als Entscheidungsgrundlage für nachgelagerte Planungs- bzw. Entwicklungsprozesse sowie künftige Revisionen des kommunalen Richtplans sowie der Bau- und Zonenordnung BZO dienen.

Projektbeteiligte

Die Projektorganisation für die Testplanungsphase umfasst die Projektleitung, die beiden Planungsteams, je ein externes Büro zur Verfahrensunterstützung und zur Kommunikation der Resultate, das Begleitgremium sowie die stadtinterne Arbeitsgruppe.

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