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Untere Vogelsangstrasse Winterthur, Abschnitt Storchenbrücke bis Auwiesenstrasse

Die Untere Vogelsangstrasse ist eine bedeutende Ein- und Ausfallsachse von Winterthur. Sie ist eine überkommunal klassierte Strasse und führt den Verkehr vom Quartier Töss in Richtung Stadtzentrum, Breite- und Mattenbachquartier. Die Untere Vogelsangstrasse ist Teil der Verbindung von der Nationalstrasse A1 über die Breitestrasse ins Tösstal. Die Verkehrsführung des Knotens Untere Vogelsangstrasse/Breitestrasse/Untere Briggerstrasse wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Auf der Unteren Vogelsangstrasse sind heute weder Radwege noch Radstreifen vorhanden. Im Richtplan ist eine überkommunale Radroute geplant; diese wird nun mit dem vorliegenden Projekt realisiert.

Nach Abschluss der Überbauungsarbeiten mit rund 160 Wohnungen der Gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Winterthur (GWG) an der Unteren Vogelsangstrasse können die anstehenden Strassensanierungsarbeiten Anfangs Januar 2022 gestartet werden.

Damit die Siedlung optimal an das bestehende Verkehrsnetz angeschlossen werden kann, wurde ein Betriebskonzept für die Verkehrserschliessung ausgearbeitet. Die Erschliessung der Tiefgarage mit separaten Linksabbiegespuren auf der Unteren Vogelsangstrasse, der Zugang zum Hochtrottoir sowie weitere allgemeine Anforderungen (Dimensionierung der Verkehrsanlagen, Konzept für Anlieferungen, Notzufahrt etc.) wurden in einem gemeinsamen Betriebskonzept festgelegt. Ein sehr wichtiger Aspekt war zudem die Sicherheit, insbesondere der schwächeren Verkehrsteilnehmenden. 

Die Überbauung hat verschiedene städtische Infrastrukturprojekte ausgelöst. So mussten Kanalisationsleitungen und andere Werkleitungen vorgängig im Jahr 2019 vergrössert werden.

Motorisierter Individualverkehr (MIV)

Die Untere Vogelsangstrasse ist eine überkommunale Strasse. Sie führt den Verkehr vom Quartier Töss in Richtung Stadtzentrum, Breite- und Mattenbachquartier. Die Untere Vogelsangstrasse ist Teil der Verbindung von der Nationalstrasse A1 über die Breitestrasse ins Tösstal. Die Untere Vogelsangstrasse ist mit durchschnittlich 14'000 Fahrzeugen täglich belastet. Die signalisierte Geschwindigkeit beträgt 50 km/h. Der Knoten Untere Vogelsangstrasse/Breitestrasse/Untere Briggerstrasse bei der Storchenbrücke ist durch eine Lichtsignalanlage gesteuert. Der bauliche Zustand der Unteren Vogelsangstrasse im Abschnitt von der Storchenbrücke bis zur Auwiesenstrasse ist schlecht und muss erneuert werden. Die Lichtsignalanlage beim Knoten Storchenbrücke ist veraltet und muss ebenfalls erneuert werden. Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit für den MIV müssen beibehalten werden.

Öffentlicher Verkehr (ÖV)

Mit dem ÖV ist die Siedlung Vogelsang über die Haltestelle Storchenbrücke durch die Buslinien 4 und 660 erschlossen. Die Linie 4 verkehrt im 15-Minuten-Takt in Fahrtrichtung Archstrasse/Hauptbahnhof (Rundkurs) und die Linie 660 im Halbstunden-Takt in beide Fahrtrichtungen (nach Archstrasse/Hauptbahnhof sowie nach Bassersdorf). Zusätzlich gibt es eine Nachtbuslinie.

Fussverkehr

Auf der Unteren Vogelsangstrasse ist im kommunalen Richtplan ein überkommunaler Fuss- und Wanderweg eingetragen. Es hat bergseitig ein durchgehendes Trottoir. Damit besteht eine sichere und komfortable Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Quartier Töss bzw. dem Naherholungsgebiet Töss/Eschenberg/Reitplatz für Fussgängerinnen und Fussgänger. Vor der Bahnunterführung Auwiesenstrasse wechselt das Trottoir die Strassenseite über eine Fussgängerfurt mit Mittelinsel.

Veloverkehr

Die Untere Vogelsangstrasse ist für den Veloverkehr eine wichtige Verbindung. Ein spezifisches Angebot für den Veloverkehr fehlt aber. Der schmale Querschnitt der Unteren Vogelsangstrasse und das hohe Verkehrsaufkommen führen oft zu gefährlichen und unangenehmen Überholmanövern durch den motorisierten Verkehr für die Velofahrerinnen und Velofahrer. 

Im kommunalen Richtplan ist die Verbindung als geplante überkommunale Radroute eingetragen. Weiter ist im städtischen Gesamtverkehrskonzept als Massnahme eine strassenbegleitende Veloschnellroute vorgesehen. Durch die neue Siedlung Vogelsang wird zusätzlicher Veloverkehr entstehen. Für die Umsetzung der planerischen Vorgaben und um die Sicherheit der Velofahrerinnen und Velofahrer zu gewährleisten, müssen entsprechende Massnahmen entlang der Unteren Vogelsangstrasse ergriffen werden.

Sanierung Untere Vogelsangstrasse Januar 2022 - Juni 2024

Bild Legende:

PROJEKTBESCHREIBUNG

Strassenverbreiterung

Im Zusammenhang mit dem Neubau der Siedlung Vogelsang wird die Untere Vogelsangstrasse neu aufgeteilt. Beidseitig werden neu Radstreifen markiert. Für die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die Velofahrerinnen und Velofahrer aus der Siedlung Vogelsang gibt es ein neues Hochtrottoir. Dieser neue Querschnitt bedingt eine Strassenverbreiterung talwärts auf dem ganzen Strassenabschnitt, ausser im Siedlungsbereich entlang dem Hochtrottoir. 

Talseitig zu den Anlagen der SBB wird die Strasse verbreitert. Es werden dafür zwei Stützmauern notwendig, die auf das heutige SBB-Gebiet zu liegen kommen. Die neue Tiefgarage ist am südlichen Siedlungsrand direkt über die Untere Vogelsangstrasse erschlossen. Die heutige Parkierung (blaue Zone mit Parkkarte) entlang der Unteren Vogelsangstrasse wird deshalb aufgehoben. 

Für die Zufahrt zur Tiefgarage wird eine Linksabbiegespur und auf der Nordseite eine Linksabbiegespur für den Veloverkehr erstellt. Zwischen den zwei Linksabbieger kommt die bergseitige Stützmauer zu liegen, welche das Hochtrottoir der Siedlung Vogelsang sichert. Die Stützmauer sowie das Hochtrottoir befinden sich auf privatem Grund. 

Lichtsignalanlage Storchenbrücke

Die Lichtsignalanlage am Knoten Untere Vogelsangstrasse/Breitestrasse/Untere Briggerstrasse mit Erstellungsjahr 1993 muss erneuert werden. 

Fussverkehr

Fussgängerinnen und Fussgänger werden neu über das Hochtrottoir der Siedlung Vogelsang geführt. Vor der Bahnunterführung Auwiesenstrasse wird neu ein Fussgängerstreifen mit einer Mittelschutzinsel anstelle der Fussgängerfurt realisiert. 

Veloverkehr

Im gesamten Abschnitt Storchenbrücke bis Auwiesenstrasse werden beidseitig Radstreifen für die Velofahrerinnen und Velofahrer mit einer Breite von minimal 1.5 m bis maximal 1.75 m eingerichtet. 

Bäume/Grünflächen

Gemäss den Vorgaben des städtischen Alleenkonzepts wird am westlichen Strassenrand eine Halballee realisiert respektive ergänzt werden. Neu werden 42 Feldahorne (Acer Compester) den Strassenrand säumen. 

Mitwirkungs- und Bewilligungsverfahren

Das Strassenprojekt wurde vom Stadtrat am 30. Oktober 2019 zur Kenntnis genommen und das Tiefbauamt wurde beauftragt, die Bevölkerung gemäss § 13 Strassengesetze (StrG) zur Mitwirkung einzuladen. Die Pläne wurden vom 8. November 2019 bis 9. Dezember 2019 öffentlich aufgelegt. Dem Tiefbauamt wurden drei Schreiben mit verschiedenen Einwendungen eingereicht. Infolge der Einwendungen hat das Tiefbauamt vier kleinere Projektanpassungen vorgenommen. Der Bericht zu den Einwendungen wurde vom Tiefbauamt vom 14. Februar 2020 bis 14. April 2020 öffentlich aufgelegt. 

Das Amt für Mobilität der Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich ist mit dem Vorhaben einverstanden und hat im Rahmen der Begehrensäusserung keine Bemerkungen zum Projekt eingereicht. 

Die öffentliche Planauflage gemäss § 16 StrG wurde vom 15. Mai 2020 bis 15. Juni 2020 durchgeführt. Die angrenzenden Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie massgebende Verbände wurden schriftlich über die Planauflage informiert. Den direkt betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer wurde eine persönliche Anzeige zugestellt. 

Es sind keine Einsprachen eingegangen. 

Das Projekt wurde am 27. Oktober 2021 durch den Regierungsrat des Kanton Zürich abschliessen genehmigt.

REALISIERUNG

Am 10. Januar 2022 starten die Rodungsarbeiten.
Am 17. Januar 2022 startet die erste Etappe der Strasseninstandstellungsarbeiten.

Die Bauzeit der insgesamt zehn Bauetappen erstreckt sich bis in den Sommer 2024.

BAUKOSTEN

Die Gesamtinvestitionen betragen rund 8,30 Millionen Franken. Davon entfallen rund 6,25 Millionen Franken auf die Strassensanierung, 1,80 Millionen auf den Ersatz der Trinkwasserleitung, 0.10 Millionen Franken zu Lasten der Elektrizität und 0.05 Millionen auf die private Erschliessung der GWG.

Berichte

Berichte
Typ Titel Grösse
Technischer Bericht 1.2 MB
Verkehrskonzept 2.6 MB

Auskünfte

Bauherrschaft Stadt Winterthur, Tiefbauamt
Telefon: +41 52 267 54 72
Projektleitung
Stadt Winterthur, Tiefbauamt, Abteilung Projekte
Hanspeter Räbsamen
Telefon: +41 52 267 57 68
Bauleitung Hunziker Betatech AG, Winterthur
Peter Oehy
Telefon: +41 52 234 50 23

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Projekte Telefon +41 52 267 54 72

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