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Stadt-/Landrundgänge

Detailinformationen zu den Führungen

Areal Lagerplatz: Vom abbruchreifen Industriepark zum urbanen Labor

Dienstag 20. Juni · 17.30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Sulzer Areal, Pförtnerhaus, Lagerplatz 3, Winterthur
7 Gehminuten ab HB Winterthur
Bemerkung: Rollstuhlgängig, für Kinder geeignet, keine Anmeldung bei jedem Wetter
Führung: Oliver Strässle, Leiter Beratung AfS; Stefan Gasser, Leiter Denkmalpflege AfS
Dauer: ca. 1.5h

Noch im Jahre 1989 sollte das ganze Areal dem Erdboden gleich gemacht werden. Nach dem Scheitern des Projektes für ein Postverteilzentrum auf dem Lagerplatzareal organisierten sich die Zwischennutzer in einem Arealverein mit dem Ziel die Nutzungen in den bestehenden Hallen dauerhaft zu erhalten. Mit einer Pensionskassenstiftung als neue Eigentümerin konnte die Vision eines lebendigen Stadtquartiers ausgearbeitet werden, die eine kontinuierliche Entwicklung auf dem Areal zulässt ohne dass der Industriecharme verloren geht. In den letzten Jahren sind alle Gebäude sorgfältig modernisiert und preisgekrönte Projekte realisiert worden.

Vom Abbruch- zum Schutzobjekt: Das Jenny-Schloss und die Zentrumsplanung

Dienstag 27. Juni · 18.30 Uhr · Thalwil
Treffpunkt: Mühlebachstrasse 51
Bus 142 oder 145 bis Haltestelle Trotte oder 10 Min. zu Fuss vom Bahnhof
Führung: Andreas Gallmann und Hansjörg Gilgen, kantonale Denkmalpflege
Dauer: ca. 1 bis 1.5h

In den 1960er Jahren hegte die Gemeinde die Absicht, einen Komplex bestehend aus Verwaltung, Hotel, Restaurant, Hallenbad und Restaurant zu errichten. Dies hätte die Umnutzung und den Abbruch einzelner Gemeindeliegenschaften zur Folge gehabt. Das Projekt scheiterte jedoch an der Urne.
Das Jenny-Schloss galt über längere Zeit als Abbruchobjekt. Im Zusammenhang mit dem Nutzungskonzept über die Gemeindeliegenschaft wurde aber die kunst- und kulturhistorische Bedeutung erkannt. Das Jenny-Schloss bildet zusammen mit dem Ökonomiegebäude ein Ensemble, welches für Villenanlagen des 19. Jahrhunderts typisch war. Die Villa besticht heute durch ihre bedeutende Ausstattung und der zur damaligen Zeit modernen Haustechnik.
Im Rahmen des Anlasses erhalten die Besucher Einblicke in die Geschichte der textilen Vergangenheit Thalwils und in die Nachkriegszeit, als der wirtschaftliche Aufschwung grosse Bauprojekte ermöglichte, dem manches Baudenkmal zum Opfer fiel.

Proteststürme im Seefeld

Dienstag 4. Juli · 17.30 Uhr · Zürich
Treffpunkt: Seeburgpark, beim Eingang an der Zollikerstrasse, Zürich
Anreise Tram 11, Bus 31 oder Forchbahn S18 bis Hegibachplatz

Heftige Proteste gegen den «Citydruck» und «Häusermord» gab es im Seefeldquartier in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Fass zum Überlaufen brachte der Abbruch der schützenswerten Villa Seeburg 1970. Auf dem Rundgang erfahren Sie mehr über die bewegte Baugeschichte des Quartiers. Die erste spannende Station ist das inzwischen unter Schutz gestellte und erfolgreich umgenutzte Bürogebäude von Häfeli Moser Steiger (1960–62), das heute am Rand des Seeburgparks steht.

Streitfall Altstadt – Konzepte zu Erhalt und Abbruch im Herzen Zürichs

Donnerstag 24. August · 17.30 Uhr · Zürich
Treffpunkt: Rathausbrücke, Zürich
Tram 4 und 15

Seit der Industrialisierung gab es verschiedene Bemühungen, die historische Bebauung der Altstadt abzubrechen und durch jeweils zeitgemässe Neubaukonzepte zu ersetzen. Erst in den 1970er Jahren kam der Wunsch nach Erhalt auf. Der Diskussion aus dieser Zeit wird anhand anschaulicher Beispiele nachgegangen.

«Wie eine Schuhfabrik in Illinois» Allgemeine Berufsschule und Museum für Gestaltung

Donnerstag 7. September · 18.30 Uhr · Zürich
Treffpunkt:  Eingang Allgemeine Berufsschule Zürich, Ausstellungsstrasse 44, Zürich
Tram 4, 13, 17 bis Haltestelle Museum für Gestaltung
Führung: Nina Hüppi und Lukas Knörr, kantonale Denkmalpflege
Dauer: ca. 1.5h

Die zwischen 1930 und 1933 erstellte Gewerbeschule mit angeschlossenem Kunstgewerbemuseum war das erste öffentliche Gebäude in Zürich, das im Stil des Neuen Bauens erstellt wurde. Auch wenn die Elemente des Neuen Bauens heute Standard sind – Flachdach, kubische Formen ohne Bauschmuck – waren sie in den 1930er Jahren in der Schweiz noch stark umstritten. So verunglimpften Gegner das Projekt für die Schule mit angeschlossenem Museum als «Schuhfabrik» und machten den neuen Architekturstil aufgrund seiner vordergründigen Schmucklosigkeit für den Verlust von Arbeitsplätzen im Baugewerbe verantwortlich. Seit 1994 steht der Bau integral unter Denkmalschutz. Mit der jetzt erfolgten Sanierung konnten die subtilen Qualitäten aus der Bauzeit wieder sichtbar gemacht werden.

Kongresshaus des Anstosses - 80 Jahre an-, um- und weiterbauen

Donnerstag 14. September · 18.30 Uhr · Zürich
Treffpunkt: Claridenstrasse 5
Tram 2, 5, 8, 9, 11, bis Haltestelle Bürkliplatz
Anmeldung unter are.denkmalpflege@bd.zh.ch oder 043 259 69 00
Führung: Nora Bruske, Nina Hüppi und Roger Strub, kantonale Denkmalpflege
Dauer: ca. 1.5h

Als Zürich endlich als Austragungsort für die Landi ’39 feststand, galt es möglichst rasch ein Kongresshaus für festliche Veranstaltungen zu bauen. Haefeli Moser Steiger, die als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen waren, rissen Teile der alten Tonhalle von 1895 ab und bauten das Kongresshaus an. Die beiden Tonhalle-Säle wurden purifiziert und mit einem gebrochen grauen Farbschleier überfasst, um sie den Neubauteilen anzugleichen. Das neue Kongresshaus galt als Wurf und Ausdruck einer neuen Zeit – sowohl konservative (Peter Meyer) als auch fortschrittliche Kritiker (Siegfried Giedion) lobten den Bau, der sich stilistisch deutlich von der klassizistischen Monumentalarchitektur der Nachbarländer abhob.

In den 1980er Jahren wurden die Qualitäten des Kongresshauses durch einen Umbau stark verunklärt und 2007 musste das Zürcher Stimmvolk gar über einen Abbruch entscheiden, der jedoch abgelehnt wurde. Damit wurde der Weg für eine umfassende Sanierung und Modernisierung von Tonhalle und Kongresshaus frei und die Möglichkeit geschaffen, die alten Qualitäten wieder sichtbar zu machen.

Kachelofen und Telefonkabine - Das Bauteillager der Denkmalpflege

Donnerstag 21. September · 18.00 Uhr · Dübendorf
Treffpunkt: Stettbachstrasse 7
Diverse S-Bahn-, Tram- und Buslinien bis Haltestelle Bhf Stettbach, 5 Min. Fussweg
Führung: Sandrine Keck, kantonale Denkmalpflege
Dauer: ca. 1.5h

Eine Telefonkabine, ein überdimensionaler Blasebalg, barocke Türen, bemalte Deckenbalken und kistenweise zerlegte Kachelöfen: Im Hochregallager der kantonalen und städtischen Denkmalpflege werden Bauteile aus Abbruchobjekten oder Umbauten gesammelt, bei denen es nicht mehr möglich war, diese an Ort und Stelle zu belassen. Ziel ist es, die Bauteile vor der Zerstörung zu bewahren und bei Gelegenheit wieder in Schutzobjekte einzubauen oder sie werden in unsere Studiensammlung, das Alterthümer-Magazin in Selnau, aufgenommen. Bis es soweit ist, schlummern die kunstvollen und bisweilen skurrilen Stücke im Hochregallager und können im Rahmen dieser Führung zum ersten Mal öffentlich besichtigt werden.

Ausweg – Fluchtweg? Ein «hindernisfreier» Durchmarsch des Burgmuseums

Donnerstag 28. September · 18.15 Uhr · Illnau-Effretikon, Kyburg
Treffpunkt: Im Schlosshof, Kyburg
Bus 655 bis Haltestelle Gemeindehaus
Führung: Emmanuelle Urban, kantonale Denkmalpflege, Ueli Stauffacher, Museumsleiter Schloss Kyburg und Christiane Illing, Architektin Ruggero Tropeano Architekten
Dauer: ca. 1.5h

Lange standen auf der Kyburg Fragen nach musealer Inszenierung der Geschichte im Vordergrund, heute liegt der Fokus auf der Herausforderung, gesetzlichen Auflagen mit historischer Bausubstanz in Einklang zu bringen.

Erhalt oder Neuschöpfung? Brand- oder Denkmalschutz? Hindernisse oder freier Durchmarsch? Anhand des aktuellen Umbaus der ehemaligen Ökonomie und der jüngst neu gestalteten Ausstellung im Grafenhaus werden beim Rundgang die im Laufe der Zeit stetig ändernden (baulichen) Anforderungen an das Schlossmuseum erörtert.

Proteststürme im Seefeld

Donnerstag 5. Oktober · 17:30 Uhr · Zürich
Treffpunkt: Seeburgpark, beim Eingang an der Zollikerstrasse, Zürich
Anreise Tram 11, Bus 31 oder Forchbahn S18 bis Hegibachplatz

Heftige Proteste gegen den «Citydruck» und «Häusermord» gab es im Seefeldquartier in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Fass zum Überlaufen brachte der Abbruch der schützenswerten Villa Seeburg 1970. Auf dem Rundgang erfahren Sie mehr über die bewegte Baugeschichte des Quartiers. Die erste spannende Station ist das inzwischen unter Schutz gestellte und erfolgreich umgenutzte Bürogebäude von Häfeli Moser Steiger (1960–62), das heute am Rand des Seeburgparks steht.

Fast ein Krimi – Erhaltung des Baumeisterhauses „Rosengarten“ in der Kalkbreite

Donnerstag 12. Oktober · 17:30 Uhr ·  Zürich
Treffpunkt: vor dem Eingang des Hauses «Rosengarten», Kalkbreitestrasse 2
Tram 2 und 3, Bus 32, Haltestelle Kalkbreite

Die Genossenschaft Kalkbreite kennt inzwischen jeder. Aber was hat es mit dem kleinen Häuschen «Rosengarten» davor auf sich und was hat es für eine Bedeutung für das Quartier? Als es in den 1990er Jahren darum ging, dieses Baumeisterhaus (1841) und einstige Beiz zu schützen oder aus dem Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte zu entlassen, kam es zum Gerichtsfall. Am Rundgang werden dieser spannende Krimi und andere Kalkbreite-Geschichten erzählt.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Amt für Städtebau Telefon +41 52 267 54 62

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