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Detailinformationen zu den Führungen

Der Stadtbaumeister gestern - heute - morgen

Montag, 4. September 2017 · 17:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Marktgasse 53, Altes Stadthaus, Festsaal, 2. OG
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1,3 oder 5 bis Haltestelle «Schmidgasse» oder ca. 7 Min. Fussweg

Die Rolle des Stadtbaumeisters wird immer wieder unterschiedlich diskutiert: «Ein Stadtbaumeister braucht Visionen, um die Zukunft aktiv mitzugestalten». «Visionen sind ein Fall für den Arzt - ein Stadtbaumeister ist lediglich der Übersetzer und Vermittler der vorhandenen Trends und der baulichen Bedürfnisse in der Stadt». Eine vom «Landboten» moderierte Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen und dem neuen Winterthurer Stadtbaumeister sowie zwei externen Fachleuten geht unter anderem dieser Frage nach. Eine kurze Einführung zur Rolle des Stadtbaumeisters seit Friedrich Wilhelm Bareiss, dem ersten Winterthurer Stadtbaumeister, wird ins Thema einführen.

Ablauf Veranstaltung

Einführung Stefan Gasser, Denkmalpfleger Winterthur, Diskussionsrunde mit Michael Hauser, ehem. Stadtbaumeister Winterthur, Jens Andersen, neuer Stadtbaumeister Winterthur, Rahel Marti, Stv. Chefredaktorin Hochparterre, Stephan Popp, ehem. Vorstandsmitglied Forum Architektur Winterthur, Moderation durch Jakob Bächtold, Stv. Chefredaktor Landbote Anschliessend Apéro.

Soziale Raumstruktur zwischen Erde und Himmel

Dienstag, 5. September 2017 · 17:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Lindenplatz, reformierte Kirche Wülflingen, vor der Kirche
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 2 bis Haltestelle «Lindenplatz», anschliessend ca. 1 Min. Fussweg

Die reformierte und die katholische Kirche Wülflingen und ihre Ausstattungen dokumentieren ein sich über mehrere Jahrhunderte wandelndes Verständnis von Macht und Pracht. Die Verhältnisse zwischen Gott, Kleriker und Laien (auch unter sich selbst) sind im Raum erfahrbar. Mit ihrem Turmchor lässt die reformierte Kirche noch die Raumstrukturen des Mittelalters erkennen. Die reichhaltige nachreformatorische Ausstattung bezeugt eine für den Protestantismus überraschende Ambivalenz von Macht und Pracht. Im Rahmen der Führung können wir exklusiv einen Blick in die ehemalige Gruft der Familie Hirzel aus dem 18. Jahrhundert werfen. Eine ganz andere Formensprache weist die 1959 geweihte katholische Kirche St. Laurentius des bedeutenden Sakralbau-Architekten Hermann Baur auf. Das Bauwerk entstand im Vorfeld des II. Vatikanischen Konzils und drückt in seiner Raumgestaltung und Ausstattung ein visionäres Verständnis von Kirche und Liturgie aus.

Ablauf Veranstaltung

Führung durch Michael D. Schmid, Historiker und Sakralbauforscher, und Henriette Hahnloser, Denkmalpflege Winterthur Ca. 800m Fussweg zwischen den zu besichtigenden Objekten.

Von der Grafenburg zum Museumsschloss

Mittwoch, 6. September 2017 · 17:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Mörsburgstrasse 30, Schloss Mörsburg
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1 bis Endstation Haltestelle «Oberwinterthur», danach ca. 30 Min. Fussweg oder Bahn S29 bis Reutlingen, danach ca. 40 Min. Fussweg

Der weithin sichtbare Turm der fast 1000-jährigen Mörsburg markiert am Übergang zum Thurtal den nördlichen Rand der Gemeinde Winterthur. Seine Funktion hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert, ebenso die bauliche Gestalt und die Innenräume, die ursprünglich als gräfliche Gemächer, dann als ritteradlige Wohnung und als Winterthurer Verwaltungssitz dienten, ehe der historische Verein Winterthur um 1900 hier ein erstes Museum einrichtete. Der heutige Bau geht auf die Grafen von Kyburg zurück und besitzt mit der Schlosskapelle aus der Mitte des 13. Jahrhunderts ein einzigartiges Zeugnis hochadliger Kultur. An die durchaus repräsentativen Wohnbedürfnisse erinnert aber auch der im späteren 16. Jahrhundert eingebaute Wohntrakt mit seiner spätgotischen Stube. Der Festsaal schliesslich steht für die Winterthurer Ratsherren, die hier im 18. Jahrhundert manche fröhliche Stunde verbrachten. Einer Zeitreise ähnlich, stellt der Rundgang die verschiedenen Epochen ausführlicher vor.

Ablauf Veranstaltung
Begrüssung durch Marlis Betschart, Historischer Verein Winterthur, Führung durch Peter Niederhäuser, Historiker Fahrdienst für Gehbehinderte auf Anfrage möglich Genügend Parkplätze bei Gasthof Schlosshalde vorhanden Anmeldung bei staedtebau@win.ch oder 052 267 54 62 bis 4.9.

Vom Sulzer-Hochhaus zum Wintower - mehr als nur ein Hochhaus

Donnerstag, 7. September 2017 · 17:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Neuwiesenstrasse 15, Wintower, beim Haupteingang
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1, 5 oder 7 bis Haltestelle «Sulzer», danach ca. 3 Min. Fussweg oder ab Hauptbahnhof Winterthur ca. 5 Min. Fussweg

Seit dem 19. Jahrhundert prägte die Firma Sulzer die industrielle und städtebauliche Entwicklung in Winterthur. In den Jahren 1963−66 schufen die renommierten Architekten Hans Rudolf und Peter Suter das Sulzer-Hochhaus, das dem Bedürfnis der Firma nach einer Zentralisierung der bisher in der Stadt verstreuten Verwaltungen und Büros nachkam. Beinahe 40 Jahre war das Hochhaus das höchste Gebäude der Schweiz und ist bis heute prägend für das Stadtbild von Winterthur. Doch nicht nur das weithin sichtbare Hochhaus und seine Besitzergeschichte ist beachtenswert, sondern auch die weitgreifende Umgebungsgestaltung von Landschaftsarchitekt Ernst Cramer, der mit damals neuartigen Gestaltungselementen eine Verbindung zwischen Bauwerk und Landschaft schuf. Jüngste Baumassnahmen versuchen die beinahe verloren geglaubten Qualitäten dieser einzigartigen Umgebungsgestaltung wieder erlebbar zu machen, die es unter anderem bei der Führung zu entdecken gilt.

Ablauf Veranstaltung

Führung durch Nora Bruske, kantonale Denkmalpflege Zürich, Hansjörg Walter, Landschaftsarchitekt, und Cristina Mecchi, Denkmalpflege Winterthur.

Schöner Wohnen

Freitag, 8. September 2017 · 18:00 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Obere Kirchgasse 6, Stadtbibliothek am Kirchplatz, Sammlung Winterthur, 4. OG
Dauer: ca. 1h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1 oder 3 bis Haltestelle «Schmidgasse» oder ca. 5 Min. Fussweg

«Wehntal», «Malabar», «Maronenbaum», «Traubengut» usw. – so lauten die klingenden Namen der Winterthurer Villen, die in der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden. Einige dieser Häuser sind heute noch erhalten, andere mussten Bürogebäuden oder Wohnblöcken weichen. Die Sammlung Winterthur gewährt Einblick in diese noblen Anwesen und präsentiert Aussen- und Innenansichten, nicht wenige davon gesehen durch die Linse des Winterthurer Fotografen Hermann Linck (1866–1938).

Ablauf Veranstaltung

Führung durch Regula Geiser, Mitarbeiterin Sammlung Winterthur.

Stadthaus Winterthur - Ein Tempel für die Demokratie

Samstag, 9. September 2017 · 10:00 und 15:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Stadthausstrasse 4a, beim Brunnen vor dem Stadthaus
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1, 3, 5 oder 10 bis Haltestelle «Stadthaus» oder 10 Min. Fussweg

Das prachtvolle Stadthaus stellte die Macht des Volkes von Beginn an in den Mittelpunkt. Sein Versammlungssaal bildet das Herz des Hauses mit einem entsprechend repräsentativen Zugang, direkt von der Strasse in den ersten Stock. Führung und Präsentation des Stadtarchivs erzählen die Geschichte des Hauses aus der Optik von Demokratie und Stadtpolitik. Architekt Gottfried Semper (1803¬−1879) war selbst als politischer Flüchtling nach der Teilnahme an einer antimonarchischen Revolution in Dresden in die Schweiz gekommen. Demokratiebestrebungen waren in der Mitte des 19. Jahrhunderts auch für die Winterthurer Gesellschaft zentral. Als Zentrum der als «Ecole de Winterthur» bekannten demokratischen Bewegung und als aufstrebende, moderne Stadt wuchs das Bedürfnis nach einem Gebäude für Gemeindeversammlungen Zentralisierung der Verwaltung. Symbolhaften Charakter hatte in Sempers Konzept auch die Platzierung des Stadtarchivs unter dem Saal, als Fundament dieses demokratischen Gemeinwesens.

Ablauf Veranstaltung
Führung durch Johann Frei, Architekt, und Marlis Betschart, Leiterin Stadtarchiv Winterthur Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung bei staedtebau@win.ch oder 052 267 54 62 bis 8.9.

Von der Muse geküsst: Kunst in Winterthur um 1900

Samstag, 9. September 2017 · 10:00 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Museumstrasse 52, hinter dem Kunstmuseum an der Liebestrasse, bei der Bronzeskulptur neben dem Parkhaus
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1, 3 oder 6 bis Haltestelle «Stadthaus» oder ca. 7 Min. Fussweg

Auf dem Rundgang, der Sie vom Kunstmuseum Winterthur vorbei an verschiedenen Museen bis zur Villa Flora führt, lernen Sie Winterthurer Künstlerinnen verschiedenster Ausrichtungen und sozialer Herkunft kennen. Sie erfahren, wo es um 1850 die erste Malschule für Frauen gab und dass viele Winterthurer Künstlerinnen ins Ausland gingen, weil es in ihrer Heimatstadt schwierig war, sich als Malerinnen oder Bildhauerinnen ausbilden zu lassen. In der theatralischen Führung plaudert unter anderem ein Modell aus dem Atelier einer Winterthurer Bildhauerin und Grossbürgerin aus dem Nähkästchen. Auch kein Geheimnis bleibt, welche Winterthurerin 1940 das noch heute verwendete Logo für den Bankverein mit den drei Schlüsseln entworfen hat, das noch heute von der UBS verwendet wird. Im Garten der Villa Flora kommt schliesslich eine wichtige Winterthurer Mäzenin zu Wort. Und nicht zuletzt darf bei so viel Kunst natürlich der Auftritt einer echten Muse nicht fehlen!

Ablauf Veranstaltung
Führung durch Beatrice Hitz, Monika Scheidegger und Marie-Theres Krähenmann, Verein Frauenstadtrundgang Winterthur

Sidi - Erfolg und Untergang einer grossen Fabrik

Samstag, 9. September 2017 · 13:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: St. Gallerstrasse 42 F, Sidiareal, zwischen Kesselhaus und Hochkamin
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 3, 5 oder 14 bis Haltestelle «Pflanzschulstrasse»

Im 19. Jahrhundert bildete sich östlich der Altstadt ein zusammenhängendes Fabrikgelände mit drei dampfbetrieben Textilfabriken. Die Elastikweberei, die Seidenweberei und die Färberei prägten das Quartier, schafften Arbeitsplätze und Wohnraum. Um 1900 war die Sidi Winterthurs viertgrösste Fabrik. Sie wurde von reichen, einflussreichen Unternehmern gegründet und von grossen Namen geprägt: Rieter war für den Shedbau verantwortlich, Sulzer lieferte Gussstützen, Dampfmaschinen sowie die Dampfkesselanlage, Honegger Rüti baute die Webmaschinen und bekannte Architekten planten die Hochbauten. Einblick in den Alltag der Sidi geben die Erinnerungen der Arbeiterin Liesel Bruggmann. Als die Seidenfabrik 1968 schloss, kaufte der Kanton das Areal, vermietete es an Gewerbe- und Kulturbetriebe und realisierte 2006-2009 eine Neuüberbauung, in welcher einige Fabrikbauten als Zeugen der Industriegeschichte stehen bleiben durften.

Ablauf Veranstaltung
Führung durch Hans-Peter Bärtschi, dipl. Architekt ETH, Technik- und Wirtschaftshistoriker

6 Siedlungen, 50 Jahre sozialer Wandel, eine Gartenstadt

Samstag, 9. September 2017 · 13:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Ecke West-/Wülflingerstrasse
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 2 bis Haltestelle «Feldtal» oder «Oberfeld»

«Wer den Bau hat, hat die Macht.» Dieses Zitat eines ehemaligen Winterthurer Bauvorstehers zeigt deutlich wie ausgeprägt das Bewusstsein ist, dass mit Bauten auch gesellschaftliche Ideale zementiert, in Holz gebaut oder in Beton gegossen werden. Ganz besonders gilt das im Wohnsiedlungsbau. Wir begeben uns auf Spurensuche. Im Niemandsland zwischen Wülflingen und Veltheim, wo nie eine umfassende Planung erfolgte, blieb jeder Generation Raum, ihre Auffassung des Wohnens zu realisieren. So finden sich dicht beieinander Wohnsiedlungen aus unterschiedlichen Epochen, die ganz selbstbewusst die jeweiligen gesellschaftlichen Vorstellungen postulieren und sich so auf spannende Weise unterscheiden. Allen gemein ist jedoch die zugrundeliegende Gartenstadtidee. Wir durchwandern also einen gartenstädtisch baulich manifestierten Ideenpluralismus.

Ablauf Veranstaltung
Führung durch Andreas Madianos, Raumplaner

Von der Direktorenvilla zur Kunstsammlung

Samstag, 9. September 2017 · 14:00 Uhr · Winterthur
Sonntag, 10. September 2017 · 11:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Haldenstrasse 95, Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»
Dauer: ca. 1 Std.
ÖV: Ab Bahnhof Winterthur, Sektor G, mit Museumsbus bis Haltestelle «Am Römerholz» je .45 von 9.45 bis 16.45 Uhr, Bus 10 bis Haltestelle «Haldengut» oder Bus 3 bis  Haltestelle «Kantonsspital», danach jeweils ca. 10 Min. Fussweg bergauf Richtung Lindberg Rückfahrt mit Museumsbus jeweils zur vollen Stunde von 10 bis 17 Uhr 

Die Architekturführung spannt einen Bogen von der klassischen Direktorenvilla aus dem Jahr 1915 über die Ergänzung des Galerietraktes bis hin zum zeitgenössischen Museumsanbau von 1998. In all diesen Phasen soll der Frage der Repräsentation und Machtdarstellung nachgegangen werden.

Ablauf Veranstaltung

Am Samstag Architekturführung durch Jessica Tang Toggweiler, Kunsthistorikerin Am Sonntag Architekturführung durch Johanna Wirth-Calvo, Kunsthistorikerin Kinder von 7-13 Jahren können in der Zeit am Sonntag am Workshop «Edle Damen und Herren in prachtvollen Gewändern» teilnehmen.

Zwei Grossbürger - Zwei Lebenswege

Samstag, 9. September 2017 · 15:30 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Lindstrasse 8, Villa Bühler, Münzkabinett Winterthur
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 3 bis Haltestelle «Bezirksgebäude» oder ca. 15 Min. Fussweg

Eduard Bühler-Egg (1833−1909) und Friedrich Imhoof-Blumer (1838−1920) waren Zeitgenossen und gehörten beide zum Winterthurer Grossbürgertum. Ihre Biographien zeigen aber ganz andere Lebensläufe. Der eine war Fabrikant und Kutschenfahrer, der andere Kaufmann und Numismatiker. Der eine residierte in einer neubarocken Villa mit Park, der andere setzte das Geld für die Wissenschaft und seine Sammlungen ein. Wie machte sich die Lebens- und Arbeitsweise der beiden Winterthurer in ihrem baulichen Umfeld bemerkbar? Wo und wie begegneten sich ihre Wege? Die Führung, die auch die Wohngebäude der beiden Grossbürger einbezieht, geht auf eine Entdeckungsreise durch Winterthur im Aufstieg zum Industrie- und Handelszentrum.

Ablauf Veranstaltung
Führung durch Benedikt Zäch, Leiter Münzkabinett Winterthur.

Formen der Macht

Sonntag, 10. September 2017 · 11:00 Uhr · Winterthur
Treffpunkt: Stadthausstrasse 6, Museum Oskar Reinhart, Foyer
Dauer: ca. 1 Std.
ÖV: Ab Hauptbahnhof Winterthur Bus 1, 3, 5 oder 10 bis Haltestelle «Schmidgasse»

Für die aufstrebende Stadt Winterthur erstellte der renommierte Zürcher Architekt Leonhard Zeugheer (1838−1842) das repräsentative Knabenschulhaus, damals das erste öffentliche Gebäude ausserhalb der ehemaligen Stadtmauern und entlang einer neu angelegten Ringstrasse mit Gartenanlagen. Breit ausladend wie ein Renaissance-Palazzo, kombiniert mit einem flachen, rundbogengestalteten Portikus, schöpft der Bau aus dem Formenvokabular der raumdominierenden Architektur. Die damalige Bürgerschaft, eine auf ihre Selbständigkeit stolze Stadtgemeinde, setzte damit mit hohem Bewusstsein auf grosszügige Bildungsförderung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit bildhauerischem Figurenschmuck auf dem Portikus sowie Wandbrunnen-Allegorien ergänzt, bezieht sich der Bau damals wie heute auf humanistisches Gedankengut. Seit 1951 befindet sich hier das Museum Oskar Reinhart, doch schon vorher beherbergte das Gebäude neben dem Schulbetrieb den Winterthurer Kunstverein und Teile der städtischen Kunstsammlung.

Ablauf Veranstaltung
Führung durch Tiziana Carraro, Kunsthistorikerin, Museum Oskar Reinhart.

Edle Damen und Herren in prachtvollen Gewändern

10. September 2017 · 11:30 Uhr · Winterthur
Kinderführung/Workshop
Treffpunkt: Haldenstrasse 95, Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»
Dauer: ca. 1.5h
ÖV: Ab Bahnhof Winterthur, Sektor G, mit Museumsbus bis Haltestelle «Am Römerholz» je .45 von 9.45 bis 16.45 Uhr, Bus 10 bis Haltestelle «Haldengut» oder Bus 3 bis  Haltestelle «Kantonsspital», danach jeweils ca. 10 Min. Fussweg bergauf Richtung Lindberg Rückfahrt mit Museumsbus jeweils zur vollen Stunde von 10 bis 17 Uhr

Der Kunstspaziergang für Kinder von 7 bis 13 Jahren widmet sich den Darstellungen von edlen Damen und Herren. Während die Kinder beim Bilderentdecken, Geschichtenerzählen, Malen und Basteln auf ihrem eigenen «Kunstspaziergang» begleitet werden, können die übrigen Familienmitglieder ganz in Ruhe an der gleichzeitigen Architekturführung teilnehmen.

Ablauf Veranstaltung

Kunstspaziergang für Kinder von 7-13 Jahren mit Kerstin Bitar, Museumspädagogin Eltern können in der Zeit an der Architekturführung «Von der Direktorenvilla zur Kunstsammlung» teilnehmen Anmeldung bei 058 466 77 40 oder sorfuehrungen@bak.admin.ch bis 10.9.

Weitere Informationen.

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