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Geschichten von Jugendlichen

Wer kommt ins jump & jumpina?

Aisha*, 16 Jahre, weiblich

«Meine Lehrerin hat mich im jumpina angemeldet. Da ich erst seit drei Jahren in der Schweiz lebe und die 3. Sekundarschule C besuche, werde ich wahrscheinlich Probleme haben, eine Lehrstelle zu finden. Im jumpina werde ich bei den Hausaufgaben, vor allem im Deutsch unterstützt. Ich kann hier auf dem Computer nach freien Lehrstellen suchen. Wir üben Telefongespräche, damit es mir leichter fällt, wenn ich in einen Betrieb anrufen will, um zu fragen, ob ich mich bewerben kann. Im jumpina bekomme ich auch Unterstützung beim Bewerbungen schreiben. Ich bin besonders froh, dass ich ins jumpina kommen kann, weil hier immer jemand da ist, der Zeit hat, mir zu helfen wenn ich nicht weiter weiss.»

Drasko*, 16 Jahre, männlich

«Ich bin Drasko und 16 Jahre alt. Ins jump wurde ich von der Jugendanwaltschaft angemeldet. Ich hatte meine Emotionen nicht im Griff und war mehrmals bei der Polizei. Die JuGa schickte mich deshalb ins jump. Das jump finde ich gut, weil ich bei meinen Eltern wohnen kann und meine Freunde nicht verliere. Trotzdem erhalte ich eine Unterstützung und Begleitung. Regemässig komme ich ins jump, es hilft mir sehr mit den Mitarbeiter vom jump zu sprechen. Wenn ich mal wütend bin, dann kann ich mich bei einem Billiardspiel abreagieren und ich habe gelernt mit meiner Aggression und meiner Wut umzugehen.»

Bettina*, 14 Jahre, weiblich

«Unser Schulsozialarbeiter hat sich beim jumpina gemeldet. Ich hatte Probleme in der Schule, weil ich sehr oft zu spät gekommen bin und meine Hausaufgaben nicht gemacht habe. Bei uns Zuhause ist es schwierig. Meine Eltern streiten sich immer. Oft bin ich sehr traurig. Ich habe aber niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann. Unser Schulsozialarbeiter, Herr A. erklärte mir, dass ich im jumpina von meinen Problemen erzählen kann. Ausserdem werde ich hier in meiner Berufswahl unterstützt, denn ich weiss noch gar nicht, was ich werden will. Nun komme ich immer 2 mal pro Woche ins jumpina: einmal alleine und am anderen Tag zum Mittagstisch. Besonders gut finde ich, dass ich im jumpina nette Mädchen kennengelernt habe und dass mir zugehört wird.»

Oliver*, 13 Jahre, männlich

«Mein Name ist Oliver (13). Vom jump habe ich durch einen Schulkollegen erfahren. Ich war nicht gut 'drauf' zu dieser Zeit. Meine Eltern haben sich oft gestritten und sagten mir, dass sie sich scheiden lassen wollen. Mein Vater wurde auch noch arbeitslos und hing den ganzen Tag zu Hause rum, was zu noch mehr Streit zwischen meinen Eltern führte. Das ganze belastete mich ziemlich. Durch den ständigen Streit und der Unruhe zu Hause, konnte ich mich nie auf die Hausaufgaben konzentrieren und meine Noten wurden schlechter. Meine Eltern hatten auch keine Zeit für mich, sie waren so sehr mit sich selbst beschäftigt. Im jump hört man mir zu und nimmt meine Sorgen und Ängste ernst. Meine Hausaufgaben kann ich auch gleich dort erledigen, weshalb ich in der Schule wieder besser geworden bin.»

*Name geändert

Weitere Informationen.

Kontakt

jump - Beratungsangebot für Jungs Telefon +41 52 267 68 27

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