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Regen- und Sickerwasser

Das Gewässerschutzgesetz (GschG) schreibt vor, dass Regenwasser in erster Priorität zu versickern ist. Das heisst, dass das nicht verschmutzte Regenwasser (z.B. vom Dach) auf dem Grundstück versickern soll, während das verschmutzte Wasser aus der Liegenschaft über die öffentliche Kanalisation zur Abwasserreinigungsanlage fliesst. Auch das Sickerwasser (Drainagewasser) darf gemäss Gewässerschutzgesetz nicht der Kläranlage zugeführt werden.

Entlastung von Kanalisation und Gewässern
Die Vorschrift zur Behandlung von Regen- und Sickerwasser hilft, die Abflussspitzen in Kanalisation und Gewässern zu brechen. Während das Entwässerungssystem auf ein 10-jährliches Regenereignis ausgelegt ist, sollen die Gewässer ein Regenereignis ableiten können, das einmal in hundert Jahren auftritt. Rückstaus aus dem Entwässerungssystem in Kellergeschosse bei heftigen (lokalen) Platzregen sind also möglich, wogegen die Gewässer in der Regel nicht über die Ufer treten sollten.

Übernahmepflicht von Oberflächenwasser für Grundeigentümer/innen
Aufgrund der häufiger auftretenden Starkregen ist dem Problem des Oberflächenwassers, insbesondere an Hanglagen im Siedlungsgebiet, besondere Beachtung zu schenken. In diesem Zusammenhang wichtig sind die rechtlichen Vorgaben des Zivilgesetzbuches: In Art. 689 ZGB steht, dass jede Grundeigentümerin und jeder Grundeigentümer verpflichtet ist, das Wasser aufzunehmen, welches vom oberhalb liegenden Grundstück natürlicherweise abfliesst (Regenwasser, Schneeschmelze und Wasser von Quellen, die nicht gefasst sind). Zudem ist es den Parteien untersagt, den natürlichen Ablauf zum Schaden des Nachbarn zu verändern.

Die Abteilung Entwässerung des Tiefbauamts
- beantwortet Ihre Fragen im Zusammenhang mit Regen-, Sicker- und Oberflächenwasser

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Entwässerung Telefon +41 52 267 54 72

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