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Gewässer

Die Eulach
Das Wasser der Eulach wurde in der Vergangenheit vielseitig genutzt. Mühlen, Textilbetriebe entstanden und am kleinen Fluss wurde gesiedelt. Mit dem Wachstum der Stadt wurde die Eulach immer mehr zum Störfaktor. Sie behinderte den Ausbau von Verkehrswegen und Überschwemmungen sorgten für Schäden in den Liegenschaften. Vor über hundert Jahren wurde die Eulach tiefer gelegt und im Bereich des Bahnhofes über mehr als 600 Meter in den Untergrund verstaut.

So fliesst die Eulach heute als Stadtbach zwar immer noch quer durch Winterthur. Nach Oberwinterthur gelangt sie aber über weite Strecken nur als kanalisiertes, zwischen Mauern eingezwängtes Gewässer. Immerhin besteht im Eulachpark, einem noch recht jungen Naherholungsgebiet, ein direkter Zugang zum Wasser. Eine punktuelle Wiederherstellung des Gewässerzugangs wird auch andernorts angestrebt.

Die Töss

Der grösste Winterthurer Fluss begrenzt über weite Strecken das Stadtgebiet und zählt zu den beliebtesten Naherholungsgebieten. Aufgrund der Verbauungen ist der Gewässerzugang entlang der Töss allerdings sehr stark eingeschränkt.

Der Mattenbach

Der Mattenbach, ursprünglich ein Wiesenbach, wurde in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts in ein künstliches Gerinne gelegt und hochwassersicher gemacht. Seither ist der Mattenbach nur im Oberlauf und durch Seen hindurch erlebbar.

Die Winterthurer Waldbäche

Aus den umliegenden Waldgebieten fliessen diverse Bäche in die Stadt. Vielfach wurden sie vor Jahren ans Entwässerungssystem angeschlossen und so gelangt ihr Wasser noch heute teilweise in die Kläranlage. Verschiedene Bäche konnten in den vergangenen Jahren revitalisiert werden, so der Dättnauerbach, der Taggenbergbach, der Qualletbach oder der Chramerbach.

Hochwasser

In Winterthur ist es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Überschwemmungen gekommen. Dies vor allem entlang der Eulach und des Mattenbachs. Das letzte Grossereignis war 1968, als Hegi unter Wasser stand. In jüngerer Vergangenheit (2007) wurde das Schulhaus Oberseen in Mitleidenschaft gezogen.

Verschärft wird die Hochwasserproblematik durch das Anschliessen von Seitenbächen ans Entwässerungssystem. Weil dieses nur auf ein Regenereignis ausgelegt ist, wie es alle zehn Jahre einmal auftritt, werden die Vorgaben bezüglich dem Hochwasserschutz in der Regel nicht eingehalten.

In der Stadt Winterthur existiert ein Alarmierungssystem für die Eulach. Besitzerinnen und Besitzer von Hochwasser gefährdeten Liegenschaften können sich von der Abteilung Entwässerung des Tiefbauamts über ein anstehendes Hochwasser informieren lassen.

Aktuelle Hochwasserlage (AWEL)

 

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Entwässerung Telefon +41 52 267 54 72

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