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Sanierungsverfahren Entwässerungsanlagen

Sanierungsverfahren Entwässerungsanlagen

Instandstellung- und Sanierungsverfahren nicht begehbarer Kanäle

Roboterverfahren

Reparaturen in Kreisprofilen mit Durchmesser von 200 bis 700 mm können mit einem Roboter ausgeführt werden. Örtlich begrenzte Schäden wie Mängel bei seitlichen Anschlüssen, defekte Rohrverbindungen (Muffen), Risse oder kleinere Scherbenausbrüchen können auf diese Art ausgebessert werden.

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Injektionsverfahren

Undichte Rohrverbindungen (Muffen) können mit dem Injektionsverfahren saniert werden. Diese Sanierungsmethode wird vorwiegend in Grundwasserschutzzonen angewendet, wo die absolute Dichtheit der Abwasserleitungen verlangt wird.

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Schlauchrelining

Die Auskleidung einer Abwasserleitung mit einem mit Kunstharz getränkten Nadelfilzschlauch wird als Schlauchrelining bezeichnet. Der eingeführte Strumpf wird unter Druck zu einem selbst tragenden Rohr ausgehärtet. Beim fugenlosen Rohr wird mit einer Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren gerechnet. Diese Sanierungsmethode wird speziell bei Hausanschlussleitungen eingesetzt.

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Instandstellung- und Sanierungsverfahren begehbarer Kanäle

Manuelle Kanalinnensanierung

Bei begehbaren Kanälen (Höhe 1,2 m oder grösser) ist eine Sanierung in der Regel sinnvoll. Die Lebensdauer einer solchen Sanierung beträgt 50 Jahre.

Vorarbeiten/Materialprüfung
Der Zustand des Abwasserkanals wird am Objekt überprüft. Der Untersuch umfasst die Probenentnahme (Betonkernbohrungen), Laboruntersuchungen, Beurteilung, Zusammenfassung und Empfehlung. Damit die angestrebte Nutzungsdauer gewährleistet werden kann, erfolgt der Tragfähigkeitsnachweis.

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Wasserhaltung
Da die Abwasserentsorgung auch während den Bauarbeiten funktionieren muss, ist innerhalb des Kanals eine provisorische Leitungsführung nötig.

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Sicherheitskonzept
Da die provisorische Wasserleitung nur das Schmutzwasser ableiten kann, muss die unterirdische Baustelle bei einsetzendem Regen innert weniger Minuten geräumt werden. Eine optische und akkustische Alarmierung der Bauarbeiten ist zwingend.

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Betonabtrag
Mit Höchstwasserdruck von 2500 bar wird die geschädigte Betonschicht auf die verlangte Stärke abgetragen.

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Absaugen des Materials
Das abgetragene Material wird mit einem Saugwagen entfernt.

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Sohlschale
Die neue Sohlschale wird eingebaut. Sie dient der Ableitung des Abwassers, welches bei trockenem Wetter anfällt. Die Sohlschale besteht in der Regel aus Steinzeug oder Polymerbeton.

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Betonauftrag
Der Spritzmörtel wird flächig aufgebracht. Die Schichtstärke ist vom Zustand des alten Betons abhängig und beträgt in der Regel 3 bis 5 cm.

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Qualitätsprüfung
Die sanierten Kanalabschnitte werden gemäss Kontrollplan mittels normierten Prüfmethoden auf ihre Anforderungen geprüft.

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Schlussprüfung
Die sanierten Kanalabschnitte werden nach der Schlussprüfung für den Betrieb freigegeben.

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Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Entwässerung Telefon +41 52 267 54 72

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