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Asiatischer Laubholzbockkäfer

Entlang der Sulzerallee und im Umkreis von rund 300 Metern wurde im Sommer 2012 in Winterthur erstmals der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) gefunden. Der Käfer gilt als besonders gefährlicher Schadorganismus weil er in Europa keine natürlichen Feinde hat und die meisten Laubgehölze, insbesondere Ahorn, Pappel, Weide, Rosskastanie, Birke, Platane und Buche, befällt. Die Bäume sterben ab oder es können ganze Äste abbrechen und Passanten gefährden. Aus diesem Grund wird der Käfer in Winterthur bekämpft mit dem Ziel der vollständigen Befallsfreiheit vom ALB. Das bedingt, dass keine weiteren Käfer eingeschleppt werden, sich ausbreiten oder vermehren können.

Aktuell

Die Kontrollen in der Fokuszone rund um die Sulzerallee und in der angrenzenden Pufferzone sind für 2014 abgeschlossen. Es wurden weder lebende Käfer des Asiatischen Laubholzbocks (ALB) noch dessen Larven gefunden.

Medienmitteilung (PDF, 99 KB) : Kontrollen 2014 sind abgeschlossen.

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB)

Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist schwarz mit über den Körper verteilten hellen Flecken. Er wird 25-35 Millimeter gross mit 25-80 Millimeter langen Fühlern. Die Flugaktivität der Käfer dauert von April bis Oktober und ist bei warmen Temperaturen am intensivsten. Von April bis Oktober gilt deshalb ein besonderes Augenmerk den Käfern.

Das Käferweibchen legt seine Eier unter der Rinde von Laubbäumen ab. Die Eier sind von Auge kaum feststellbar und entwickeln sich rasch zu Larven, die sich während zwei Jahren durch das Holz des befallenen Baumes fressen. 

In den Wintermonaten gilt beim Schneiden und Schreddern von Gehölzen oder beim Hacken von Cheminée-Holz ein besonderes Augenmerk den Eiablagen unter der Rinde und den Larven im Innern von Bäumen.

Am Ende der Entwicklung bohrt sich der Käfer ein Loch von etwa 10 Millimetern Durchmesser durch die Baumrinde und schlüpft aus, für den Käfer beginnt ein neuer Lebenszyklus. Der so geschädigte Baum hingegen stirbt oft ab, oder es können ganze Äste abbrechen und Passanten gefährden. 

Von April bis Oktober gilt deshalb ein besonderes Augenmerk den Ausfluglöchern.

Bekämpfung des Schädlings

Die Stadtgärtnerei, der Forstbetrieb und der Zivilschutz haben das Gebiet Neuhegi nach dem ersten Befall grossflächig nach befallenen Bäumen abgesucht. Sie wurden dabei von Spürhunden unterstützt, welche den Käfer riechen können. Trotz dieses Grosseinsatzes wurden wohl kaum alle vorhandenen Käfer gefunden. Die Überwachung des Befallsgebiets muss deshalb über einen längeren Zeitraum zweimal pro Jahr stattfinden. Das Gebiet wurde dafür in eine Fokuszone und eine Pufferzone eingeteilt:

Information und Meldetelefon

Die Stadtgärtnerei bittet um Unterstützung bei der Suche nach Käfern und befallenen Bäumen. Verdachtsfälle und Funde sind der Stadtgärtnerei zu melden. Gefundene Käfer sollten fotografiert und in einem Konfitürenglas gefangen werden. 

Stadtgärtnerei Winterthur, Tel.: 052 267 30 00 oder stadtgaertnerei@win.ch 

Wichtige Hinweise für Anwohnerinnen und Anwohner der Fokuszone

Anwohnerinnen und Anwohner sind gebeten, den Suchteams Zutritt zu ihrem Garten zu gewähren. Sollten in ihrem Garten befallene Bäume festgestellt werden, sind sie verpflichtet, diese zu fällen und fachgerecht zu entsorgen. Die Mitarbeitenden der Stadt unterstützen sie dabei.

Schnittgut von Gehölzen darf die Fokuszone nicht verlassen. Entsprechende Warntafeln sind an den Grenzen der Fokuszone angebracht. Anwohnerinnen und Anwohner sind verpflichtet, ihr Schnittgut zur Sammelstelle Sulzerallee beim Kreisel Ohrbühlstrasse zu bringen. Das gilt auch für Gärtnereibetriebe, die in der Fokuszone tätig sind. Kleine Mengen von Schnittgut dürfen weiterhin der Grünabfuhr mitgegeben werden.

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Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Stadtgrün Winterthur Telefon +41 52 267 30 00

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