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Energiestadt Gold

Als Energiestadt Gold gehört Winterthur zu den Städten mit einer besonders fortschrittlichen Klima- und Energiepolitik. Gewürdigt werden mit dem Gold-Label die Massnahmen, welche die Stadt auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft umsetzt.

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Als Energiestadt Gold gehört Winterthur zu den Städten mit einer besonders fortschrittlichen Klima- und Energiepolitik. Gewürdigt werden mit dem Gold-Label die Massnahmen, welche die Stadt auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft umsetzt. Der Stadt Winterthur, Energiestadt seit 1999, wird nach eingehender Prüfung auch 2019 erneut das Label Energiestadt verliehen. Darüber hinaus wird die Energiestadt Winterthur zum vierten Mal mit dem «European Energy Award Gold» ausgezeichnet.

Gewürdigt werden mit dem 2019 erneut verliehenen Gold-Label die Massnahmen, welche die Stadt Winterthur auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft umsetzt. Winterthur erhält den Award für das kontinuierliche und auch im europäischen Vergleich herausragende Engagement, für die zielgerichtete und erfolgreiche Umsetzung von energieeffizienten Massnahmen sowie für die konsequente Nutzung von erneuerbaren Energien.

Leuchtturmprojekte der Stadt Winterthur sind dabei zum Beispiel das Minergie-P-Eco zertifizierte Schulhaus Neuhegi oder die städtische Impulsberatung Heizungsersatz. Wer in Winterthur eine Ölheizung besitzt, die älter als fünfzehn Jahre ist, erhält Post von der Fachstelle Energie der Stadt Winterthur. Der Energieverbrauch, der auf das Konto von Heizung, Warmwasser und Klimatisierung geht, hat einen relevanten Einfluss auf die Klimabilanz. Ein Einfamilienhaus mit jährlich 2‘000 Liter Ölverbrauch emittiert mehr als 150 Tonnen CO2 während der Lebensdauer einer Heizungsanlage. Der Beitrag, den jede Hauseigentümerin und jeder Hauseigentümer mit der Installation einer erneuerbaren Heizung leistet, ist deshalb zentral. Die Auswertung der Impulsberatung Heizungsersatz zeigt, dass nach einer Beratung nur noch jeder vierte Kunde eine neue Ölheizung installiert. Ohne die fachliche Unterstützung der Energieberatung wird immer noch zu über 70% auf fossile Heizungen gesetzt.

Eine weitere Massnahme, die in die positive Bewertung für die Vergabe des Energiestadt Labels Gold eingeflossen ist, ist Abschaffung des Stromprodukts «e-Strom.Grau» in der Grundversorgung auf Anfang 2020 und die Entscheidung, nur noch Strom aus der Kehrichtverwertung und aus erneuerbaren Quellen anzubieten.

Als neues Element der Energiestadt - Rezertifizierung kam die Begutachtung durch Fachpersonen der Städte Zürich und St. Gallen dazu. Ihr Fazit: «Es müssen alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen in Entscheidungen miteinbezogen werden. Um die Energie- und Klimaziele zu erreichen, muss eine Stadt bereit sein, etwas zu investieren». Neben dem Erfahrungsaustausch zwischen den Städten war dieser Prozess zugleich Anstoss zur Nutzung gemeinsamer Synergien. Die Herausforderungen, vor denen die Städte stehen, entsprechen sich: Mobilität, Wohnen und Konsum sind die grossen Hebel, um Treibhausgase zu reduzieren.

Die im Rahmen der Rezertifizierung 2015 ausgezeichneten Massnahmen sind Teil des Massnahmenplans, mit dem die Stadt Winterthur die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft erreichen will.

Weitere Informationen.

Zuständige Stelle

Fachstelle Nachhaltige Entwicklung Telefon +41 52 267 67 17

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