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Sexuelle Belästigung

Alle Arbeitnehmenden haben im zwischenmenschlichen Kontakt Anspruch darauf, dass ihre persönlichen Grenzen respektiert werden. Keine Form der sexuellen Belästigung darf geduldet werden. Die Arbeitgebenden sind gesetzlich verpflichtet, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen (Artikel 151.1 Bundesgesetz über die Gleichstellung von Mann und Frau , Artikel 328 Obligationenrecht ).

Unter den Begriff sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz fällt jedes Verhalten mit sexuellem Bezug oder auf Grund der Geschlechtszugehörigkeit, das von einer Seite unerwünscht ist und das eine Person in ihrer Würde verletzt. Die Belästigung kann von Mitarbeitenden ausgehen, von Angehörigen aus Partnerbetrieben oder von der Kundschaft des Unternehmens.

Die Grenze zwischen harmlosem Flirt, freundschaftlichem Umgang und sexueller Belästigung ist auf den ersten Blick schwierig zu ziehen.
Doch es gibt eine einfache Regel: Ausschlaggebend ist nicht die Absicht der agierenden Person, sondern wie ihr Verhalten bei der betroffenen Person ankommt - ob man ihr damit auf unerwünschte Weise zu nahe tritt oder nicht.

Sexuelle Belästigungen zeigen sich in verschiedenen Formen. Dazu gehören:

• Scheinbar zufällige Körperberührungen und aufdringliches Verhalten
• Es fallen unerwünschte Bemerkungen oder Witze über sexuelle Merkmale, sexuelles Verhalten und die sexuelle Orientierung
• Vorzeigen, Aufhängen und Verbreiten von pornografischem Material im Arbeitsumfeld
• sexistische Äusserungen und Witze
• Verfolgungen innerhalb und ausserhalb des Betriebes
• Annäherungsversuche oder Einladungen, die mit Versprechen von Vorteilen oder Androhen von Nachteilen einhergehen
• Sexuelle und körperliche Übergriffe

 

Sexuelle Belästigung - was tun?

Die Website www.sexuellebelaestigung.ch des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) informiert über Prävention im Unternehmen sowie Intervention bei konkreten Vorfällen.

Weitere Informationen.

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