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Pensionskasse der Stadt Winterthur

Informationen zu Geschäftsjahr 2017, Stand der Sanierung und Ausblick; Wahlen Stiftungsrat

Mit einer Nettorendite von 5,3 Prozent auf den Vermögensanlagen hat die Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW) 2017 ein positives Ergebnis erzielt. Allerdings führen die neuen technischen Parameter (Senkung des technischen Zinses auf 2.25%, Umstellung auf VZ 2015 und Generationentafeln) sowie die Bilanzierung der Auswirkungen des neuen Vorsorgemodells 2020 als Sondereffekte zu einer Reduktion des Deckungsgrades auf 92.6%. Aufgrund der Massnahmen des Stiftungsrates verbessert sich aber die finanzielle Perspektive deutlich.

Die Unterdeckung betrug am 31.12.2017 rund CHF 156 Millionen und ist auf die notwendige Aufwertung des Renten-Vorsorgekapitals sowie die Neubewertung der Rückstellungen zurückzuführen. Der Stiftungsrat hat dem Grossen Gemeinderat im Dezember 2017 in einer Weisung einen Kredit von CHF 144 Millionen für die Übernahme des Fehlbetrages aufgrund der Aufwertung des Renten-Vorsorgekapitals beantragt. Damit soll die unzureichende Ausfinanzierung im Zeitpunkt der Verselbständigung nachgebessert werden. Gleichzeitig soll für das neue Vorsorgemodell das Finanzierungssystem geändert werden. Vorgesehen sind eine Erhöhung der Sparbeiträge sowie eine Anpassung des Beitragsverhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmenden. Aktuell laufen die Beratungen im Grossen Gemeinderat und der Kredit bedarf anschliessend noch einer Volksabstimmung. Falls die PKSW keine weitere Einmaleinlage er­hält, wird der Stiftungsrat weitere Sanierungsmassnahmen (Erhöhung der Sanierungsbeiträge, Minderverzinsung der Altersguthaben) prüfen müssen.

Geschäftsberichte 2017

Geschäftsberichte 2017
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Ablauf der Amtsdauer des Stiftungsrates

Die Amtsdauer für die gewählten Mitglieder des Stiftungsrats endet per Ende 2018. Die Vertretenden der Arbeitgeber werden gemäss den reglementarischen Grundlagen durch den Stadtrat bestimmt. Für die Vertretenden der Arbeitnehmenden finden Erneuerungswahlen für die Amtsperiode von Anfang 2019 bis Ende 2022 statt.

Nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen sich:

  • Rima Claudio, Jahrgang 1960, Leiter Controlling und Finanzen Baudepartement, Mitglied des Personalverbands
  • Vollenweider Monika, Jahrgang 1972, Juristin Stadtpolizei, Mitglied des Personalverbands

Für eine Wiederwahl als Vertreter/in der Arbeitnehmenden stellen sich zur Verfügung (und wurden von den Personalverbänden zur Wiederwahl vorgeschlagen):

  • Serra Jorge, Jahrgang 1964, Präsident des Stiftungsrats, Mitglied und Sekretär VPOD
  • Bollmann Marco, Jahrgang 1983, DC Stv. Einsatzzentrale / Lagezentrum Stadtpolizei, Mitglied des Polizeibeamtenverbands
  • Stock Heinz, Jahrgang 1964, Leiter Qualitätssicherung Stadtbus, Mitglied des VPOD

Der Personalverband der Stadt Winterthur, hat als Ersatz für seine beiden bisherigen Mitglieder folgende Personen als neue Arbeitnehmenden-Vertretende nominiert:

  • Epprecht Marcel, Jahrgang 1963, Leiter Pflege und Betreuung Alterszentrum Brühlgut, Mitglied des Personalverbandes
  • Kiefer Roland, Jahrgang 1965, Abteilungsleiter Messwesen Elektrizität Stadtwerk, Vorstandsmitglied des Personalverbandes

Bis zum 15. August 2018 können weitere Wahlvorschläge eingereicht werden. Ein Wahl­vorschlag ist von mindestens 15 Versicherten zu unterzeichnen (nicht aber von der vor­ge­schlage­nen Person selber). Das entsprechende Formular finden Sie, wie auch das Anforderungsprofil für Mitglieder des Stiftungsrats, unter Wahlen Stiftungsrat 2018.

 

Neue Geschäftsleitung vom Stiftungsrat gewählt

Der Stiftungsrat hat im April Gisela Basler zur neuen Geschäftsleiterin der Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW) gewählt. Gisela Basler ist 54 Jahre alt und hat nach dem Studium der Rechtswissenschaft und dem Abschluss als Bernische Fürsprecherin (Anwaltspatent) den Abschluss als eidg. dipl. Pensionskassenleiterin erworben. Sie war in einer leitenden Funktion in der Verwaltung des Kantons Bern tätig und hat dann die Geschäftsführung der Comunitas Vorsorgestiftung des Schweizerischen Gemeindeverbandes übernommen. Sie verfügt daher über sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen sowohl im öffentlichen Bereich als auch auf dem Gebiet der Beruflichen Vorsorge. Gisela Basler tritt die Nachfolge von Markus Büchi an, welcher wie bereits kommuniziert die Pensionskasse Ende Juli 2018 verlässt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

Pensionskasse beschliesst neues Vorsorgemodell

Der Stiftungsrat der Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW) hat die Weichen für die Zukunft der städtischen Pensionskasse neu gestellt: Der technische Zinssatz beträgt ab 2020 noch 2,25 Prozent, der Umwandlungssatz wird ab 2020 bis 2024 schrittweise von 6,0 auf 5,0 Prozent gesenkt. Zur teilweisen Abfederung der entstehenden Leistungsreduktionen werden kompensatorische Massnahmen ergriffen. Die laufenden Renten sind nicht betroffen.

Dokumente

Informationen zum Geschäftsjahr 2016 und zum Stand der Sanierung

Mit einer Nettorendite von 3,7 Prozent auf den Vermögensanlagen hat die Pensionskasse der Stadt Winterthur (PKSW) 2016 insgesamt ein den Finanzmarkt-Umständen entsprechendes Ergebnis erzielt. Die erforderliche Soll­rendite von 2,8 Prozent konnte übertroffen werden. Der Deckungsgrad ist leicht gestiegen und be­trägt 94,5 Prozent (Vorjahr 93,5%).

Während die Sanierung bisher planmässig verläuft, besteht aufgrund des sehr tiefen Zinsniveaus und der re­duzierten Renditeerwar­tungen ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf – wie der Stiftungsrat bereits im Frühjahr dieses Jahres bei der Vorstellung des neuen Vorsorgemodells, das 2020 in Kraft treten wird, mitteilte. Der Stif­tungsrat ersuchte den Stadtrat deshalb um die vollständige Ausfinanzierung, das heisst die Übernahme des Fehlbetrags durch die Stadt, oder alternativ um eine weitere substanzielle Einmaleinlage per 2019. Die Ursache für die bei vorsichtiger Bilanzierung doch erhebliche Unterdeckung liegt in zu hohen Leistungsversprechen aus der Vergangenheit, als die städtische Pensionskasse noch über eine indirekte Staatsgarantie verfügte. Der grösste Teil der benötigten zusätzlichen finanziellen Mittel dient denn auch der korrekten Nachfinanzierung der bereits laufenden Renten. Die aktiv Versicherten werden hingegen bei gleichzeitig steigenden Beiträgen mit erheblichen Kürzungen ihrer zukünftigen Altersleistungen konfrontiert sein. Der Ball liegt nun bei der Politik.

Weitere Informationen.

Kontakt

Pensionskasse Stadt Winterthur Telefon +41 52 267 51 84

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