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Winterthur beteiligt sich an Pilotbetrieb des Zürcher Abfallverwertungs-Verbund

08.08.2007

Die im Zürcher Abfallverwertungs-Verbund zusammengeschlossenen Zürcher Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) streben eine engere Zusammenarbeit an.

Die im Zürcher Abfallverwertungs-Verbund zusammengeschlossenen Zürcher Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) - darunter auch die KVA der Stadt Winterthur - streben eine engere Zusammenarbeit an. Zu diesem Zweck starten sie einen dreijährigen Pilotbetrieb. Der Stadtrat beantragt beim Grossen Gemeinderat einen Kredit von 504'000 Franken als Winterthurer Anteil am Pilotprojekt.

Der Zürcher Abfallverwertungs-Verbund (ZAV) besteht seit 2005 und dient dem vom Zürcher Kantons- und Regierungsrat vorgegebenen Ziel einer optimierten Kehrichtbewirtschaftung im Kanton Zürich. Im Verbund sind alle Kehrichtheizkraftwerke des Kantons vereinigt. Diese haben bereits 2001 eine gemeinsame KVA-Planung an die Hand genommen, um eine nachhaltige, ökonomische und ökologische Kehrichtentsorgung im Kanton sicherzustellen. Weitere Tätigkeiten bisher waren das gemeinsame Abfallmanagement und die Koordination von Anlagerevisionen.

Um dem vom Zürcher Kantons- und Regierungsrat gesteckten Ziel noch besser Folge leisten zu können, ist eine engere Zusammenarbeit nötig. Ein dreijähriger Pilotbetrieb soll Erfahrungen sammeln hinsichtlich einer künftigen gemeinsamen Betriebsführung.

Der Pilotbetrieb umfasst die Abstimmung von Betriebsabläufen sowie eine Verstärkung der wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile. Investitionen sollen besser aufeinander abgestimmt und Synergien stärker genutzt werden. Der Pilotbetrieb wird von einem Lenkungsausschuss begleitet, bestehend aus den zuständigen Stadträten der Städte Zürich und Winterthur (Martin Waser und Matthias Gfeller) sowie den Präsidenten der drei Zweckverbände im Zürcher Oberland, im Limmattal und im Bezirk Horgen.

Der Gesamtaufwand für den dreijährigen Pilotbetrieb beläuft sich auf rund 2,5 Mio. Franken, wovon auf Winterthur ein Anteil von 504'000 Franken entfällt. Die Beteiligung wird vollumfänglich aus der Rechnung von Stadtwerk Winterthur finanziert, ist über drei Jahre verteilt (zweimal 160'000 und 2009 184'000) und belastet die Stadtkasse nicht.

Mitglieder des ZAV

    KVA von Stadtwerk Winterthur
abgelegt unter:

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