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Wahlmöglichkeit beim Strom

07.11.2006

Ab Frühling 2007 kann die Kundschaft von Stadtwerk Winterthur das Stromprodukt wählen, das ihr preislich und von der Produktionsart her am meisten zusagt.

Ab Frühling 2007 kann die Kundschaft von Stadtwerk Winterthur das Stromprodukt wählen, das ihr preislich und von der Produktionsart her am meisten zusagt. Der Stadtrat hat eine Revision des Stromtarifes beschlossen. Damit soll das bisherige starre Tarifsystem durch ein zeitgemässes, transparentes Preis- und Produktesystem abgelöst werden. Ausserdem werden ab Mitte nächsten Jahres Stromnetznutzung und Stromverbrauch separat auf der Energierechnung ausgewiesen. Parallel dazu hat der Stadtrat Stadtwerk Winterthur beauftragt, ein Fördermodell zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung neuer erneuerbarer Energien auszuarbeiten.

Gestützt auf einen Stadtratsbeschluss vom 1. November 2006 kann Stadtwerk Winterthur als eines der ersten Stromversorgungsunternehmen der Schweiz eine grundlegende Stromtarifrevision durchführen. Ziel der Revision ist es, die Investitionen in ein sicheres Netz langfristig zu gewährleisten, der Kundschaft Wahlfreiheit zu ermöglichen sowie Transparenz zu schaffen. Die Umsetzung der Revision erfolgt verursachergerecht und kostenneutral.

Zwei grundlegende Neuerungen

Nachdem Stadtwerk Winterthur bereits im Jahr 2003 Netz und Handel mit der Bildung entsprechender Profit Centers getrennt hat, erfolgt die Trennung nun auch in der Verrechnung an die Kundschaft. Ab Mitte nächsten Jahres werden für Strom die Preise für Netznutzung und Verbrauch separat auf der Energierechnung ausgewiesen. Was bisher als Preis pro Kilowattstunde verrechnet wurde, der sowohl Infrastrukturkosten als auch Verbrauch vermengte, wird künftig als Preis pro Einzelleistung und gewähltem Produkt ausgewiesen sein.

Die zweite grundlegende Änderung zum bisherigen Tarifsystem besteht darin, dass künftig die Kundschaft zwischen mehreren Stromhandelsprodukten wählen kann. Der Stadtrat hat beschlossen, fünf Stromprodukte einzuführen, wobei vier dieser Produkte als produktionsreine Angebote zur Verfügung stehen werden (siehe Kasten). Das fünfte Produkt "Stadtwerk Standard-Mix" ist ebenfalls frei wählbar, jedoch nicht mit den reinen Stromprodukten kombinierbar. Dieser Standardstrommix orientiert sich am gesamtschweizerischen Produktionsmix, wobei Strom aus hiesigen Kraftwerken bevorzugt berücksichtigt wird. Damit wird eine langfristige, lokale Versorgungssicherheit angestrebt.

Stadtwerk Winterthur wird die Kundschaft im Frühling nächsten Jahres detailliert über die neuen Produkte und Wahlmöglichkeiten informieren.

Die Bildung von Kundengruppen aufgrund von Stromverbrauchsmengen sowie die Abschaffung des Sommer- und Wintertarifs zugunsten eines Ganzjahrestarifs sind Beispiele weiterer Änderungen.

Preisüberwacher begrüsst Revision

Mit dem neuen Preis- und Produktesystem leistet Stadtwerk Winterthur einen Beitrag zur Standortattraktivität von Winterthur. Überdies trägt es dazu bei, Stadtwerk Winterthur langfristig im geöffneten Strommarkt wettbewerbsfähig zu halten.

Die Revision berücksichtigt die Branchenempfehlungen sowie das geplante Stromversorgungsgesetz und wurde vom Preisüberwacher begrüsst, da sie insgesamt preisneutral ist. Der Stadtrat hat deshalb beschlossen, das neue Preis- und Produktesystem für Strom auf den 1. April 2007 in Kraft zu setzen, verrechnet wird nach neuem System ab 1. Juli 2007.

Die Stromprodukte

Stromhandelsprodukte:

Stadtwerk Ökostrom: Mischprodukt nach naturemade-star zertifiziert

Stadtwerk Wasserstrom: einheimisches Produkt aus erneuerbarer Energie

Stadtwerk Recyclingstrom: Strom, der bei der Verbrennung von Abfällen z.B. in der KVA entsteht, erneuerbar

Stadtwerk Kernstrom: CO2-frei und somit klimafreundlich

Stadtwerk Standard-Mix: Mischprodukt in Anlehnung an den Schweizer Produktionsmix

Netznutzung: für die regelmässige physikalische Nutzung des Netzes

abgelegt unter:

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