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Umweltfreundliche Stromproduktion aus Trinkwasser

25.06.2008

Mit dem Bau einer Trinkwasserturbine kann aus Trinkwasser umweltfreundlicher Strom für Einfamilienhäuser gewonnen werden.

Der Stadtrat legt dem Grossen Gemeinderat einen Kreditantrag von 500'000 Franken für den Bau einer Trinkwasserturbine im Reservoir Ganzenbühl vor. Ohne Qualitätseinbussen kann aus Trinkwasser jährlich umweltfreundlicher Strom für rund 25 Einfamilienhäuser gewonnen werden. Stadtwerk Winterthur plant, die Turbine im Winter 2008 in Betrieb zu nehmen.

Drei Viertel des Winterthurer Trinkwassers fliesst ohne Pumpenergie dank Gefälle vom Fassungsgebiet in Zell ins Reservoir Ganzenbühl in Seen. In einer Machbarkeitsstudie der ZHAW wurde das Potenzial ermittelt, diese Strömungsenergie zur umweltfreundlichen Stromerzeugung zu nutzen. Ohne Einbusse der hervorragenden Trinkwasserqualität kann so jährlich Strom für rund 25 Einfamilienhäuser produziert werden.

In einem vom Bundesamt für Energie finanzierten Konzessionsprojekt wurden die nötigen Installationen und Kosten ermittelt. Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, sind zwei parallel betriebene Turbinen vorgesehen. Der Kredit wird mit 500'000 Franken zulasten der Investitionsrechnung von Stadtwerk Winterthur beantragt.

Aufgrund der produzierten Menge wurde entschieden, den Strom nicht als eigenständiges Produkt zu vermarkten. Stattdessen kommt die kostendeckende Einspeisevergütung des Bundes zum Tragen, die den ökologischen Mehrwert des Stromes grundsätzlich abgilt. Der Strom wird ins lokale Netz eingespeist. Mit dem Bau und Betrieb der Trinkwasserturbine leistet Stadtwerk Winterthur einen Beitrag an die umweltfreundliche Stromproduktion.

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