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"Strom aus"-Tag im Schulhaus Rychenberg

27.01.2005

Die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Rychenberg in Oberwinterthur werden am 1. Februar 2005 einen Schultag ohne Strom erleben. Das Experiment haben "Energiedetektive" im Rahmen der Energiewoche "sChOOLhouse Company" ausgeheckt, die letztes Jahr anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Stromversorgung der Städtischen Werke Winterthur durchgeführt wurde. Ziel ist, das Bewusstsein zu schärfen, wie stark wir heute vom Strom abhängig sind und wie Energie sinnvoll eingesetzt werden kann.</

Die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Rychenberg in Oberwinterthur werden am 1. Februar 2005 einen Schultag ohne Strom erleben. Das Experiment haben "Energiedetektive" im Rahmen der Energiewoche "sChOOLhouse Company" ausgeheckt, die letztes Jahr anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Stromversorgung der Städtischen Werke Winterthur durchgeführt wurde. Ziel ist, das Bewusstsein zu schärfen, wie stark wir heute vom Strom abhängig sind und wie Energie sinnvoll eingesetzt werden kann.

Was heisst es, in der Schule keinen Strom zu haben? Für einen Tag verzichten die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Rychenberg freiwillig auf die Energie, die so viele Annehmlichkeiten mit sich bringt und die Voraussetzung für den Betrieb von Geräten und Maschinen ist. Computer, Hellraumprojektoren, Telefone, Videogeräte, Mikroskope, Werkstattmaschinen und Kopierer werden einen Tag lang Urlaub haben. Die Kaffeemaschine im Zimmer der Lehrpersonen macht Pause. Für den Kochunterricht wird der vorhandene Gasherd eingesetzt. Da der "Strom aus"-Tag auf keinen Fall Schaden anrichten darf, ist auch für die Sicherheit gesorgt. Ein Handy und ein Nottelefon bleiben in Betrieb.

Auch Taschenlampen sind tabu

Die Lektionen werden am 1. Februar gemäss Stundenplan durchgeführt. Der Kindergartenunterricht findet wie immer dienstags im Wald statt. In der Oberstufe beginnt der Unterricht um 7.20 Uhr, in der Primarschule um 8.10 Uhr. Um diese Zeit ist es zum Glück schon fast hell. Denn auch künstliches Licht ist für einmal Mangelware. Maximal zwei Kerzen dürfen die Lehrkräfte beanspruchen. Taschenlampen sind nicht erlaubt.

Die Wandtafel wird triumphieren, denn sie ist wird die Königin im Schulzimmer sein. Bei milden Temperaturen wird die Heizung ausgeschaltet. Sollte das Thermometer unter Null Grad anzeigen, werden die Heizkörper auf 12 bis 15 Grad eingestellt. Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, sich warm anzuziehen. Am Mittagstisch wird eine heisse Suppe gereicht, die von innen wärmt.

Bewusstsein für Energie fördern

Der "Strom aus"-Tag wird eine Energieeinsparung von etwa 200 Franken bringen. In der Energiewoche "sChOOLhouse Company", welche die Städtischen Werke Winterthur (StWW) im Rahmen ihres Jubiläums gesponsert haben, ging es allerdings nicht um das Geld allein. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern hatte die Aufgabe, Ideen zu entwickeln, die das Verhalten über längere Zeit positiv beeinflussen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie fördern. Der Vorschlag der "Verhaltensdetektive", einen oder mehrere Tage den Strom auszuschalten, wurde von der Jury der "sChOOLhouse Company" zur Umsetzung empfohlen. Als Belohnung wird der eingesparte Betrag von den Städtischen Werken Winterthur in die Schulhauskasse zugunsten der Schülerinnen und Schüler eingezahlt.

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