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Standortkonzentration von Stadtwerk Winterthur

20.05.2010

Stadtwerk Winterthur plant, die Standorte Untere Vogelsangstrasse und Untere Schöntalstrasse zusammenzulegen. Der bestehende Werkhof im Schöntal in Töss soll zu einer gemischt genutzten Liegenschaft mit Betriebsräumen und Büros umgebaut werden.

Stadtwerk Winterthur plant, die Standorte Untere Vogelsangstrasse und Untere Schöntalstrasse zusammenzulegen. Der bestehende Werkhof im Schöntal in Töss soll zu einer gemischt genutzten Liegenschaft mit Betriebsräumen und Büros umgebaut werden. Dazu beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat zuhanden der Volksabstimmung einen Baukredit von 20,25 Millionen Franken. Die Zusammenlegung führt zu beträchtlichen Kosteneinsparungen und effizienteren Arbeitsabläufen. Das Projekt wird zu Lasten der Rechnung von Stadtwerk Winterthur mittels Gebühren finanziert und belastet deshalb die Stadtkasse nicht.

Das heutige Hauptgebäude an der Unteren Vogelsangstrasse stammt aus den 50er Jahren. Sollte es von Stadtwerk Winterthur weiter genutzt werden, müssten erhebliche Unterhaltsarbeiten beispielsweise an Fassade, Dach, Fenster ausgeführt werden, da es insbesondere in energetischer und sanitärer Hinsicht den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt.

Das Gebäude im Schöntal hingegen wurde 1996 in Betrieb genommen. Es wurde als Werkhof mit beträchtlichen Raumreserven für einen späteren Ausbau ausgelegt. Heute beherbergt die Liegenschaft nebst dem Montage- und Logistikbereich auch rund 90 Büroarbeitsplätze, die grösstenteils erst nachträglich als Provisorium in Lager- und Werkstatträumlichkeiten eingebaut wurden. Hier besteht klima- und raumtechnisch Handlungsbedarf.

Ressourcen effizient nutzen

Seit je her leidet Stadtwerk Winterthur darunter, dass das Führungspersonal von den übrigen Mitarbeitenden getrennt ist. Stadtwerk Winterthur soll deshalb am Standort Schöntal konzentriert werden - mit Ausnahme der standortgebundenen KVA und ARA. Dadurch lassen sich die vorhandenen Raumreserven im architektonisch und städtebaulich bedeutsamen Theo-Hotz-Gebäude optimal ausnutzen. Die Konzentration führt zu einem geringeren Heizenergie- und Unterhaltsbedarf sowie zu besseren Arbeitsabläufen und besserer Führung dank grösserer Nähe zwischen den Mitarbeitergruppen.

Bei der Umnutzung der Liegenschaft von einem Werkhof zu einem gemischt genutzten Technik- und Bürogebäude werden auch Massnahmen umgesetzt, welche die Energieeffizienz steigern. Unter anderem soll das Gebäude an die Fernwärme des Sulzerareals angebunden werden. Die provisorischen Arbeitsplätze werden den Standardanforderungen für Büroarbeitsplätze angepasst. Auch die Technikbereiche erfahren einige Änderungen. Durch die Zusammenlegung der beiden Standorte gibt es zudem weniger Pendelverkehr für Besprechungen und Planungskoordination und dadurch weniger Emissionen. Dies gilt insbesondere für die Anwohnerschaft dank direkterer Zufahrt zum Gebäude.

Die markanteste Einsparung kann im Heizbereich durch den Wegfall der Liegenschaft Untere Vogelsangstrasse 11 erzielt werden. Umgelegt auf die betroffenen Büroarbeitsplätze kann der Heizenergieverbrauch um über 50% reduziert werden. Alles in allem lassen sich dank effizienter Nutzung der verschiedenen Ressourcen jährlich rund 850'000 Franken einsparen. Die Gesamtinvestition von 20,25 Millionen Franken wird nach 17 Jahren bereits zurückgezahlt sein. Gleichzeitig eröffnet die Standortkonzentration auch die Chance für eine neue Nutzung der sehr zentral gelegenen Liegenschaft an der unteren Vogelsangstrasse.

Aufwertung für Töss

Die Standortkonzentration bedeutet für Töss und das umliegende Quartier eine Aufwertung, da hochwertige Arbeitsplätze aus Planung und Betrieb ins Schöntal verlegt werden. Mit dem Umbau der Liegenschaft soll auch der Vorplatz geöffnet werden und mit dem Max-Bill-Park eine öffentliche Zone bilden. Das Gebäude wird dadurch besser zur Geltung kommen und ein weiterer Beitrag sein, Töss attraktiver zu machen.

Ausführliche Weisung (Nr. 2010/051)

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