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Spatenstich für Ersatz des Stufenpumpwerkes Kemptthal

12.10.2012

Am 15. Oktober erfolgt der Spatenstich für den Ersatzbau des Stufenpumpwerkes Kemptthal, das nach einer Bauzeit von rund neun Monaten Mitte 2013 den Betrieb aufnehmen wird.

Am 15. Oktober erfolgt der Spatenstich für den Ersatzbau des Stufenpumpwerkes Kemptthal, das nach einer Bauzeit von rund neun Monaten Mitte 2013 den Betrieb aufnehmen wird. Dank des neuen Pumpwerkes wird die Versorgungssicherheit der Stadt Winterthur mit Trinkwasser in Notfällen verbessert, weil der Bezug eines halben mittleren Tagesbedarfes über dieses Pumpwerk möglich wird. In Zukunft kann Stadtwerk Winterthur zudem der Gruppenwasserversorgung Vororte und Glattal (GVG) jährlich über eine Million Kubikmeter Wasser liefern.

Das bestehende Stufenpumpwerk Kemptthal ist nach 34 Jahren mehr als doppelt so lange wie ursprünglich geplant in Betrieb. Ein Ersatz ist deshalb dringlich. Der Ersatzbau ist so dimensioniert, dass Stadtwerk Winterthur der GVG rund 40 000 Kubikmeter Wasser pro Tag liefern und im Notfall den halben mittleren Tagesbedarf an Trinkwasser beziehen kann. Bis anhin konnte die Stadt Winterthur im Notfall nicht mit Trinkwasser aus dem Raum Zürich versorgt werden, weil die Transportleitungen zwischen dem Hardwald bei Kloten und dem Reservoir Müliberg nicht zusammengeschlossen waren. Dank der Fertigstellung dieses Teilstückes durch die GVG im Jahr 2012 ist es nun möglich, grössere Mengen Wasser an die GVG zu liefern und bei Bedarf Trinkwasser von der GVG zu beziehen.

Das neue Stufenpumpwerk Kemptthal muss am bereits bestehenden Ort gebaut werden und hat auch eine hohe strategische Bedeutung im überregionalen Trinkwasserverbund. Auf¬grund dieser Bedeutung und der entsprechenden Anforderungen des Trinkwasserverbundes wurde das Projekt umfangreicher als ursprünglich geplant. Die Leistungsfähigkeit dieses Stufenpumpwerkes ist so ausgelegt, dass es auch künftigen Ansprüchen gerecht wird. Stadtwerk Winterthur investiert für diese komplexe Anlage rund 2,5 Millionen Franken, die der Stadtrat als gebunden erklärt hat.

Zusätzlich zur höheren Pumpleistung und zur verbesserten Versorgungssicherheit bietet dieses Bauwerk der Stadt Winterthur interessante ökologische Vorteile. Der Einsatz modernster Pumpen und grössere Wasserleitungsquerschnitte im Bauwerk, die den Druckverlust in den Leitungen reduzieren, ermöglichen einen energieeffizienten Betrieb der Anlage. Dadurch verbrauchen die neuen Pumpen bei gleicher Menge Wasser weniger Strom als die heutigen Pumpen und leisten einen Beitrag zur Realisierung der 2000-Watt-Gesellschaft.

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