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Schüler helfen Energie sparen

12.12.2006

In vier Winterthurer Oberstufenschulhäusern haben die Schülerinnen und Schüler nach Energielecks gesucht und Sparmassnahmen ausgedacht. Das Resultat: Fast 10'000 Franken tiefere Energiekosten.

Im November 2004 haben Oberstufenschülerinnen und -schüler aus vier Winterthurer Schulhäusern nach Energielecks in ihren Schulhäusern gesucht und Sparmassnahmen ausgearbeitet. Die Nachmessungen zeigen, dass die technischen Massnahmen grosse Einsparungen bringen.

Das Engagement der Schülerinnen und Schüler von elf Oberstufenklassen hat sich gelohnt. Die Massnahmen, die sie in der Projektwoche "Schoolhouse Company" zum Thema Energiesparen ausgearbeitet haben, tragen jährlich Früchte. Stadtwerk Winterthur hat die Projektwoche im Rahmen seines 100-Jahr-Jubiläums unterstützt.

10 Prozent Strom gespart

Im Schulhaus Büelwiesen wurden auf Empfehlung der Schülerinnen und Schüler 17 Bewegungsmelder in den Toiletten und Gängen sowie Zeitschaltuhren in den Treppenhäusern installiert, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Pro Jahr werden damit rund 11'100 Kilowattstunden Strom oder 10 Prozent des bisherigen Verbrauchs eingespart. Dies entspricht einem jährlichen Betrag von knapp 1400 Franken.

Zudem haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Fachleuten auf dem Dach des Schulhauses Büelwiesen eine Photovoltaik-Anlage installiert. Diese liefert pro Jahr rund 1100 Kilowattstunden Strom. Die Förderung nachhaltiger Energieproduktion gehörte mit zu den Themen der Fachwoche "Schoolhouse Company".

Kluges Heizen lohnt sich

Die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Hohfurri schlugen vor, die Thermostatventile der Heizungen zu ersetzen und die Heizkurve um mindestens zwei Grad zu senken, da es im Schulhaus zu warm sei. Der Verbrauch von Holzschnitzeln konnte damit um 140'000 Kilowattstunden, das sind 14,75 Prozent, reduziert werden. Dies entspricht 175 Kubikmetern Holz oder 7875 Franken.

Für Energiefragen sensibilisiert

In den Schulhäusern Feld und Rychenberg haben die Schülerinnen und Schüler Verhaltensmassnahmen umgesetzt. Im Schulhaus Feld wurden Plakate aufgehängt, Ämtlilisten gemacht und Flyer für zu Hause gestaltet. Das Schulhaus Rychenberg hat im Februar 2005 einen "Strom aus"-Tag durchgeführt. Neben Hellraumprojektoren, Computern und der Beleuchtung blieb auch die Kaffeemaschine im Lehrerzimmer ausgeschaltet.

Der "Strom aus"-Tag hat Einsparungen von etwa 200 Franken gebracht. Auch wenn die Kommunikations-Massnahmen zur Änderung des Verhaltens keine messbaren Einsparungen gebracht haben, so tragen sie sicherlich dazu bei, die Jugendlichen, die Lehrpersonen und die Hauswarte in Bezug auf den Energieverbrauch zu sensibilisieren.

Die knapp 10'000 Franken, die jährlich durch die Massnahmen der "Schoolhouse Company" eingespart werden können, kommen dem Schulamt zugute. Die baulichen Investitionen wurden von Stadtwerk Winterthur übernommen.

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