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Rahmenkredit für Produktion erneuerbaren Stroms

04.10.2011

Langfristig soll ein wesentlicher Teil des in Winterthur benötigten Stroms aus Kraftwerksbeteiligungen bzw. eigenen Kraftwerken stammen. Zu diesem Zweck unterbreitet der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat einen Antrag für einen Rahmenkredit von 90 Millionen Franken zuhanden einer Volksabstimmung. Dieser Kredit wird es Stadtwerk Winterthur erlauben, in die erneuerbare Stromproduktion zu investieren und so die umweltfreundliche Stromversorgung von Winterthur langfristig zu sichern.<br>

Langfristig soll ein wesentlicher Teil des in Winterthur benötigten Stroms aus Kraftwerksbeteiligungen bzw. eigenen Kraftwerken stammen. Zu diesem Zweck unterbreitet der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat einen Antrag für einen Rahmenkredit von 90 Millionen Franken zuhanden einer Volksabstimmung. Dieser Kredit wird es Stadtwerk Winterthur erlauben, in die erneuerbare Stromproduktion zu investieren und so die umweltfreundliche Stromversorgung von Winterthur langfristig zu sichern.

Der Stadtrat beabsichtigt, in den kommenden Jahren Beteiligungen über 90 Millionen Franken an verschiedenen Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu erwerben. Dank dieser Investition soll die Versorgung der Stadt Winterthur mit Strom in Zukunft nicht nur wirtschaftlich sein, sondern auch unabhängiger und umweltfreundlicher werden.

Heute deckt Stadtwerk Winterthur mit der Kehrichtverwertungsanlage in der Grüze nur dreizehn Prozent des in Winterthur benötigten Stroms. Ein zusätzliches Prozent stammt aus lokalen Produktionsstätten, vor allem aus Wind- und Solaranlagen sowie Kleinwasserkraftwerken. Der restliche Teil wird auf dem freien Markt beschafft und ist mehrheitlich nicht erneuerbar. Die Stromversorgung von Winterthur ist heute stark geprägt durch die Abhängigkeit von ihrem angestammten Lieferanten (Axpo/EKZ). Durch die geplanten Investitionen in erneuerbare Energien wird Winterthur unabhängiger und macht einen weiteren Schritt in Richtung mehr Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Ein Vorhaben, das auch die Legislaturschwerpunkte des Stadtrates zur «2000-Watt-Gesellschaft» unterstützt.

Die Stadt Winterthur soll mit dem Rahmenkredit nicht selber Betreiberin von Kraftwerken werden. Ziel ist es viel mehr, zusammen mit anderen Schweizer Gemeinde- und Stadtwerken, Beteiligungen an Kraftwerken zu erwerben und sich den Zugang zu sichern. Es soll aus Effizienzgründen vor allem dort investiert werden, wo Strom dauerhaft, wirtschaftlich und schonungsvoll gewonnen werden kann. In den nächsten Jahren konzentriert sich deshalb das Interesse vor allem auf Windparks und auf kleine bis mittelgrosse Wasserkraftwerke im In- und Ausland. Auch lokale Engagements werden geprüft, mit dem Ziel, im Inland Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung zu erzielen.

Die geplanten Investitionen werden vollumfänglich über die Rechnung von Stadtwerk Winterthur abgewickelt. Der Rahmenkredit von 90 Millionen Franken belastet somit die Stadtkasse nicht. Das Winterthurer Stimmvolk wird anlässlich einer Volksabstimmung voraussichtlich im März 2012 über den Rahmenkredit abstimmen.

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