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Projektierungskredit für neues Unterwerk Neuwiesen

28.01.2009

Die Stromversorgung von Neuwiesen und den umliegenden Quartieren soll langfristig gesichert bleiben. Daher will Stadtwerk Winterthur das bestehende und in die Jahre gekommene Unterwerk Neuwiesen durch einen Neubau ersetzen.

Die Stromversorgung von Neuwiesen und den umliegenden Quartieren soll langfristig gesichert bleiben. Daher will Stadtwerk Winterthur das bestehende und in die Jahre gekommene Unterwerk Neuwiesen durch einen Neubau ersetzen. Der Stadtrat beantragt beim Grossen Gemeinderat einen Projektierungskredit von 850'000 Franken für die Planung des neuen Unterwerkes. Dieser Kredit ist Teil des 1992 vom Volk angenommenen Rahmenkredits von 187 Millionen Franken für den gesamten Spannungsumbau.

Das bestehende Unterwerk Neuwiesen wurde im Jahr 1967 erstellt und versorgt heute die Gebiete Neuwiesen, Veltheim, Rosenberg, Lind und den nördlichen Teil des Sulzerareals Stadtmitte mit Mittelspannung. Nach über vierzig Jahren in Betrieb ist aus mehreren Gründen ein Ersatz nötig. Einerseits hat das bestehende Unterwerk Neuwiesen seine geplante Betriebszeit erreicht. Andererseits wird es noch mit elektrischer Energie auf der 50'000 Volt-Ebene betrieben. Im Hinblick auf den Spannungsumbau der NOK muss das Unterwerk für eine Betriebsspannung von 110'000 Volt gerüstet werden.

Das neue Unterwerk Neuwiesen wird am selben Standort wie das bereits bestehende Unterwerk erstellt. Es befindet sich an der Neuwiesenstrasse, südwestlich der Kreuzung Wülflingerstrasse / Neuwiesenstrasse. Dieser Standort ist besonders geeignet, da er sich im Verbraucherschwerpunkt befindet und somit eine optimale Versorgung der umliegenden Gebiete ermöglicht. Die Erstellung des Neubaus mit gleichzeitigem Weiterbetrieb des alten Unterwerks stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für das Jahr 2012 geplant. Die Kundschaft in Neuwiesen und den umliegenden Quartieren wird voraussichtlich ab Ende 2013 direkt ab dem neuen Unterwerk versorgt werden.

Spannungsumbau

Die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) stellen im Jahr 2013 das Hochspannungsnetz von 50'000 auf 110'000 Volt um. Die Umstellung dient im Zuge der gesteigerten Energiebedürfnisse der langfristig sicheren Versorgung von Privat- und Geschäftskunden mit Strom. Da die Stromversorgung von Winterthur im Hochspannungsnetz der NOK eingebunden ist, sind im Zusammenhang mit dieser Spannungsumstellung in den vergangenen Jahren die Unterwerke Altstadt, Grüze und Wülflingen neu erstellt worden. Das Unterwerk Tössfeld befindet sich gegenwärtig im Bau. Das Unterwerk Neuwiesen stellt dabei die letzte Etappe dar. Der Souverän hat im Jahr 1992 für die gesamte Spannungsumstellung einen Rahmenkredit von 187 Millionen Franken bewilligt.

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