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Neuer Bio-Bauernhof Ifang - Meilenstein für Grundwasserschutz

12.06.2007

Mit dem Neubau des Bio-Landwirtschaftsbetriebes Ifang in Zell hat Stadtwerk Winterthur die Versorgung mit qualitativ hervorragendem Grundwasser aus dem Tösstal langfristig gesichert.<br>

Mit dem Neubau des Bio-Landwirtschaftsbetriebes Ifang in Zell hat Stadtwerk Winterthur die Versorgung mit qualitativ hervorragendem Grundwasser aus dem Tösstal langfristig gesichert. Zwei Jahre nach der Abstimmung über den Kredit ist die Bevölkerung am 16. Juni zum Tag des offenen Hofes Ifang eingeladen.

Die Stadt Winterthur verfügt über hervorragendes Trinkwasser, 80% davon stammt aus dem Gebiet des neu gebauten Bio-Landwirtschaftsbetriebes Ifang in der Gemeinde Zell. Bei einem Verbrauch von 220 Litern Wasser pro Kopf und Tag sind dies 176 Liter. Das Wasser kann naturbelassen an die Winterthurer Haushalte und an umliegende Gemeinden verteilt werden. Der Schutz und die Sicherung des Grundwassers in Zell ist eine der Kernaufgaben von Stadtwerk Winterthur. Mit dem Neubau des Bio-Landwirtschaftsbetriebes Ifang geschieht dies nachhaltig.

Weitsichtiger Grundwasserschutz

Seit Generationen wird von der Stadt Winterthur im Tösstal eine weitsichtige Landpolitik im Hinblick auf den Grundwasserschutz betrieben. Bereits ab 1890 wurden erste Grundstücke in der Gemeinde Zell gekauft. Heute befindet sich ein Grossteil der Grundwasserschutzzonen im Besitz der Stadt Winterthur. Damit kann Stadtwerk Winterthur den Grundwasserschutz selber gestalten. Bauernbetriebe in der Grundwasserschutzzone haben seit jeher die Aufgabe, über die Einhaltung der strengen Schutzauflagen zu wachen. 2005 bewilligten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einen Kredit von Sfr. 3,8 Mio. für den Neubau des Bio-Bauernbetriebes Ifang. Mit dem Projekt wurden wesentliche Verbesserungen erreicht: Drei Höfe wurden zusammengelegt und der Betrieb auf biologische Milchwirtschaft umgestellt. Die Filtration des Wassers durch das Gras und das Verbot für den Einsatz von synthetischen Hilfsstoffen sind bestmögliche Voraussetzungen für den Schutz des Grundwassers.

Ökologie und Effizienz im Verbund

Das Betriebskonzept ist auf Effizienz und Ökologie ausgerichtet. Der Biobetrieb funktioniert als nahezu geschlossener Kreislauf: Das in den Schutzzonen wachsende Gras wird von den Kühen in Milch umgewandelt und die anfallenden Nährstoffe Mist und Gülle werden wieder gezielt für das Wachstum der Pflanzen eingesetzt.

Eine Photovoltaikanlage wird zudem die optimale Südausrichtung von Werkstattgebäude und Laufstall ausnützen. Die Anlage hat eine Leistung von rund 100 kW und wird ungefähr 100'000 kWh Strom pro Jahr herstellen, so dass durchschnittlich 22 Einfamilienhäuser jährlich mit Strom versorgt werden könnten.

Bevölkerung zum Tag des offenen Hofes Ifang eingeladen

Der Neubau des Bio-Bauernhofes Ifang ist ein Meilenstein für den Grundwasserschutz. Die Bevölkerung von Winterthur ist eingeladen, sich am Samstag, 16. Juni den modernen Bio-Milchwirtschaftsbetrieb anzusehen und sich über den Grundwasserschutz zu informieren. Ein Rundgang, Festwirtschaft und Attraktionen für Gross und Klein erwarten die Besucherinnen und Besucher.

Tag des offenen Hofes Ifang

Samstag, 16. Juni 2007, 10 - 16 Uhr

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Winterthur haben 2005 dem Kredit für den Neubau des Bauernhofes Ifang zugestimmt. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit sind sie zum Tag des offenen Hofes Ifang eingeladen. Was erwartet das Publikum?

- Rundgang

- Wettbewerb zum Grundwasserschutz

- Festwirtschaft

- Attraktionen für Kinder

Achtung: Es sind keine Parkplätze vorhanden, Bus-Service vom Hauptbahnhof Winterthur alle 30 Min. (ab 9.30 Uhr), Haltkante G

Neubau Hof Ifang - Umfang der Arbeiten

- Wohnhaus mit zwei Wohnungen (Wohnung Betriebsleiter und Altenteil)

- Betriebsgebäude Nord mit Heizung, Remise und Heulager

- Betriebsgebäude Süd mit Stall

- Abbruch bestehender Gebäude

- Umgebungsarbeiten

abgelegt unter:

Weitere Informationen.

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