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Neue Holzschnitzel-Heizzentrale für Wyden

11.01.2011

Stadtwerk Winterthur hat mit dem Bau einer Holzschnitzel-Heizzentrale im Gebiet Wyden in Wülflingen begonnen.

Stadtwerk Winterthur hat mit dem Bau einer Holzschnitzel-Heizzentrale im Gebiet Wyden in Wülflingen begonnen. Die im Energie-Contracting-Verfahren betriebene Anlage versorgt künftig das Schulhaus Wyden und weitere Liegenschaften mit umweltfreundlicher Wärme aus Holz und Erdgas.

Energie-Contracting-Heizanlagen bieten sich besonders für die Beheizung von grösseren Gebieten an, da sie sowohl ökologische wie auch wirtschaftliche Vorteile aufweisen. Stadtwerk Winterthur erstellt gegenwärtig eine weitere solche Anlage auf dem Areal des Schulhauses Wyden. Von dort werden künftig das neue Schulhaus und bereits bestehende Liegenschaften sowie sich noch in Planung befindende Überbauungen über einen Nahwärmeverbund mit Wärme beliefert. Die Anlage und das Wärmenetz werden etappenweise realisiert. Im Endausbau wird die Anlage über eine Leistung von 3'100 kW verfügen.

Die aktuell anstehende erste Bauphase dauert voraussichtlich von Januar bis September 2011. Während dieser Zeit wird die neue Heizzentrale unterirdisch bis zu 10 Meter unter dem Hartplatz des Schulhauses Wyden erstellt, das sich momentan im Bau befindet. Nur drei markante Kamine aus Cortenstahl werden zwischen 17,5 und 23,5 Metern über den Boden ragen. In den Bau der Heizzentrale und des Wärmenetzes investiert Stadtwerk Winterthur in einer ersten Etappe rund 4,1 Millionen Franken.

Umweltfreundliche Wärmeversorgung

Die Heizenergie in Wyden wird in Zukunft je zu 70 Prozent aus lokal gewonnenem Holz und 30 Prozent aus Erdgas erzeugt und ist dadurch sehr CO2-arm. Erdgas dient dabei vor allem der Abdeckung von Bedarfsspitzen und der Versorgung in den Sommermonaten. Die Holzschnitzel stammen aus dem Winterthurer Wald und werden vom Forstbetrieb angeliefert, der auch an der Anlage beteiligt ist. Die Holzschnitzel-Heizzentrale wird ausgerüstet mit einem ökologischen Elektrofilter mit integrierter Wärmerückgewinnung. Dadurch lassen sich die Feinstaubemissionen deutlich unter die gesetzlichen Vorgaben reduzieren und erst noch Wärme aus den Rauchgasen gewinnen, was den Brennstoffbedarf weiter senkt und die Effizienz der Anlage steigert.

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