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Mehr lokaler Solarstrom

01.03.2012

Mittelfristig wird Strom aus Fotovoltaik-Anlagen eine wichtige Position in der Schweizer Energieversorgung einnehmen. Der Stadtrat hat deshalb ein Massnahmenpaket zur Förderung von Solarstrom in Winterthur beschlossen.

Mittelfristig wird Strom aus Fotovoltaik-Anlagen eine wichtige Position in der Schweizer Energieversorgung einnehmen. Der Stadtrat hat deshalb ein Massnahmenpaket zur Förderung von Solarstrom in Winterthur beschlossen. Dessen Anteil soll in den nächsten Jahren deutlich steigen. Stadtwerk Winterthur setzt die Massnahmen laufend um.

Der Stadtrat hat ein Massnahmenpaket für Solarstrom von Stadtwerk Winterthur genehmigt, um den Solarstrom-Bezug in Winterthur zu erhöhen. Dabei steht die Nutzung stadteigner Dächer für den Bau von Fotovoltaik-Anlagen und damit die Produktion von lokalem Solarstrom im Zentrum. Stadtwerk Winterthur koordiniert und realisiert die Umsetzung dieser Massnahme. Der geplante 90-Millionen-Rahmenkredit «Strombeschaffung» soll unter anderem auch der Finanzierung dieser lokalen Anlagen dienen. Mit diesem Massnahmenpaket verfolgt der Stadtrat ein ehrgeiziges Ziel: Bis Ende 2016 soll die lokale Solarstromproduktion von 0,4 auf 4 Gigawattstunden gesteigert werden.

Wer eine Fotovoltaik-Anlage baut, kann beim Bund Fördergelder beantragen, die so genannte Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Die KEV-Warteliste ist lang. Deshalb bietet Stadtwerk Winterthur seit 2010 eine Übergangslösung von maximal drei Jahren an und nimmt den Solarstrom zu KEV-Konditionen ab. Diese Förderung wird voraussichtlich bis 2016 beibehalten und ist abhängig von allfälligen Änderungen im KEV-System.

Massnahmen für stabiles Versorgungsnetz

Mehr Solarstrom bedeutet auch unregelmässige Speisung des Netzes, vor allem in den Sommermonaten. Damit Stadtwerk Winterthur der Verpflichtung einer zuverlässigen Stromversorgung auch künftig nachkommen kann, beteiligt sich das Unternehmen an einem Feldversuch der Strombranche. Das Projekt «VEiN Verteilte Einspeisung in Niederspannungsnetze» untersucht seit Mitte 2010 während drei Jahren die Auswirkungen der dezentralen Stromeinspeisung auf das Netz. Aus den Erkenntnissen sollen technische Voraussetzungen für Kleinkraftwerke und entsprechende Massnahmen für das Winterthurer Niederspannungsnetz definiert werden.

Richtung 2000 Watt/1t CO2-Gesellschaft

Die Grundlagen zum Energiekonzept 2050 sehen vor, dass in Winterthur künftig nur noch Strom aus erneuerbaren Energien konsumiert wird. Die Umsetzung des Massnahmenpakets für Solarstrom bedeutet einen weiteren Meilenstein in Richtung 2000 Watt/1t CO2-Gesellschaft und unterstützt damit das Energiekonzept massgeblich.

Fotovoltaik in Winterthur

Im Rahmen einer Förderaktion verkaufte Stadtwerk Winterthur im Jahr 1994 Panelen einer Pioniersolaranlage, um die Technologie bekannt zu machen. Fünf Jahre darauf wurde eine Ökostrombörse eingeführt, die 2002 durch ein «Naturemade Star»-zertifiziertes Solarstromprodukt abgelöst wurde. Das heute in Winterthur erhältliche «Naturemade Star»-zertifizierte Ökostromprodukt enthält 5 bis 10 Prozent Solarstrom. Wer auf der KEV-Warteliste steht, dem bietet Stadtwerk Winterthur bis 2016 eine Übergangslösung mit einem Dreijahres-Vertrag an. Bis Ende 2011 wurden 46 dieser Verträge abgeschlossen.

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