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KMU-Modell: besonders Gastrobetriebe profitieren

10.12.2009

Das KMU-Modell der EnAW (Energieagentur der Wirtschaft), das von Stadtwerk Winterthur betreut wird, stösst bei immer mehr Winterthurer KMU auf Interesse.

Das KMU-Modell der EnAW (Energieagentur der Wirtschaft), das von Stadtwerk Winterthur betreut wird, stösst bei immer mehr Winterthurer KMU auf Interesse. Speziell im Gastrobereich, wo verhältnismässig viel Energie verbraucht wird, ist das Bedürfnis nach mehr Energieeffizienz gestiegen. Die Betriebe wollen herausfinden, in welchen Bereichen sie wieviel an Energie und Kosten sparen können. Aktuell nehmen insgesamt 24 KMU am Modell teil, davon fünf Gastrobetriebe.

Das KMU-Modell verfolgt das Ziel, die Energieeffizienz zu verbessern und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Für das KMU bedeutet dies neben sinkenden Energiekosten oft auch einen geringeren Aufwand für Wartung und Unterhalt ihrer Bauten und Anlagen. Ein Ansatz, der auch diverse Gastrobetriebe überzeugt hat. Gerade in Restaurants und Hotels kann durch einfache Mittel viel Energie gespart werden. Allein in der Küche mit ihrem grossen Bestand an elektrischen Geräten ist das Sparpotenzial enorm.

Grund genug für Marc André Peter, Inhaber des Hotels Römertor, sich für das KMU-Modell anzumelden und seinen Betrieb von einem Spezialisten überprüfen zu lassen. "Wir haben die Energiekosten zwar bereits aus eigener Initiative reduziert, sind nun aber gespannt, welches Optimierungspotenzial der Experte sieht", sagt Peter. Auch Robert Frisch, Geschäftsführer des Sorell Hotel Krone, ist vom Sparpotenzial in seinem Betrieb überzeugt: "Vor allem im Bereich Beleuchtung oder beim Maschinenpark sehe ich Möglichkeiten."

Energiesparen als persönliches Anliegen

Mit Hilfe des KMU-Modells will auch Marina Häfeli, Geschäftsführerin des Restaurants Al Giardino, herausfinden, wie sie ihre Stromkosten nachhaltig senken kann. Diese seien momentan noch zu hoch, daher habe sie sich entschieden, ihr Lokal einer Prüfung zu unterziehen. Ebenso Ursula Lüthi vom Gotthard: "Da wir ein 24-Stunden-Betrieb sind, verbrauchen wir verhältnismässig viel Energie." Ihr sei es ein persönliches Anliegen, ihren Betrieb zu optimieren und im gleichen Atemzug erst noch die Kosten zu senken.

Auch im Casinotheater Winterthur möchte man die Verantwortung bezüglich Umwelt und Nachhaltigkeit wahrnehmen. "Bei uns gehen viele Leute ein und aus. Wir haben also einen gewissen Vorbildcharakter - nicht zuletzt gegenüber unseren Mitarbeitenden", sagt Karin Grob. Im Casinotheater hat bereits eine Begehung mit einem Energieberater der EnAW stattgefunden. Diese ganzheitliche Überprüfung sei für das Theater eine Chance, das Bewusstsein für Umweltthemen zu schärfen, so Grob. Auf die Ergebnisse der Begehung wartet man nun gespannt.

Jetzt einsteigen und Energiekosten senken

Interessierte KMU, die weniger als 300'000 Franken Gesamtenergiekosten im Jahr haben, können jederzeit einsteigen. Stadtwerk Winterthur bezahlt die Hälfte des Jahresbeitrags. Werden die festgelegten Energiesparziele erreicht, so übernimmt die Klimastiftung Schweiz die andere Hälfte.

Kontakt: www.stadtwerk.winterthur .ch oder Stadtwerk Winterthur Verkauf Telefon 052 267 41 44.

Unternehmen, die mehr als 300'000 Franken Gesamtenergiekosten haben, sind dem Grossverbrauchermodell des Bundes angeschlossen.

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