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Intensives 2007 für Stadtwerk Winterthur

10.04.2008

Die Rechnung 2007 schliesst mit einem Gewinn von rund CHF 7.7 Mio. ab und bleibt damit rund CHF 4 Mio. unter dem budgetierten Erfolg. Wasserkundinnen und -kunden in Winterthur erhalten dieses Jahr einen Bonus von 15 % des letztjährigen Verbrauchs auf die Wasserrechnung.

Stadtwerk Winterthur hat ein bewegtes und erfolgreiches Jahr hinter sich. Es war geprägt durch die erfolgreiche Volksabstimmung zum Ersatz der Verbrennungslinie 1 der Kehrichtverbrennungsanlage, Vorbereitungsarbeiten auf die bevorstehende Strommarktöffnung und den guten Start des Klimafonds Stadtwerk Winterthur. Die Rechnung 2007 schliesst mit einem Gewinn von rund CHF 7.7 Mio. ab und bleibt damit rund CHF 4 Mio. unter dem budgetierten Erfolg. Wasserkundinnen und -kunden in Winterthur erhalten dieses Jahr einen Bonus von 15 % des letztjährigen Verbrauchs auf die Wasserrechnung.

Liberalisierung, Ressourcenknappheit und Nachhaltigkeit zeichnen das Umfeld ab, in dem sich Stadtwerk Winterthur bewegt. Departementsvorsteher Stadtrat Dr. Matthias Gfeller freute sich an der diesjährigen Jahresmedienkonferenz von Stadtwerk Winterthur über das in diesem Spannungsfeld erzielte gute Ergebnis und das im letzten Jahr Geleistete. Einer der Schwerpunkte des Stadtrates für die laufende Legislatur betrifft die Nachhaltigkeit. Die Tätigkeiten und Angebote von Stadtwerk Winterthur unterstützen dieses Ziel. Ökonomisch gesehen, ist das finanzielle Fundament von Stadtwerk Winterthur gut und es kann mit Zuversicht in die Strommarktöffnung gestartet werden. In ökologischer Hinsicht sind mit dem "Klimafonds Stadtwerk Winterthur" neue Wege beschritten worden und gesellschaftlich betrachtet, kommen alle Massnahmen den Bewohnerinnen und Bewohnern von Winterthur zugute. Letztlich sei auch der vom Grossen Gemeinderat gesprochene Kredit zur Teilnahme der Kehrichtverbrennungsanlage von Stadtwerk Winterthur am Pilotprojekt des Zürcher Kehrichtverwertungsverbundes ein Zeichen für eine gemeinsame sinnvolle, ökologische Verwertung des Siedlungsabfalls.

Bonus auch 2008

Letztes Jahr konnte Stadtwerk Winterthur der Kundschaft einen einmaligen Bonus von insgesamt rund CHF 3.6 Mio. ausschütten. Das ausserordentlich gute Ergebnis 2006 machte dies möglich. Dank der guten Rechnung der Sparte Wasser hat der Stadtrat beschlossen, im laufenden Jahr einen Bonus im Umfang von 15 % der Gesamtkosten des letztjährigen Wasserverbrauchs auszuschütten. Der Bonus wird mit der dritten Rechnungsperiode verrechnet. Berechtigt sind Kundinnen und Kunden, denen letztes Jahr und zum Zeitpunkt der Ausschüttung des Bonus von Stadtwerk Winterthur Wasser in Rechnung gestellt wurde. Die mit Wasser belieferten Gemeinden erhalten ebenfalls eine Reduktion von 7.5 %. Stadtwerk Winterthur setzt für diese Massnahme insgesamt rund CHF 2.25 Mio. ein.

Höhepunkte des vergangenen Jahres und Ausblick

Direktor Christian von Burg zeigte auf, dass ein in der Energieversorgung und Entsorgung tätiges Unternehmen per se nachhaltig arbeiten muss, da die "Produkte" wie Netze und Anlagen auf Generationen hinaus geplant und finanziert werden müssen.

Ein besonderer Höhepunkt des vergangenen Jahres war die rechnungsmässige Trennung von Netz und Handel im Strom. Damit hat Stadtwerk Winterthur die kommenden gesetzlichen Anforderungen für die Strommarktöffnung bereits umgesetzt. Damit einhergehend fand eine Tarifrevision statt, die über alles gesehen zu leicht tieferen Stromgesamtkosten für die Kundschaft geführt hat. Die gleichzeitige Einführung der vollen Wahlfreiheit des Stromproduktes ist sehr gut aufgenommen worden. Rund ein Drittel der Kundschaft hat davon Gebrauch gemacht. Die Wahl der Kundschaft zeigt, dass sich dank dem Standard-Mix der Anteil von Wasserstrom am Gesamtmix stark erhöht hat. Da die Verrechnung nach neuem System ab Juli erfolgte, wird erst das laufende Jahr gesichert aufzeigen, wie sich der in Winterthur abgegebene Strommix aufgrund der Kundenbestellungen über ein Jahr effektiv zusammensetzt.

2008 wird das Jahr der intensiven Vorbereitungen auf die Strommarktöffnung sein. Prozesse, Strukturen und Allianzen werden neu ausgerichtet. Aber auch eigene grosse Investitions- und Bauprojekte wie das Unterwerk Tössfeld, das Reservoir Oberwinterthur, die Fertigstellung des neuen Fernheizwerkes sowie der Baubeginn für den Ersatz der Verbrennungslinie 1 der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) werden Stadtwerk Winterthur stark beschäftigen.

Wegfall ausserordentlicher Faktoren führt zu tieferem Gewinn

Seit dem 1. Januar 2008 ist Erich Peter der neue Finanzchef von Stadtwerk Winterthur. Er löst Peter Bihr ab, der sich im Laufe dieses Jahres in den Vorruhestand zurückziehen wird. Erich Peter wies auf, dass der Gewinn 2007 im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Drittel auf CHF 7.7 Mio. zurückgegangen ist. Dieser Rückgang ist mehrheitlich auf ausserordentliche Faktoren zurückzuführen. Weggefallen ist insbesondere die Rückbuchung der Standortentschädigung für die KVA aufgrund eines Bundesgerichtsurteils. Auch die Höhe des Energieabsatzes konnte nicht an das Vorjahr anknüpfen. Warme Winter und milde Übergangszeiten haben Spuren in einem geringeren Wärmeabsatz bei Erdgas und Fernwärme hinterlassen. Die Gewinne stammen zur Hälfte aus der KVA, wo die aktuell gute Konjunktur deutlich spürbar ist.

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