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Feldversuch mit dezentraler Stromeinspeisung

10.05.2010

Der Einsatz von dezentralen Energieerzeugungsanlagen nimmt zu. Welche konkreten Auswirkungen viele unterschiedliche und dezentrale Einspeisungen auf das Stromnetz haben, soll ein breit abgestützter Feldversuch zeigen.

Der Einsatz von dezentralen Energieerzeugungsanlagen nimmt zu. Welche konkreten Auswirkungen viele unterschiedliche und dezentrale Einspeisungen auf das Stromnetz haben, soll ein breit abgestützter Feldversuch zeigen. Der Stadtrat hat eine Beteiligung von Stadtwerk Winterthur genehmigt.

Künftig wird vermehrt Strom mit Energiequellen wie Sonne, Wind, Biomasse und Wasser erzeugt und dezentral ins Stromnetz eingespeist. Auch Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen und Brennstoffzellen erzeugen Strom, der ins Netz geliefert wird, sobald der Eigenbedarf der Liegenschaft gedeckt ist. Welche konkreten Auswirkungen viele unterschiedliche dezentrale Energieeinspeisungen auf das Stromnetz und die Versorgungssicherheit haben, wurde erst theoretisch untersucht. Konkret stellt sich u.a. die Frage, wie sich die Richtungsänderung des Energieflusses auf die Infrastruktur des Niederspannungsnetzes im Normal- wie auch im Störfall auswirkt.

Feldversuch begleitet von Hochschulen und Fachhochschulen

Ein breit abgestützter Feldversuch soll nun zeigen, welche planerischen und technischen Anpassungen für das Stromnetz der Zukunft vorgenommen werden müssen. Das Projekt "Verteilte Einspeisung in Niederspannungsnetze" (VEiN) wird von einem Konsortium getragen. Der Stadtrat hat die Beteiligung von Stadtwerk Winterthur von insgesamt 110'000 Franken in drei Tranchen (2010: 40'000, 2011/12 je 35'000 Franken) bewilligt. Damit wird Stadtwerk Winterthur einer von zehn Gesellschaftern (siehe Kasten). Auch das Bundesamt für Energie (BFE) fördert und unterstützt das Projekt VEiN als Partner. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 3,5 Millionen Franken.

Konkret wird in Rheinfelden eine Reihe dezentraler Einspeisequellen erstellt und deren Einfluss auf das Stromnetz über drei Jahre erforscht. Die Fachleute der Hochschulen und Fachhochschulen sowie der Stromversorgungsunternehmen erwarten Erkenntnisse für die strategische Planung, den Aufbau und den Betrieb von Verteilnetzen mit einer Vielzahl von Einspeisequellen. Der Feldversuch dient den Energieversorgern, auch unter veränderten Bedingungen die Qualität der Versorgungssicherheit zu gewährleisten, was oberstes Ziel ist.

Konsortium VEiN:

  • AEW Energie AG
  • BKW FMB Energie AG
  • Centralschweizerische Kraftwerke AG
  • Elektrizitätswerk der Stadt Zürich
  • Elektrizitätswerke des Kantons Zürich
  • Energie Wasser Bern
  • Industrielle Werke Basel
  • Romandie Energie SA
  • Stadtwerk Winterthur
  • WWZ Netze AG
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