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Erweitertes Fernheizwerk geht in Betrieb

04.11.2008

Stadtwerk Winterthur hat das bestehende Fernheizwerk der Fernwärmeversorgung ausgebaut. Dank dem Ausbau kann der künftige Energiebedarf im Netz abgedeckt und die Fernwärmeversorgung von Winterthur langfristig sichergestellt werden.

Stadtwerk Winterthur hat das bestehende Fernheizwerk der Fernwärmeversorgung ausgebaut. Dank dem Ausbau kann der künftige Energiebedarf im Netz abgedeckt und die Fernwärmeversorgung von Winterthur langfristig sichergestellt werden. Das wichtige Bauwerk wurde heute eingeweiht und wird demnächst seinen Betrieb aufnehmen.

Während einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren wurde das bestehende Fernheizwerk von Stadtwerk Winterthur auf dem Areal der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) in der Grüze erweitert und ausgebaut. Die technische Einbindung eines neuen Systems in ein bestehendes stellte eine grosse Herausforderung dar, welche hier jedoch erfolgreich gemeistert wurde. Das neue Fernheizwerk konnte ohne grössere Probleme termingerecht auf die neue Heizperiode fertig gestellt werden.

Der Ausbau des Fernheizwerks wurde nötig, da Stadtwerk Winterthur 2004 die Fernwärmeversorgung auf dem Sulzerareal Oberwinterthur von der Sulzer Immobilien AG übernommen hatte. Im Zusammenhang mit dieser Übernahme musste die Kapazität des bestehenden Fernheizwerks erhöht werden, um den künftigen Spitzenbedarf im gesamten, nun erweiterten Netz abdecken zu können. Für die Übernahme und die Realisierung des Bauvorhabens bewilligte das Winterthurer Stimmvolk im Mai 2004 einen Rahmenkredit von 14 Millionen Franken. Die Kosten für den Ausbau bewegen sich innerhalb des vorgesehenen Rahmens.

Fernwärme: Ein sinnvolles, umweltfreundliches Recycling-Produkt

Fernwärme ist ein Nebenprodukt, welches bei der Verbrennung in der KVA entsteht. Dabei wird die Abwärme, die bei der Kehrichtverbrennung ohnehin anfällt, sinnvoll genutzt, in dem sie in Heisswasser umgeformt wird. Diese Wärmeenergie kann für Heizen, Warmwasser und industrielle oder gewerbliche Nutzung verwendet werden. Im Gebiet zwischen Grüze und dem Kantonsspital werden heute zahlreiche Objekte mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt. Das Fernwärmenetz wird gemäss Energieplan der Stadt stetig erweitert.

Dank dem Einsatz von Fernwärme können in Winterthur rund 11'000 Tonnen Heizöl pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht einer eingesparten Menge von 30'000 Tonnen CO2.

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