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Erfolgreiches Jahr 2010 für Stadtwerk Winterthur dank kaltem Winter

05.04.2011

Das Geschäftsjahr 2010 schloss Stadtwerk Winterthur bei einem Gesamtumsatz von rund 200 Millionen Franken mit einem Gewinn von 8,8 Millionen Franken ab. Hauptsächlich dazu beigetragen hat die seit 1996 kälteste Heizperiode, was zu einem erhöhten Wärmeabsatz geführt hat.

Das Geschäftsjahr 2010 schloss Stadtwerk Winterthur bei einem Gesamtumsatz von rund 200 Millionen Franken mit einem Gewinn von 8,8 Millionen Franken ab. Hauptsächlich dazu beigetragen hat die seit 1996 kälteste Heizperiode, was zu einem erhöhten Wärmeabsatz geführt hat. Aber auch das Bevölkerungswachstum und eine anziehende Wirtschaftslage liessen den Energieverbrauch in Winterthur steigen. Trotz der guten Finanzzahlen sind die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr jedoch gesamthaft rückläufig - eine Tendenz, die sich in Zukunft aller Voraussicht nach noch vertärken wird.

Die grössten Einflüsse auf das Ergebnis von Stadtwerk Winterthur hatten 2010 das Wetter, das Bevölkerungswachstum, die verbesserte Wirtschaftslage sowie aufgeschobene Preiserhöhungen beim Strom. Die Heizgradtage - ein Mass für die Vergleichbarkeit von Jahren aufgrund der Witterung - stiegen im Berichtsjahr um 15 %. Im Jahr 2010 wurde der kälteste Winter seit 1996 registriert. Neben der Wärme wurde auch beim Strom ein markantes Wachstum beim Absatz festgestellt. Hier wirkten sich die anziehende Wirtschaftslage sowie das weiterhin anhaltende Bevölkerungswachstum in Winterthur aus. Dieses wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen.

Einen Umsatzrückgang erzielte die Kehrichtverwertungsanlage (KVA). Ursache dafür sind die laufenden Arbeiten im Zusammenhang mit der Erneuerung der Verbrennungslinie 1. 2010 stand diese Line erstmals das ganze Jahr still. Lediglich Linie 2 stand im Einsatz. In der Folge wurde deutlich weniger Kehricht verbrannt und verwertet.

Ausblick 2011

In diesem Jahr stehen weit reichende Entscheidungen an. Mehrere Abstimmungen sind geplant: zum Umbau- und Umnutzungsprojekt Schöntal, dem Zentralisierungsprojekt von Stadtwerk Winterthur, ein Rahmenkredit zu Kraftwerksbeteiligungen und ein allfälliger Kredit für den Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes in Winterthur. Bei all diesen Projekten geht es um beträchtliche Investitionen in die Zukunft, die für Stadtwerk Winterthur und die Stadt von grosser Bedeutung sind.

Weitere Investitionen in die Infrastruktur stehen auch dieses Jahr an, beispielsweise mit dem letzten noch zu bauenden Unterwerk, jenes im Neuwiesen, im Rahmen der Spannungsumstellung des Stromnetzes auf 110'000 Volt. Die Arbeiten in der KVA schreiten planmässig voran. In der Abwasserreinigungsanlage stehen über die nächsten Jahre grössere Investitionen im Rahmen des Werterhaltungskonzeptes an, die es anzupacken gilt.

Die erfreulichen Zahlen des Jahres 2010 dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass die anhaltend hohen Investitionen zu steigenden Abschreibungen führen. Dies bedarf einer langfristigen Planung. Diesem Aspekt wird Stadtwerk Winterthur künftig verstärkt Rechnung tragen.

Ein erfreulicher Trend ist derzeit zu beobachten: Die Anschlussleistung nimmt bei Gebäuden pro angeschlossene Einheit aufgrund verbesserter und strengerer Dämmvorschriften ab. Aus klima- und energiepolitischer Sicht ist dies erwünscht. Dieser Trend wird sich fortsetzen, stellt jedoch für Stadtwerk Winterthur auch eine Herausforderung dar, da sich die Netzkosten pro Anschluss dadurch erhöhen werden, was mittel- und langfristig Konsequenzen auf die Preise haben könnte.

Insgesamt bleibt das Energiegeschäft im kommenden Jahr in Bewegung. Stadtwerk Winterthur stellt sich den Entwicklungen und will im laufenden Jahr eine neue Strategie erarbeiten.

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