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Erfolgreiches 2006 für Stadtwerk Winterthur

30.03.2007

Stadtwerk Winterthur hat ein erfolgreiches Jahr 2006 hinter sich. Der Gewinn beträgt dank ausserordentlicher Sondereinnahmen rund 21 Mio. Franken.

Stadtwerk Winterthur hat ein erfolgreiches Jahr 2006 hinter sich. Der Gewinn beträgt dank ausserordentlicher Sondereinnahmen rund 21 Mio. Franken. An der diesjährigen Jahresmedienkonferenz stellten der Departementsvorsteher Dr. Matthias Gfeller sowie Christian von Burg, Direktor von Stadtwerk Winterthur, und Peter Bihr, Finanzchef von Stadtwerk Winterthur, die Schwerpunkte des vergangenen und des laufenden Jahres vor. Ein besonderer Schwerpunkt des Jahres 2007 wird die Lancierung des "Klimafonds Stadtwerk Winterthur" sein, der ein Beitrag zur Reduktion des klimaschädigenden CO2 ist.

Stadtrat Dr. Matthias Gfeller, Vorsteher des Departements Technische Betriebe, strich an der Jahresmedienkonferenz hervor, dass nachhaltiges Handeln schonender Umgang mit den natürlichen, aber auch mit den eigenen finanziellen Ressourcen bedeute. Das Jahr 2006 sei aus wirtschaftlicher Sicht ein sehr gutes Jahr für Stadtwerk Winterthur gewesen. Wirtschaftlicher Erfolg trage dazu bei, dass sich das Unternehmen langfristig zum Wohle von Bevölkerung und Arbeitsplätzen in Winterthur auf dem Energiemarkt behaupten könne. Externe Einflüsse wie Schwankungen des Marktes oder des Wetters könne es dadurch besser auffangen.

Klimafonds Stadtwerk Winterthur

Aus ökologischer und gesellschaftlicher Sicht sei Dr. Gfeller sehr erfreut über die Einführung des "Klimafonds Stadtwerk Winterthur", der ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die steigende CO2-Belastung sei, die wohl grösste Herausforderung unserer Zeit. Ziel des Klimafonds ist es, Massnahmen zur Energieeffizienz, Förderung erneuerbarer Energien und Reduktion von CO2 auf lokaler Ebene zu unterstützen. Ein hochkarätiges Gremium, bestehend aus Fachpersonen und Politikern, steht dem Fonds vor und bietet Gewähr, dass die Mittel in griffige Projekte investiert werden. Der Fonds beruht auf Freiwilligkeit und bedeutet lediglich einen Aufpreis von 2 Rappen pro bezogene Kilowattstunde Strom. Das laufende Jahr dient vor allem der Einführung des "Klimafonds Stadtwerk Winterthur". Erste Projekte können frühestens ab 2008 unterstützt werden, wenn der Fonds geäufnet worden ist. Der Klimafonds wird durch Stadtwerk Winterthur geführt, soll jedoch selbsttragend sein.

Nachhaltigkeit bedeutet höherer Nutzen für die Kundschaft

Der Direktor von Stadtwerk Winterthur, Christian von Burg, erklärte, dass Stadtwerk Winterthur im vergangenen Geschäftsjahr nebst dem Glanzresultat auch eine Vielzahl innovativer Projekte auf die Beine gestellt oder realisiert habe, wie beispielsweise die Planungsarbeiten zur Erneuerung der Verbrennungslinie 1 der KVA, den "Klimafonds Stadtwerk Winterthur", eine grosse Holzschnitzelheizanlage im Sennhof oder gemeinsam mit der Heimstättengenossenschaft Winterthur die Wärmeversorgung der Überbauung "Tösswiese" in Neftenbach, die auf der Basis von gereinigtem Abwasser funktioniert.

Wie er weiter ausführte, setzte Stadtwerk Winterthur im letzten Jahr den Fokus besonders auf eine Erhöhung des Kundennutzens. Eine der wichtigsten Massnahmen war die Zusammenlegung von bisher fünf verschiedenen Anlaufstellen innerhalb von Stadtwerk Winterthur zu einer einzigen, dem Kundenzentrum. Über 5000 Kontakte innerhalb von nur sechs Monaten zeigten, dass es ein Bedürfnis war. Das Kundenzentrum wurde Ende Januar 2007 geschlossen, da der Grosse Gemeinderat 2006 ein Kürzung des Budgets 2007 beschlossen und damit auch die Schliessung des Zentrums gefordert hatte. Die Kundenbetreuung wird trotz dieses Rückschlags auch künftig ein wichtiger Aspekt der Geschäftstätigkeiten von Stadtwerk Winterthur sein, wie Christian von Burg betonte.

Die langfristige Versorgungssicherheit konnte letztes Jahr weiter verbessert werden, indem im Gebiet Wülflingen ein neues Unterwerk in Betrieb genommen wurde. Ganz besonders wichtig für Stadtwerk Winterthur sei der kontinuierliche Unterhalt der Versorgungsnetze, um die Energie- und Wasserlieferung jederzeit optimal gewährleisten zu können sowie deren Sicherheit möglichst hoch zu halten. Kommenden Generationen sollen keine Bürden hinterlassen werden. Dies alles wurde ohne hohe Preise erreicht, die weiterhin unter dem Durchschnitt vergleichbarer Stadtwerke liegen.

Das letzte Jahr wird in die Geschichte des Unternehmens vor allem als das Jahr der Markeneinführungen eingehen. Einerseits wurde aus "Städtische Werke Winterthur" "Stadtwerk Winterthur", andererseits fanden die Arbeiten zur Einführung eines neuen Preis- und Produktesystems für Strom statt. Mit der Stromtarifrevision nimmt Stadtwerk Winterthur frühzeitig Trends auf: künftig werden Netznutzung und Energiekonsum im Strom getrennt ausgewiesen. Die Kundschaft hat ausserdem neu die Möglichkeit, die Produktionsart des ins Netz eingespeisten Stroms selbst zu bestimmen. In diesen Tagen startet eine breite Informationskampagne, um auf die Systemänderung aufmerksam zu machen und die Kundschaft zu animieren, von der neuen Freiheit Gebrauch zu machen. Künftig entscheidet die Kundschaft nach eigenem Gusto über die Winterthurer Stromzusammensetzung und nicht mehr der Lieferant von Stadtwerk Winterthur. Sie nimmt dadurch aktiv Einfluss auf die künftige Energiepolitik.

Ansehnlicher Gewinn aufgrund ausserordentlicher Faktoren

Der Unternehmensgewinn betrug im Jahr 2006 21 Mio. Franken. Verschiedene Faktoren hätten dazu beigetragen, wie Peter Bihr, Finanzchef von Stadtwerk Winterthur ausführte. Der Hauptgrund liegt vor allem darin, dass 3 Mio. Franken an Stadtwerk Winterthur zurückerstattet worden sind, die von der KVA für die Jahre 2004 und 2005 als Standortentschädigung an die Stadt abgegeben werden mussten, und dass die für 2006 geplante Standortentschädigung von 1,5 Mio. Franken nicht vorgenommen wurde. Das Bundesgericht hat im Herbst 2006 diese Entschädigung als nicht Rechtens erklärt und dadurch die Rückerstattung des Betrags in die Rechnung von Stadtwerk Winterthur ausgelöst.

Doch auch die gute Konjunktur, die positive Wirtschaftslage, die hohe Bautätigkeit sowie die Bevölkerungszunahme haben zum positiven Ergebnis beigetragen. Dies hat sich vor allem in den Geschäftsfeldern Strom und KVA bemerkbar gemacht.

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