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Erfolgreiches 2005 für die Städtischen Werke Winterthur

10.04.2006

Die Städtischen Werke Winterthur (StWW) blicken auf ein gutes Jahr zurück. Der Gewinn beträgt 13.8 Millionen Franken. An der Medienkonferenz wurde zudem die Marke "Stadtwerk Winterthur" mit neuem Erscheinungsbild vorgestelt.<br>

Die Städtischen Werke Winterthur (StWW) präsentierten an ihrer diesjährigen Jahresmedienkonferenz erneut einen guten Rechnungsabschluss. Der Gewinn beträgt 13.8 Millionen Franken. Das vergangene Geschäftsjahr wurde auch durch zukunftsweisende Entscheide und Weichenstellungen geprägt. Die StWW gaben ausserdem eine grosse Neuigkeit bekannt: künftig werden sie unter der Marke "Stadtwerk Winterthur" und mit neuem Erscheinungsbild auftreten.

In seiner letzten als Vorsteher des Departements Technische Betriebe geleiteten Jahresmedienkonferenz der StWW freute sich Stadtrat Walter Bossert sehr über deren erfolgreiches Jahr 2005. Dass er einen kerngesunden und anpassungsfähigen Betrieb seinem Nachfolger übergeben könne, erfülle ihn mit Stolz. Positiv am letztjährigen Geschäftsjahr sei nicht nur das gute finanzielle Ergebnis, sondern auch die Tatsache, dass wichtige Weichen gestellt worden seien: Volk und Parlament befürworteten klar den für die Trinkwasserversorgung Winterthurs wichtigen Neubau des Hofs Ifang in Zell sowie einen Projektierungskredit für den Ersatz der Verbrennungslinie 1 der KVA. Dank dieser Entscheide können die StWW weiter als Motor für eine erfolgreiche und gedeihliche Stadtentwicklung agieren.

Versorgungssicherheit: das Thema der nächsten Jahre

Der StWW-Direktor Christian von Burg zeigte die aktive Rolle der StWW als Promotoren des Wandels in Winterthur auf. Mit einer breiten Palette von innovativen Produkten beispielsweise in den Bereichen Telekom und Energie-Contracting sowie mit Energie- und Entsorgungspreisen, die unter dem Schweizer Durchschnitt liegen, tragen sie zur Standortattraktivität Winterthurs bei.

Kostensenkungsmassnahmen, Wachstum in den angestammten sowie der Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder haben zum anhaltenden Erfolg der StWW beigetragen. Die Talsohle bei den Strompreisen sei jedoch mit der letzten Preissenkung im Oktober erreicht, mittelfristig müsse wohl mit Preiserhöhungen gerechnet werden, denn die international steigenden Beschaffungspreise würden sich mittelfristig auch auf die Schweiz auswirken.

Die öffentliche Diskussion in der Schweiz dreht sich zunehmend um den Aspekt der langfristigen Versorgungssicherheit. Aufgrund auslaufender Betriebsbewilligungen für Schweizer Kernkraftwerke, auslaufender Lieferverträge mit Frankreich sowie einer Verknappung des Erdöls droht ab 2012 eine Versorgungslücke. Der Schweiz werden Mitte des Jahrhunderts zwei Drittel des Stroms fehlen. Es sei deshalb dringend, die notwendigen Denk- und Planungsprozesse anzustossen.

Folgende Schwerpunkte werden laut Christian von Burg das laufende Jahr der StWW

vor allem prägen:

Die Eröffnung des Kundenzentrums der StWW im Juli, die Entwicklung und Einführung eines neuen Preissystems für Strom, das Transparenz bringen wird, indem Netz und Verbrauch getrennt werden, sowie der Auftritt unter neuem Namen und Erscheinungsbild. Künftig werden die StWW unter der Marke Stadtwerk Winterthur auftreten. All dies ist das Ergebnis eines im letzten Jahr abgeschlossenen Strategieprozesses.

Finanzielle Nachhaltigkeit

Peter Bihr, Finanzchef der StWW, stellte anschliessend den Geschäftsabschluss 2005 vor. Dieser weist einen Gewinn von rund CHF 13.8 Millionen auf. Zum guten Ergebnis beigetragen haben unter anderem Mengensteigerungen in allen grossen Geschäftsfeldern. Das gute Ergebnis widerspiegle den Konjunkturaufschwung, die rege Bautätigkeit und die positive Stadtentwicklung.Die Investitionen lagen denn auch über dem 10-Jahresdurchschnitt und werden auch in den nächsten Jahren aufgrund anstehender Grossprojekte wie beispielsweise der Ausbau der Fernwärme oder Investitionen in KVA und Telekom weiter auf hohem Niveau bleiben. Das gute Ergebnis in Folge zeige, dass die StWW grossen Wert auf finanzielle Nachhaltigkeit legen und dadurch ein konjunkturunabhängiger Auftraggeber für das Gewerbe und die Industrie sind.

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