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Erfinder und Pionier Alfred Büchi erhält eigenen Strassennamen

05.06.2012

Die Stadt Winterthur ehrt mit dem «Alfred-Büchi-Weg» einen erfolgreichen Winterthurer. Alfred Büchi, der Erfinder des Turboladers, lebte einige Zeit in der Nachbarschaft des neu entstehenden Unterwerks Neuwiesen.

Die Stadt Winterthur ehrt mit dem «Alfred-Büchi-Weg» einen erfolgreichen Winterthurer. Alfred Büchi, der Erfinder des Turboladers, lebte einige Zeit in der Nachbarschaft des neu entstehenden Unterwerks Neuwiesen, weshalb der Stadtrat beschlossen hat, dessen Zufahrtsstrasse nach ihm zu benennen. Mit einem feierlichen Akt wurde die Strasse heute eingeweiht und gleichzeitig die Baustelle des Unterwerks Neuwiesen vorgestellt.

Im Rahmen der Strasseneinweihung enthüllte der Enkel von Alfred Büchi, Peter H. Müller zusammen mit Stadtrat Matthias Gfeller die neue Strassenbezeichnung. Zuvor würdigte der Enkel seinen Grossvater mit einigen Anekdoten. Der Stadtrat hat beschlossen, die entstandene Zufahrtsstrasse zum Unterwerk Neuwiesen nach Alfred Büchi, einem Winterthurer Erfinder und Pionier, zu benennen, da dieser einst auf dem Nachbargrundstück an der Salstrasse 20 gewohnt hatte. Der Anlass bot ausserdem die Gelegenheit, einen Blick auf das sich im Bau befindende neue Unterwerk Neuwiesen zu werfen. Dieses wird voraussichtlich ab Ende 2013 in umliegenden Gebieten für die Stromversorgung sorgen. Für die Anlage verantwortlich ist Stadtwerk Winterthur.

Winterthurer Erfindergeist

Alfred Büchi (1879-1959) wurde sein Tüftelwesen in die Wiege gelegt. Büchi wuchs in Winterthur und Ludwigshafen auf, sein Vater arbeitete bei Sulzer als Betriebschef. Von 1899 bis 1903 absolvierte Büchi sein Maschineningenieur-Studium an der ETH Zürich und arbeitete anschliessend als Ingenieur in Belgien und England. In dieser Zeit erfand Büchi den Abgasturbolader für Dieselmotoren, den er 1905 auch in Deutschland patentieren liess. Mit der Erfindung des Turboladers wollte Büchi die Energie der Motorenabgase für den Antrieb einer Turbine nutzen und so den Wirkungsgrad erhöhen beziehungsweise Brennstoff einsparen. Dies gelang ihm mit einer laufenden Weiterentwicklung der ursprünglichen Idee. Dabei von Nutzen waren Büchi auch seine beruflichen Stationen, etwa bei Sulzer und bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik, mit der 1926 ein Durchbruch zur industriellen Umsetzung gelang. 1938 wurde dem Pionier von der ETH Zürich der Titel Dr. h.c. verliehen. Das war drei Jahre, nachdem sich Büchi mit einem eigenen Ingenieurbüro selbständig gemacht hatte.

Fotos stehen auf der Webseite von Stadtwerk Winterthur zum Download bereit: www.stadtwerk.winterthur.ch/pressedownload

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