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Energiedetektive in Winterthurer Schulhäusern

26.10.2004

Die Städtischen Werke Winterthur (StWW) feiern ihr Jubiläum "100 Jahre unter Strom". Aus diesem Anlass ermöglichen sie elf Oberstufen-Klassen aus vier Winterthurer Schulhäusern die Durchführung der Projektwoche «Schoolhouse Company». Während der Woche vom 1. bis 5. November 2004 suchen die Jugendlichen nach Energielecks im Schulhaus sowie dem Schulweg und erarbeiten Energiesparmassnahmen. Dabei werden sie durch einen Wettbewerb angespornt.<br>

Die Städtischen Werke Winterthur (StWW) feiern ihr Jubiläum "100 Jahre unter Strom". Aus diesem Anlass ermöglichen sie elf Oberstufen-Klassen aus vier Winterthurer Schulhäusern die Durchführung der Projektwoche «Schoolhouse Company». Während der Woche vom 1. bis 5. November 2004 suchen die Jugendlichen nach Energielecks im Schulhaus sowie dem Schulweg und erarbeiten Energiesparmassnahmen. Dabei werden sie durch einen Wettbewerb angespornt.

Rund 210 Schülerinnen und Schüler der Oberstufenschulhäuser Büelwiesen, Feld, Hohfurri, und Rychenberg setzen sich während der Projektwoche Anfang November mit der Thematik "Energie" auseinander und wirken in der Schoolhouse Company mit. Als Auftakt organisiert das Ökozentrum Langenbruck am 28. und 29. Oktober 2004 Energie-Erlebnistage im Schulhaus Hohfurri. An fünf Posten erfahren und erleben die Jugendlichen das Thema Energie: Energie im Alltag, Graue Energie, Energie in der Technik, Energie im eigenen Körper, erneuerbare Energien.

Während der Projektwoche wirken die Schülerinnen und Schüler ihren Begabungen und Vorlieben entsprechend in einer sogenannten Abteilung. Es gibt die Coolen Heizer, die Strominspektoren, die Sonnenexperten, die Verhaltensdetektive, die Mobility-Cracks und die Medienfreaks. In einer dieser Gruppen ermitteln sie auf Grund des aktuellen Energieverbrauchs die energetischen Schwachstellen ihres Schulhauses und überdenken das Verhalten bezüglich Energie und Mobilität. Analytische, handwerkliche und kreative Talente sind gleichermassen gefragt. Hauswarte und Lehrkräfte sowie Energiefachleute stehen ihnen zur Seite und helfen bei der Bewertung und Berechnung von Energiesparmassnahmen.

Die StWW haben sich verpflichtet, mindestens eine der vorgeschlagenen Massnahmen in jedem Schulhaus zu realisieren. Dazu unterzeichneten sie mit den Schulen eine Vereinbarung, welche die Zusammenarbeit und Zielsetzung der Projektwoche festhält. Die Umsetzung der Massnahmen bringt zudem finanzielle Einsparungen. Diesen eingesparten Betrag erhalten die Jugendlichen in die Schulhauskasse. So können sie wie in einer richtigen Firma Gewinn erzielen und dabei lernen, verantwortungsvoll und bewusst mit Energie umzugehen.

Wettbewerb mit Preisverleihung

Während die Projektwoche «Schoolhouse Company» die Jugendlichen für den rationellen Umgang mit Energie und weiteren Ressourcen sensibilisiert, zielt der Wettbewerb der StWW auf eine nachhaltige Verhaltensänderung ab. Aus allen Massnahmen, welche die Jugendlichen im Verlaufe der Projektwoche erarbeiten, wird die Jury die beste Idee prämieren. Sie urteilt dabei nach Kriterien, die unabhängig von den energetischen Rahmenbedingungen eines Schulhauses sind. Die Kriterien beziehen die Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung der Energieeinsparungen im Schulhaus ein sowie den Lerneffekt für das Verhalten in der Schule und zu Hause.

Die Jury besteht aus den sechs Fachleuten Walter Bossert (Stadtrat, Departement Technische Betriebe), Christian von Burg (Direktor Städtische Werke Winterthur, StWW), Heiner Bernhard (Hauptabteilungsleiter Technik Elektrizität, StWW), Jürgen Zoske (Departement Schule und Sport, Bereichsleiter Schulbauten), Erik Schmausser (Departement Sicherheit und Umwelt, Umweltbeauftragter) und Kurt Egger (Nova Energie, Leitung EnergieSchweiz für Gemeinden). Im Rahmen einer Preisverleihung Ende November gibt die Jury das siegreiche Schulhaus bekannt.

Begleitung durch Energiefachleute

Das Projekt "Schoolhouse Company" wurde für EnergieSchweiz, das energiepolitische Programm des Bundes entwickelt. Es eignet sich für Jugendliche ab der Oberstufe. Die bereits realisierten Projekte haben gezeigt, dass die Schoolhouse Company dank motiviertem Einsatz aller Beteiligten grosses Interesse hervorruft. Die Jugendlichen haben in ihren Schulhäusern ein Energiesparpotenzial von bis zu 25 Prozent ermittelt.

Zum Projekt gehören ein vollständiges Lehrmittel sowie die individuelle Planung der Woche mit den Lehrkräften. Das ganze Projektmanagement übernehmen Energiefachleute. Sie bringen alle Projektbeteiligten an einen Tisch, stehen für energietechnische Fragen zur Verfügung und unterstützen die Jugendlichen bei ihrer Arbeit.

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