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Elektromobilität und Wasserkraftpotenzial

06.03.2012

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die Entwicklung eines innovativen elektrischen Kabinenrollers und zeigt mit einer Studie Wasserkraftpotenziale in Winterthur auf. Diese weist ein begrenztes Potenzial nach.

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die Entwicklung eines innovativen elektrischen Kabinenrollers und zeigt mit einer Studie Wasserkraftpotenziale in Winterthur auf. Diese weist ein begrenztes Potenzial nach.

Die Winterthurer Firma Designwerk entwickelt mit der «E-setta» einen elektrischen Kabinenroller für den urbanen Raum. Das Platz sparende und umweltfreundliche Elektrofahrzeug basiert auf dem Konzept des BMW Isetta aus den 50er Jahren. «Die ‹E-setta› kann bis zu zwei Personen mit Gepäck transportieren, hat eine Reichweite von etwa 100 Kilometern und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 80-100 Stundenkilometern», erklären Frank Loacker und Tobias Wülser von Designwerk. «Aufgrund der einfachen Konstruktion soll die ‹E-setta› mit einem Preis von etwa 20 000 Franken zu den günstigsten Elektrofahrzeugen zählen», ergänzen sie. Das Fahrzeug wird der Öffentlichkeit voraussichtlich Ende 2012 vorgestellt. Anschliessend beginnt die Suche nach einem Investor für eine erste Kleinserie. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt den Bau des funktionstüchtigen Prototypen mit 60 000 Franken.

Begrenztes Wasserkraftpotenzial in Winterthur

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur hat durch die Firma Iteco die in Winterthur vorhandenen Wasserkraftpotenziale ermitteln lassen. Die Studie kommt zum Schluss, dass die vorhandenen Potenziale für Reaktivierungen alter Kraftwerke oder den Bau neuer Anlagen begrenzt sind. Viele Standorte eignen sich nur als Hobby-, Denkmalschutz-, Schul- oder Pilotanlagen. Einzig ein Ausbau am Standort der SBB-Brücke in Töss wäre unter Umständen und unter den heutigen KEV-Tarifen wirtschaftlich möglich. Damit könnten pro Jahr etwa 650 000 kWh Strom produziert werden. Bessere Aussichten bezüglich Energie und Wirtschaftlichkeit liegen beim Ausbau bestehender Anlagen vor. Mit einem Vollausbau könnte die Jahresproduktion von 2,7 Millionen kWh auf mehr als 5 Millionen kWh gesteigert werden. Zum Vergleich: die Stadt Winterthur verbrauchte im Jahr 2010 603,9 Millionen kWh elektrische Energie.

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur wird durch freiwillige Beiträge der Stromkundschaft von Stadtwerk Winterthur gespiesen. Seit der Gründung im April 2007 konnten bereits sechzehn innovative Projekte zur CO2-Reduktion unterstützt werden. Informationen zum Fonds unter www.stadtwerk.winterthur.ch/klimafonds .
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