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Eine kleine Magerwiese mit grosser Wirkung

26.04.2012

Die Stadtverwaltung ist die grösste Grundstückbesitzerin im Siedlungsgebiet von Winterthur. Zur Erhaltung der Artenvielfalt nutzt sie, wo sinnvoll und möglich, auch kleinste Flächen. Das zeigt die Umgebungsgestaltung der neuen Trafostation Brühlgut exemplarisch: Die Stadtgärtnerei und Stadtwerk Winterthur schaffen dort auf 400 m2 Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere.<br>

Die Stadtverwaltung ist die grösste Grundstückbesitzerin im Siedlungsgebiet von Winterthur. Zur Erhaltung der Artenvielfalt nutzt sie, wo sinnvoll und möglich, auch kleinste Flächen. Das zeigt die Umgebungsgestaltung der neuen Trafostation Brühlgut exemplarisch: Die Stadtgärtnerei und Stadtwerk Winterthur schaffen dort auf 400 m2 Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere.

Gross ist die Fläche nicht, die Stadtrat Matthias Gfeller heute bei der Trafostation Brühlgut mit Wildblumen ansät: Eine Magerwiese, eine Schwarzdornhecke, Heckenrosen und ein wilder Kirschbaum blühen an der schmalen Böschung zwischen Schlosshofstrasse und Brühlgutstrasse. Doch viele kleine Flächen, die sich über das städtische Siedlungsgebiet verteilen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt.

Synergien genutzt - ökologischen Mehrwert geschaffen

Die Umgestaltung der Grünfläche konnte im Zuge der Bauarbeiten der Trafostation, die durch Stadtwerk Winterthur ausgeführt worden waren, von der Stadtgärtnerei kostengünstig umgesetzt werden. Die Magerwiese ist nicht nur schön anzuschauen, sie bietet auch Insekten und Vögeln einen wichtigen Lebensraum und schafft so einen ökologischen Mehrwert.

Öffentliches Beispiel, das auch privat Schule macht

Der kleinen Magerwiese an der Schlosshofstrasse sind schon einige vergleichbare Projekte vorangegangen: Stadtwerk Winterthur hat unter anderem das Areal bei der ehemaligen Trafostation Neuburg ökologisch aufgewertet und dabei auch Nisthilfen für Mehlschwalben und Unterschlüpfe für Fledermäuse angebracht. Die Stadtgärtnerei hat jüngst an der General-Guisan-Strasse fremdländische Gehölze durch einheimische Bäume ersetzt und Cotoneaster und Beetrosen durch Wildrosen.

Solche Beispiele im öffentlichen Siedlungsgebiet sollen auch Hobbygärtnerinnen und

-gärtner dazu motivieren, Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere zu schaffen. Zur Anerkennung und Förderung des privaten Engagements führt die Stadtgärtnerei Winterthur dieses Jahr erstmals einen Naturgartenwettbewerb durch - Anmeldeschluss ist der 30. Juni.

Weitere Informationen zum Naturgartenwettbewerb der Stadtgärtnerei: www.gartenstadt.ch

Bildlegende:

Matthias Gfeller beim Ansäen der Blumenwiese an der Trafostation Brühlgut

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