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Baustart neue Ofenlinie der KVA

21.10.2008

Im Jahr 2007 hat die Winterthurer Stimmbevölkerung dem Kredit für den Ersatz der Ofenlinie 1 der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) von Stadtwerk Winterthur zugestimmt. Das Projekt ermöglicht Verbesserungen in Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Nach intensiver Planung können die Bauarbeiten heute beginnen.

Im Jahr 2007 hat die Winterthurer Stimmbevölkerung dem Kredit für den Ersatz der Ofenlinie 1 der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) von Stadtwerk Winterthur zugestimmt. Das Projekt ermöglicht Verbesserungen in Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Nach intensiver Planung können die Bauarbeiten heute beginnen.

Im März 2007 hat das Winterthurer Stimmvolk der Vorlage für den Ersatz der Verbrennungslinie 1 der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) von Stadtwerk Winterthur klar zugestimmt. Die seither laufende intensive Projektierung ist abgeschlossen und heute beginnen die Bauarbeiten für den Ersatz.

Zuerst werden die Tiefbauarbeiten im Bereich Kehrichtbunker in Angriff genommen, die bis Ende Jahr dauern. Damit die Arbeiten ausgeführt werden können, wird morgen der nördlichste Teil der Scheideggstrasse stillgelegt und die Parkplätze westlich der Scheideggstrasse aufgehoben. Eine Fuss- und Fahrradverbindung zum Bahnhof Grüze ist jedoch während der gesamten Bauzeit sichergestellt. Das umfangreiche Bauvorhaben wird voraussichtlich im Jahr 2013 abgeschlossen sein.

Der Ersatz der Ofenlinie 1 wird Verbesserungen zu Gunsten der Wirtschaftlichkeit sowie der Umwelt ermöglichen. Einerseits wird eine zusätzliche Stufe von Rauchgasreinigung für beide Verbrennungslinien eingebaut. Mit den neuen Filtern kann die KVA noch umweltschonender betrieben werden. Andererseits kann - bei gleich bleibender Abfallmenge - mehr Strom und Wärme produziert werden. Die Stromproduktion kann um einen Zehntel, die Fernwärmeproduktion um einen Drittel erhöht werden. Der Gesamtwirkungsgrad der KVA wird ebenfalls um einen Drittel steigen.

Aus Kehricht wird lokaler Strom und Wärme

Die Kehrichtverbrennungsanlage produziert heute schon 15% des Winterthurer Strombedarfs mit Dampfturbinen.

Fernwärme ist ebenfalls ein Nebenprodukt, welches aus der Verbrennung in der KVA gewonnen wird, indem die Abwärme, die bei der Kehrichtverbrennung entsteht, in Heisswasser umgeformt wird. Diese Wärmeenergie kann für Heizen, Warmwasser und Gewerbe genutzt werden. Dank dem Einsatz von Fernwärme können in Winterthur rund 11'000 Tonnen Heizöl pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht einer eingesparten Menge von 30'000 Tonnen CO2.

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