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Kann ein Haus auch ein Schwamm sein?

Umwelttipp der Stadt Winterthur, Umwelt- und Gesundheitsschutz.
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Ein Haus kann wie ein Schwamm wirken. Und Städte können zu Schwammstädten werden. So können sich Quartiere mit naturnahen Methoden gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Die Idee dabei ist, dass das gesamte Regenwasser im Boden gehalten und für trockene Zeiten zwischengespeichert wird. Städte sind Hitzeinseln. An heissen Tagen heizen sich Asphalt und Beton kräftig auf. In der Zukunft wird durch die Klimaerwärmung auch die Nacht immer öfter keine Abkühlung bringen. Auch Extremereignisse werden häufiger. Wenn es heftig regnet, drohen Überflutungen weil das Wasser auf versiegelten Straßen und Plätzen nicht komplett versickern kann und das Kanalsystem an Grenzen kommt. Um dem vorzubeugen, wird das Entsiegeln wichtiger denn je und statt Gullys werden zum Beispiel Baumrigolen das Wasser von den Straßen aufnehmen. Weitere geplante Wasserspeicher sind Mulden, Tanks und Gründächer, die zudem wärmeisolierend wirken. An der Unterseite eines konventionellen Kiesdachs kann es bis zu 20 Grad Celsius wärmer sein als an der Unterseite eines Gründachs.  Mit vielen kleinen Maßnahmen lässt sich eine Menge erreichen. Wo können Sie entsiegeln? Oder begrünen?



Illustration: Zea Schaad

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Zuständige Stelle

Fachstelle Nachhaltige Entwicklung Telefon +41 52 267 67 17

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