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Aktuelles von der Fachstelle Integrationsförderung

Wer kennt den Winterthurer Migrationsbeirat noch nicht?

Bereits 16 Jahre für eine gelungene Integration im Einsatz

Der Migrationsbeirat gibt jenen 25 Prozent der Winterthurer Bevölkerung eine Stimme, die keinen Schweizer Pass haben und deshalb kein Stimm- und Wahlrecht besitzen. 2018 hat sich der Migrationsbeirat mit Themen wie Jungbürgerfeier, Quartierentwicklung, Frühförderung oder Diversity Management befasst. Auch in der bereits fünften Legislatur (2018 bis 2022) will er sich dafür einsetzen, dass das gesellschaftliche Zusammenleben in Winterthur gelingt.

Nicht nur Ausländerinnen und Ausländern will der Migrationsbeirat Gehör verschaffen, sondern generell Personen mit Migrationshintergrund, die in Winterthur leben. Den Antrag, die bisherige Bezeichnung Ausländer/innen-Beirat in Migrationsbeirat zu ändern, hat der Stadtrat deshalb im Herbst 2018 gutgeheissen. Mit schlankerem Namen, aber breiterer Zielsetzung unterwegs, wird sich der Migrationsbeirat in der neuen Legislatur aufmachen, um als Sprachrohr der Migrationsbevölkerung bekannter zu werden.

Besser bekannt werden in der Stadt

Das überarbeitete Reglement ermöglicht dies ausdrücklich. Es erlaubt dem Migrationsbeirat eine selbständige Öffentlichkeitsarbeit. «Bisher hat sich der Migrationsbeirat als beratendes Gremium des Stadtrats eher im Hintergrund gehalten», erläutert Präsidentin Birgül Gedik. In Zukunft wollen wir in der Öffentlichkeit aktiver Themen diskutieren, welche die Migration in unserer Stadt betreffen. Der Migrationsbeirat will auch in dieser Legislatur die Zusammenarbeit mit politischen Gremien und der Verwaltung ausbauen mit dem Ziel, bei migrationsspezifischen Fragen miteinbezogen zu werden.

Neue Legislatur – Neue Mitglieder

Der Migrationsbeirat setzt sich aus 15 Mitgliedern zusammen. Sechs neue Gesichter sind in der Legislatur 2018/2022 zum Migrationsbeirat gestossen. Die Mitglieder haben entweder selber einen Migrationshintergrund oder vertreten Organisationen aus Verwaltung, Wirtschaft und Kirche. Die konstituierende Sitzung fand im September 2018 statt. Wie heisst die Jungbürgerfeier in Zukunft? In der kommenden Legislatur will sich der Migrationsbeirat weiter mit Themen wie Extremismus und Gewaltprävention, Demenz im Alter, Muslimische Notfallseelsorge, Deutsch als Zweitsprache oder Gymivorbereitungskurse befassen und sich noch besser in den Quartieren vernetzen. Auch die Jungbürgerfeier ist nach wie vor im Fokus des Migrationsbeirats: Erreicht wurde, dass nicht nur junge Schweizerinnen und Schweizer eingeladen sind, sondern auch Ausländerinnen und Ausländer, welche die Volljährigkeit erreicht haben. «Wir denken, gerade junge Erwachsene sollten nicht in zwei Kategorien geteilt werden», so Birgül Gedik. «Besonders in diesem Alter kann die Empfindung für die Betroffenen, als Ausländer/Ausländerin „abgestempelt“ zu werden, sehr emotionale Gefühle auslösen». Die Offenheit der Stadt Winterthur gegenüber ihrer jungen Bevölkerung könnte betont werden, indem ein passender Name für die Feier gefunden wird.

Der Migrationsbeirat ist ein beratendes Gremium des Stadtrats und wurde 2002 ins Leben gerufen. Er ist das Bindeglied zwischen der ausländischen Bevölkerung und dem Stadtrat sowie der Stadtverwaltung von Winterthur. Grundlage für sein Wirken ist das Integrationsleitbild. Die Mitglieder des Migrationsbeirats werden vom Stadtrat für vier Jahre gewählt.

Weitere Informationen.

Kontakt

Migrationsbeirat Telefon +41 52 267 36 91

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