Geschichte
Jahr | Begebenheiten |
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1. Jh. n. Ch. | Siedlung Vitudurum auf dem Gebiet des heutigen Oberwinterthur, römische Funde aber auch in der Eulachniederung. |
294 | Wiederaufbau des Kastells Oberwinterthur (Inschriftenstein im Rathaus). Entstehung ländlicher Hofsiedlungen im Gebiet des heutigen Stadtkerns im Frühmittelalter. |
1180 | Die Grafen von Kyburg lösen die Siedlung Niederwinterthur von der Mutterkirche Oberwinterthur. |
1264 | 22. Juni: König Rudolf von Habsburg bestätigt Winterthurs Stadtrecht (Albanitag ). |
1417 - 1467 | Winterthur wird freie Reichsstadt; kehrt 1442 unter die österreichische Herrschaft zurück und wird 1467 von Habsburg an Zürich verpfändet. Munizipalstadt bis 1798 mit innerer Selbstverwaltung einschliesslich Steuerhoheit. |
1802 | Spinnerei Hard als erste mechanische Grossspinnerei des Kontinentes. |
1798 | In der Helvetik: Gleichstellung aller Gemeinden, doch gewinnt die Kantonshauptstadt Zürich nach 1815 ihre politische Vormachtstellung zum Teil zurück. |
1830 | Die liberale Bewegung findet deshalb in Winterthur grossen Anklang. Starke wirtschaftliche Entwicklung. Die «Revolution von Kohle und Eisen» begründet mit der Dampfkraft den Aufschwung der Stadtindustrie. |
1848 | Mit der Gründung des Schweiz. Bundesstaates entwickelt Winterthur auf kantonalem und eidgenössischem Boden fruchtbare Initiative. Als Zentrum der demokratischen Bewegung in den Sechzigerjahren zur Erweiterung der Volksrechte nimmt Winterthur wesentlichen Einfluss auf die Kantons- und Bundesverfassung. Der Bau des Stadthauses ist Ausdruck des politischen Selbstbewusstseins der Stadt. |
1856 - | Der Bau der Eisenbahnlinie Zürich-Romanshorn und Zürich - St. Gallen sowie nach Schaffhausen stärkt die Bedeutung der Stadt als wirtschaftliches Zentrum (Einwohnerzahl um 1850: 5'300). Dagegen schwächt der Konkurs der Nationalbahn die Finanzkraft der Stadt Winterthur für längere Zeit. |
1890 | Entwicklung der Konsumgüterindustrie (Lebensmittel, Brauereien, Grossverteiler, Bekleidung). Bevölkerungswachstum und Verlagerung in die ehemaligen Vororte. |
1922 | Zusammenschluss der Stadt Winterthur mit den Vororten Oberwinterthur, Seen, Töss, Wülflingen und Veltheim. |
1889 - 1933 | Einführung der Tramlinien. 1951 auf Trolleybus umgestellt. |
1950 - 1970 | Wirtschaftshochkonjunktur, verbunden mit einem explosiven Bevölkerungswachstum. Winterthur wächst zur Kernstadt einer Region. Eröffnung der Autobahnumfahrung 1968. |
1970 - 1990 | Rückgang des industriellen Sektors zugunsten einer vermehrten Dienstleistungswirtschaft. Stagnation der Bevölkerungszahl. |
1990 - 2000 | Die wirtschaftliche Entwicklung stagniert. Die Arbeitslosenzahl steigt auf Werte, welche seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr registriert wurden. Mit der Stadtmitteplanung versucht die Stadt, die Voraussetzungen zu schaffen, um den leerstehenden Industriearealen neues Leben einzuhauchen.Vom Kanton aus wird das neu gegründete Sozialversicherungsgericht und die Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV) in Winterthur angesiedelt.Die HWV und das Technikum schliessen sich zusammen, und werden zur Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW). Sie wächst innert weniger Jahre zu einem Bildungszentrum mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung.Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur, die ZHW, der Kanton Zürich und die Stadt Winterthur gründen zusammen den Technopark Winterthur. |
2003 - | Centerpulse Winterthur wird vom US-Medizinaltechnikkonzern Zimmer übernommen und als Hauptsitz für Europa, Australien und Asien bestimmt |






