Winterthur stellt sich vor
Zuhause in Winterthur
In Winterthur leben mehr als 100'000 Menschen. Trotzdem hat die sechstgrösste Stadt der Schweiz ihren persönlichen Charakter und Charme bewahrt. Winterthur ist überschaubar und übersichtlich, im Herzen der Stadt genauso wie in den Quartieren. Das Leben pulsiert tagsüber und nachts in der historischen Altstadt und erholt sich in den grünen Oasen darum herum. Die Lebensqualität der Stadt, die idyllisch zwischen sieben bewaldeten Hügeln liegt, ist überdurchschnittlich hoch.
Die Winterthurerinnen und Winterthurer lieben ihre Stadt, weil sie hier alles finden, was das Leben lebenswert macht: Eine kulturelle Vielfalt, die schweizweit einmalig ist, praxisnahe Ausbildungen, attraktiven, aber dennoch preiswerten Wohnraum und zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Ausserdem sind Zürich (17 Minuten mit der S-Bahn) und der Flughafen Zürich-Kloten (13 Minuten mit dem Zug) näher, als einige der sieben Quartiere auseinander liegen.
Leben in Winterthur
In Winterthur lässt sich gut leben. Auf der Goldenberg-Terrasse geniessen Spaziergängerinnen und -gänger die Weitsicht, im Roten Turm – 90 Meter über dem Boden – schmecken Drinks dank des atemberaubenden Ausblicks noch besser, im Albani und Bolero enden Partys spät…
Wer sich gerne draussen erholt, findet in Winterthur seine Oase. Keine Schweizer Stadt ist grüner, 40 Prozent des Gemeindegebiets sind bewaldet. Ein besonders bei Familien beliebtes Naherholungsgebiet ist der Wildpark Bruderhaus, wo unter anderem Wölfe in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet werden können.
Auch Sportlerinnen und Sportlern wird es nie langweilig: Golf in Kyburg, Stadel oder Winterberg, Tennis im herrschaftlichen Villenviertel, Skateboard fahren oder klettern im Block, Beachsoccer am Deutweg – die Auswahl ist riesig und bietet allen etwas. Lieblingssport der Winterthurerinnen und Winterthurer ist allerdings Velo fahren – 175 Kilometer Radwege durchziehen die Stadt und machen Winterthur zur Velostadt.
Kultur in Winterthur
Kultur hat in Winterthur eine lange Tradition. Davon zeugen die 16 Museen, beispielsweise die Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz" mit Meisterwerken der europäischen Kunst aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Diese Tradition lebt weiter: Mit dem Zentrum für Fotografie, das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, dem Casinotheater, das sich zum Treffpunkt der deutschsprachigen Kabarettszene entwickelt hat, oder dem Swiss Science Center (Technorama), das Technik und Wissenschaft erlebbar macht.
In der abwechslungsreichen Kulturagenda fallen viele unterschiedliche Festivals – von Afro-Pfingsten über die Internationalen Kurzfilmtage bis zu den Musikfestwochen – und die Auftritte des renommierten Winterthurer Musikkollegiums auf. Sie faszinieren, wie die traditionelle Frackwoche der ZHAW-Diplomanden oder die Musicals in der City Halle, Tausende Menschen aus nah und fern. Ausstellungen, Filmvorführungen, Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen – Kultur gehört in Winterthur zum Alltag, ist aber alles andere als alltäglich.
Wohnen in Winterthur
Wer in Winterthur wohnt, schätzt die Nähe. Die Stadt hat trotz mehr als 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern ihren persönlichen Charakter und Charme bewahrt. Sie ist gross genug, um den Menschen alles zu bieten, und klein genug, damit sie sich im Alltag begegnen. Im Quartierladen, wo sie einkaufen, in der Altstadt, wenn sie über den Wochenmarkt bummeln, an einem Dorffest in einem der sieben Stadtteile oder am Albanifest, dem grössten jährlich stattfindenden Stadtfest in Europa – in Winterthur trifft man sich.
Häuser und Wohnungen spiegeln, wie sich die Stadt entwickelt hat: Romantische Altstadthäuser, herrschaftliche Villen mit grosszügigen Parkanlagen, urbane Überbauungen auf ehemaligen Industriearealen, nachhaltig konzipierte Siedlungen in den Quartieren. Trotz des dynamischen Wachstums ist Winterthur eine lebenswerte Stadt, das beweisen die vielen Grünflächen und alten Baumbestände, die neu erstellten Parkanlagen oder die mehrfach preisgekrönten Plätze.
Lernen in Winterthur
Viele junge Menschen lernen oder studieren in Winterthur. Sie bilden sich im AZW Ausbildungszentrum Winterthur oder an der msw-winterthur aus und an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) weiter. Die ZHAW ist eine der grössten Mehrsparten-Fachhochschulen der Schweiz, die Studiengänge von Aviatik über internationales Management bis zu Gesundheitsberufen anbietet. Die Stärke der praxisorientierten Master-, Bachelor- und Nachdiplomstudiengänge ist der Know-how-Transfer mit Winterthurer Firmen, zum Beispiel im Technopark.
Dank den ausländischen Studierenden, die ein Gastsemester an der ZHAW studieren, ist Winterthur internationaler geworden. Ausserdem leben immer mehr Spitzenkräfte multinationaler Konzerne hier, deren Töchter oder Söhne eine der internationalen Schulen besuchen, die das klassische Schulangebot ergänzen.
Arbeiten in Winterthur
Winterthur bietet Firmen viel. Die hohe Lebensqualität zieht überdurchschnittlich gut ausgebildete Mitarbeitende aus dem In- und Ausland an, Areale oder Büroräume kosten weniger als im nahen Zürich, die Steuern sind im europäischen Vergleich tief, der Flughafen Zürich-Kloten ist nur eine Viertelstunde entfernt.
Noch heute arbeiten viele Menschen in der Industrie für traditionelle Firmen wie Sulzer, Rieter oder Zimmer, die Winterthur rund um den Globus bekannt gemacht haben. Dazu kommen immer mehr innovative Firmen aus Branchen wie High Tech-Engineering, Medizinaltechnik, Energieeffizienz oder Gesundheitsökonomie, die zukunftsorientierte Arbeitsplätze schaffen. Ausserdem entwickelt sich die Gartenstadt, nicht zuletzt dank Axa Winterthur und verschiedenen Krankenkassen, zu einem bedeutenden Zentrum für die Versicherungswirtschaft. In Winterthur fühlen sich multinationale Konzerne genauso wohl wie kleine oder mittlere Unternehmen.
Innovation in Winterthur
Pioniere wie Johann Jacob Sulzer, Johann Jacob Rieter, Charles Brown (Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik) oder Walter Steiner (Stewi) haben die Welt verändert, im Grossen wie im Kleinen. Noch immer ist ihr Pioniergeist auf Schritt und Tritt zu spüren. Ehemalige Fabrikareale werden laufend umgenutzt und entwickeln sich zur neuen Heimat blühender kleiner, mittlerer und grosser Firmen, die unsere Zukunft verändern werden und bietet gleichzeitig Wohnraum für Personen, welche das Besondere lieben.
Diese industrielle Tradition und das wirtschaftsfreundliche Klima sind der Nährboden für Unternehmer und Pioniere, die innovative Technologien oder Dienstleistungen entwickeln. Dank der Nähe zur Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und anderen praxisorientierten Ausbildungsstätten funktioniert der Know-how-Transfer in beide Richtungen. Winterthur ist also heute noch der perfekte Ort für Menschen, die mit viel Engagement und Enthusiasmus die Zukunft mitgestalten und dazu beitragen wollen, ihre Stadt weiter zu entwickeln.
Partnerschaften und Geschichte
Winterthur pflegt auf verschiedenen Ebenen Kontakte zu ihren vier Städtepartnern Yverdon-les-Bains, La Chaux-de-Fonds, Pilsen sowie Hall in Tirol. Die Verbindungen konzentrieren sich auf kulturelle Austausche und behördliche Verbindungen, werden zum Teil aber auch im privaten, sportlichen und wirtschaftlichen Bereich gepflegt.
Der Name Winterthur geht auf das römische "Vitudurum" zurück. Die Stadt ist eine Gründung der Kyburger und erhielt von den Habsburgern 1264 das Stadtrecht. 1467 wurde sie indessen an Zürich verpfändet und blieb bis 1798 zürcherische Untertanenstadt. Ab 1830 setzte eine starke wirtschaftliche Entwicklung ein, welche die Grundlage für den späteren industriellen Aufstieg bildete. Nach der Gründung des schweizerischen Bundesstaates (öffnet neues Fenster) im Jahre 1848 entwickelte Winterthur auf kantonalem und eidgenössischem Boden eine rege Aktivität. Als Zentrum der demokratischen Bewegung für die Erweiterung der Volksrechte nahm Winterthur wesentlichen Einfluss auf die Kantons- und Bundesverfassung.
Geburtsstunde des heutigen Winterthurs war das Jahr 1922, als sich die Altstadt von Winterthur mit den Vororten und heutigen Stadtquartieren Oberwinterthur, Seen, Töss, Wülflingen und Veltheim zusammenschloss.
BroschĂĽren ĂĽber Winterthur
«Willkommen in Winterthur»(PDF, 2.3 MB)
«Bienvenue à Winterthour»(PDF, 2.2 MB)
«Welcome to Winterthur»(PDF, 4.6 MB)











