Biographie von Stadträtin Verena Gick
Elternhaus und Schulen
Verena Gick wuchs in Zürich mit zwei älteren Schwestern auf. Ihr Vater war Jurist, zuletzt stellvertretender Staatsschreiber des Kantons Zürich. Sie besuchte die Primar- und Sekundarschule sowie die Handelsschule der Töchterschule und die Kantonsschule Zürich. 1970 schloss sie diese mit der Wirtschaftsmatura ab. Von 1970 - 1974 studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Ihr Interesse an der Jurisprudenz wurde an zahlreichen Diskussionen im Elternhaus geweckt. Die Bewegung zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und der Kampf ums Frauenstimmrecht in den sechziger Jahren festigten den Willen Rechtswissenschaft zu studieren. Ihr Studium schloss sie 1974 mit den Lizentiat ab.
Berufstätigkeit
Ihre Berufstätigkeit nahm Verena Gick 1975 als Auditorin, später als Substitutin am Bezirksgericht Winterthur auf. 1977 bis 1981 war sie Gerichtsschreiberin. 1978 wirkte sie als vollamtliche Ersatzrichterin mit Einzelrichterfunktion. 1982 erwarb Verena Gick das Anwaltspatent und war bis 2002 als selbständige Rechtsanwältin in der gemeinsamen Anwaltskanzlei mit dem Ehemann tätig. 1995 wurde sie vom Kantonsrat als nebenamtliche Ersatzrichterin ans Obergericht des Kantons Zürich gewählt und hatte dieses Amt bis 1998 inne.
Politische Tätigkeit
1979 trat Verena Gick der Freisinnigen Partei bei. Ihre liberale Grundhaltung und die Erkenntnis, dass nur die soziale Marktwirtschaft gute Voraussetzungen für einen prosperierenden und freiheitlichen Staat schafft, machen sie zur überzeugten Freisinnigen. Unsere Gesellschaft und Demokratie bauen auf Freiheit und Verantwortung – das eine setzt das andere voraus. Freiheit und Verantwortung sind deshalb die zwei Pfeiler, auf der ihre politische Arbeit basiert.
1990 bis 1996 war sie Mitglied der Kreisschulpflege Seen. Durch ihre schulpflichtigen Kinder war Verena Gick täglich mit dem Geschehen in der Schule konfrontiert und wollte sich für eine gut funktionierende Volksschule einsetzen. Von 1994 bis 2002 engagierte sie sich als Mitglied der Theaterkommission für das Theater Winterthur am Stadtgarten. Mit dem Theater und insbesondere der Oper war Verena Gick seit Kindesbeinen eng verbunden, war ihr Vater doch Verwaltungsrat des Opernhauses Zürich.
Von 1996 bis 2002 war sie Mitglied des Grossen Gemeinderates. Mehrere Jahre engagierte sie sich in der Bürgerrechtskommission und in der Parlamentsreformkommission. Im Rat befasste sie sich als Schwerpunkt mit der Bildungspolitik.
Sonstige Engagements
Verena Gick hat sich seit Jahren für soziale, kulturelle und gesellschaftliche Anliegen engagiert. Sie war im Vorstand des Behandlungszentrums Hirschen Turbenthal für alkohol- und medikamentenabhängige Frauen, in der Promotionskommission der Krankenpflegeschule Winterthur, im Organisationsteam der 3. Winterthurer Frauenkonferenz. Sie ist Mitglied des KMU-Verbandes, des Hauseigentümerverbandes, des Ortsvereins Seen, des Theatervereins, des Kunstvereins, des Fördervereins des Gewerbemuseums, der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich, des Wildparkvereins Bruderhaus, der Gönnervereinigung Pfadi Winterthur, diverser Sportvereine usw.
Familie und Freizeit
Die Familie ist für Verena Gick Zentrum und Angelpunkt. Viele Jahre hat sie die Berufstätigkeit stark eingeschränkt, um sich der Erziehung ihrer Töchter zu widmen. Heute sind die Kinder erwachsen und selbstständig. In der spärlichen Freizeit ist sie mit Ehemann Carlo auf dem Golfplatz, auf einem Spaziergang mit dem Hund oder bei anderen sportlichen Aktivitäten anzutreffen. Ein weiteres grosses Hobby ist das Reisen in ferne Länder – ganz oben auf der Liste der Traumziele stehen Südafrika und Namibia. Bleiben sie in der Schweiz, dann fahren sie gerne nach Lenzerheide-Valbella, wo sie mit ihren Freunden im Sommer wandern oder golfen und im Winter Curling spielen. Zwischendurch verbringt Verena Gick gerne einen Abend bei einem gemütlichen Essen im Familien- oder Freundeskreis und gelegentlich einem Theaterbesuch.













