Pearl Pedergnana – Sportpolitik
Rückblick auf die vergangene Legislatur
Ich mag den Sport in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen, und zwar aktiv wie passiv. Mir liegt die Förderung des Breiten- wie auch des Spitzensports am Herzen. Ich finde es aber auch äusserst spannend, zusammen mit hunderten von Zuschauerinnen und Zuschauern ein Cup-Spiel des FCW mitzuverfolgen.
- Eishalle gebaut, Leichtathletikanlage saniert: Nach kurzer Bauzeit konnte im November 2002 die Eishalle Deutweg eröffnet und der Öffentlichkeit und den Vereinen zur Benützung übergeben werden. Wenige Monate später stand auch die Leichtathletikanlage Deutweg zur Benützung offen.
- Grösste Trendsportanlage der Schweiz in die Selbstständigkeit entlassen: Mit städtischer Unterstützung wurde die grösste Fun-Sportanlage der Schweiz initiiert und zu einem in der ganzen Schweiz einzigartigen Angebot für Jugendliche entwickelt. Heute ist der „Block“ völlig selbstständig, finanziell unabhängig und in unser Sportpass-Angebot integriert.
- Meisterschaftsfeiern: Die schweizerische Nachwuchsförderung hat offenbar aus verschiedenen Gründen Probleme bei der Rekrutierung leistungsbereiter Sportlerinnen und Sportler. Umso wichtiger ist es Stadtpräsident Ernst Wohlwend und mir, herausragende Leistungen mit spontanen Siegesfeiern zu würdigen, ob es sich um die aus Frankreich heimkehrenden U-12 des FCW handelt oder um die jährlichen Feiern mit den konstant äusserst erfolgreichen Red Ants (Unihockey-Damen).
- Talentförderung: Mit fachlicher Beratung durch Swiss Olympic Talents (Talentförderung des nationalen Dachverbandes der Sportverbände) wurde die alters- und situationsgerechte Talentförderung für Winterthurer Oberstufenschülerinnen und -schüler entwickelt: Die verschiedenen Nachwuchssportlerinnen und -sportler sowie musische Talente sollen in einem zentral gelegenen Schulhaus in die Regelklassen integriert werden und dort flexible Schulungsformen und gezielte schulische Unterstützung erhalten. Mich erfüllt es mit besonderem Stolz, dass es dem Sportamt, der Kreisschulpflege Veltheim, dem Lehrerteam des Schulhauses Feld und einigen Sportvereinen innert kürzester Zeit gelungen ist, in empfohlener Weise die schulische und sportliche respektive musische Förderung von elf Talenten zu starten.
- Sportpass auf umliegende Gemeinden ausweiten: Im Rahmen der im bundesrätlichen Sportkonzept vorgesehenen Förderung von lokalen Bewegungs- und Sportnetzen erhielten im Kanton Zürich die Städte Winterthur und Uster sowie die Gemeinde Unterengstringen den Zuschlag als so genannte Modellgemeinden des Bundes. Als Folge davon erhalten sie während zwei bis drei Jahren Bundesgelder zur Umsetzung ihrer Projekte zur Bewegungsförderung. Die Ausweitung des Winterthurer Sportpasses auf umliegende Gemeinden sowie private Anbieter wurde mit 10’000 Franken unterstützt.
- Sanierung der Freibäder: Die Freibäder Wolfensberg (Becken), Töss und Wülflingen sind saniert, die Sanierung des Freibades Geiselweid ist in Planung. Noch ausstehend sind die Sanierung der Freibäder Oberwinterthur (Wasserbecken) und Wolfensberg (Gebäude).
- Bestnote für den Winterthurer Sportpass: Im Rahmen der Studie „Sport im Kanton Zürich 2003“ erhielten unsere Sportanlagen gute Noten und der Winterthurer Sportpass gar die kantonale Bestnote.
- Subventionierungskonzept gestartet: Wer in Zukunft in einer städtischen Sportanlage trainiert, soll dafür eine die Betriebskosten deckende Gebühr bezahlen. Mit dem Sportsubventionierungskonzept erhalten Stadtrat und Gemeinderat ein politisches Steuerungsmittel in die Hände, mit dem sie den Sport gezielt fördern und unterstützen können. Das Bundesamt für Sport und die Universität Köln sind an der Erarbeitung des Subventionierungskonzepts beteiligt.
Und ausserdem:
- ASSA-Präsidium: Seit drei Jahren präsidiere ich die ASSA (Arbeitsgemeinschaft schweizerischer Sportämter), eine Austauschplattform der Städte in Sportfragen, welche auch gegenüber dem Bundesamt für Sport (BASPO) Städteanliegen vertritt.
- Midnight-Basketball: Im Rahmen der offenen Jugendarbeit ist dieses Projekt von der Stadt initiiert worden. Jugendliche spielen jeden Samstagabend Fussball oder Basketball und organisieren sich dabei selber. Sie treiben Sport, lernen Konflikte konstruktiv austragen und sind während dieser Zeit nicht auf der Strasse.
- Sportleitbild: Ein neues Sportleitbild ist erarbeitet und in die Vernehmlassung gegeben worden.
- FCW: Beteiligung an der Rettungsaktion für den FC Winterthur
- Erhöhung der Turnhallengebühren: Für Erwachsene wurden die Turnhallengebühren auf das kantonale Niveau angehoben. Für Kinder und Jugendliche ist die Benützung weiterhin kostenlos.
- Hochschulsport für ZHW organisiert: Das Sportamt der Stadt Winterthur erhielt von der ZHW den Auftrag, für die wachsende Zahl der ZHW-Studentinnen und -Studenten den Hochschulsport zu organisieren.
- Aufwandsenkung: Im Sportamt konnten die Verwaltungskosten gesenkt werden. Ebenfalls deutlich gesenkt wurde der Energieverbrauch der Eishalle.
- 2005 Uno-Jahr des Sports: In diesem Jahr hat das Sportamt mit vielfältigen Aktionen zum Sporttreiben animiert, beispielsweise mit Fit for Lunch, mit der Veranstaltung zum Nordic Walking oder dem unverbindlichen Schnuppertraining mit dem Russen Andrei Ichoutov, dem Trainer der Schweizer Meisterinnen im Schwimmen.













